Paranormal Activity: Die Gezeichneten (2013)

Originaltitel: Paranormal Activity: The Marked Ones
Paranormal Activity: Die Gezeichneten Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Paranormal Activity: Die Gezeichneten: Im fünften Teil der Horror-Erfolgsserie muss ein normaler Junge feststellen, dass ein Dämon von ihm Besitz ergreifen will.

Jesse lebt mit seiner Familie in Oxnard, am nördlichen Ende des San Fernando Valley, 100 Kilometer von Los Angeles entfernt. Eines Morgens entdeckt er Bisswunden an seinem Arm, die er sich nicht erklären kann. Fortan geschieht Merkwürdiges: Als Gangmitglieder Jesse angreifen, schleudert dieser sie durch die Luft. Zunächst genießt Jesse diese Kräfte, doch entwickelt er sich zur Besorgnis seiner Clique langsam zum unkontrollierbaren Gewalttäter. Seine Freundin sieht im Suizid des Nachbarjungen eine Parallele. Bei beiden wirkt etwas Dämonisches.

Ein Junge in einem Vorort von Los Angeles entdeckt, dass ein Dämon von ihm Besitz ergreifen will. Im fünften Teil der Horror-Erfolgsserie wird das Erfolgsrezept erstmals minimal variiert.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nur im allerweitesten Sinne so etwas wie Kino, aber gegenüber dem letzten Teil der Serie vergleichsweise launig. Und Fans dürften sich an den Querverbindungen erfreuen.
  • Teenager Jesse (Andrew Jacobs) bricht aus Neugier in die Wohnung einer brutal ermordeten alten Dame aus der Nachbarschaft in der lateinamerikanischen?Gemeinde von Oxnard, Kalifornien, ein. Er findet dort nicht nur alte Videokassetten und okkulte Gegenstände, sondern auch ein Foto von sich selbst. Nach einer Nacht voll schrecklicher Albträume erwacht er mit einer Bisswunde am Unterarm. Schnell wird klar: Es ist keine Gabe, es ist kein Unfall, es ist erst der Anfang. Er sieht Dinge, unheimliche Gestalten nähern sich ihm. Der gewalttätige Spuk versetzt sein gesamtes Umfeld in Angst und Schrecken und hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Im Kampf um Jesses Seele holen sich seine Freunde Hilfe bei Kristi Featherstons Stieftochter Ali (Molly Ephraim), die als Kind die fürchterlichen Ereignisse in ihrer Familie miterleben musste. Doch auch diesmal scheint jede Hoffnung vergebens, denn wer das Zeichen trägt, wird zum Opfer. Jesse wird nie mehr derselbe sein und keiner ist vor den Angriffen der teuflischen Macht sicher … Der erste Spinoff der “Paranormal Activity”-Reihe spielt nicht mehr nur in den vier Wänden der heimgesuchten Familie Featherston. Regisseur Christopher Landon, der bereits die Drehbücher der letzten drei Teile schrieb, begibt sich mit der Handkamera in bewährter Found-Footage-Optik mitten hinein in die erzkatholische Lebenswelt der Latinos in den USA, die von düsteren Mythen und religiösen Symbolen geprägt ist. Der grausame Dämon sorgt wieder für heftige Schockmomente in dem verstörenden Horrortrip, dessen bisherige vier Teile, alle mit Mini-Budgets gedreht, weltweit rund 720 Millionen Dollar einspielten. Nach diesem Spinoff-Schreckens-Trip in die Welt der Gezeichneten ist der Start des regulären fünften Teils der Reihe für Herbst 2014 geplant

    Fazit: Das Böse zieht weiter:?Spinoff des dämonischen Horrortrips.
  • Noch immer ist kein Ende bei der preisgünstig produzierten Geisterserie "Paranormal Activity" abzusehen, die auf eine Mischung aus angeblichen Überwachungskamera- und Camcorder-Aufzeichnungen mit unbekannten Darstellern sowie unspektakulären Schauplätzen setzt. Nach "Paranormal Activity: Tokyo Night" stellt der von Regisseur Chris Landon - Drehbuchautor der Teile 2 bis 4 - inszenierte "Paranormal Activity: Die Gezeichneten" den zweiten Ableger der regulären Serie dar. Eigentlich hätte man ihn auch als Teil fünf vermarkten können, da er nicht nur eine identische Handlungsstruktur wie die beiden letzten Fortsetzungen aufweist, sondern gegen Ende noch den Bogen zu den Anfängen schlägt.

    Dass die Handlung dieses Mal in Kaliforniens spanischsprachiger Comunity angesiedelt wurde, zeigt wenig Auswirkungen auf den bewährten Plot um den Einbruch des Grauens in eine unbeschwerte Gemeinschaft. Schon nach dem Nachspann des langweiligen vierten Teils, dem (bisherigen) Serientiefpunkt, verwies man mit einer merkwürdigen Sequenz in einem Santeria-Laden auf das Latino-Umfeld. Im Mittelteil von "Die Gezeichneten" taucht dieser Schauplatz wieder auf, als die Protagonisten nach möglichen Abwehrmethoden gegen die bösen Mächte suchen.

    Erneut greift Landon den ab der dritten Episode etablierten Handlungsstrang einer Hexenverschwörung auf, der damals für frischen Wind sorgen sollte. Neben "Exorzismus"-Anleihen fügte er Elemente aus dem "Fake-Documentary"-Superheldendrama "Chronicle" hinzu: Nach einem (nicht erklärtem) nächtlichen Biss treten bei Protagonist Jesse übernatürliche Kräfte auf, während sein Charakter gleichzeitig zum Negativen tendiert. Beim Versuch seines Freundes, ihn den Klauen der Finsternis zu entreißen, führt der Weg erneut zum Hexenhauptquartier, das man schon aus dem Finale der beiden letzten Folgen kennt.

    Nicht nur daran lässt sich erkennen, dass Innovationen und Überraschungen klein geschrieben werden. Zahlreiche Standardsituationen wie Kinder mit den schwarz verfärbten Augäpfeln, lauernder Schrecken hinter wehenden Plastikvorhängen oder vermeintlich drohende Attacken, die sich als Scherz eines Bekannten entpuppen, sind vertraut aus früheren Episoden. Schnell stellen sich Fragen ein nach dem Urheber des geschnittenen Films, der Plausibilität des Plots und dem steten Dokumentationswillen selbst bei Attacken auf das eigene Leben. Dass die Polizei weder eine Kiste mit Videokassetten noch das Buch über Hexenaktivitäten vom Tatort sicher stellte, erscheint ebenso wenig glaubwürdig.

    Neben den gewohnten Unzulänglichkeiten, zu dem auch die hektische Wackelkamera und der abrupte Schluss zählen, muss man Landon attestieren, immerhin die Gesetze seiner eigenen Reihe zu beherrschen. Ihm genügen wenige Szenen, um die Protagonisten und ihr Umfeld zu charakterisieren. Wie in Teil drei steigt er relativ rasch in den eigentlichen Plot ein, ohne endlos Zeit zu schinden und baut auf gelegentlichen Humor. Trotz aller Vorhersehbarkeit sitzen die Schockmomente, die mit dem etablierten Wechselspiel aus Stille und plötzlichem Geräuscheinsatz arbeiten, so dass sich langatmige Momente in Grenzen halten.

    Zudem fielt die Synchronisation bei "Paranormal Activity: Die Gezeichneten" immerhin besser aus als beim Vorgänger. Wenn er etwa gegen Ende Katie Featherstone und Micah Sloat aus dem ersten Erfolgsfilm auftreten lässt, baut Regisseur Landon auf das Vorwissen der Fans. Aber auch diesen dürfte nicht verborgen bleiben, dass sie im Grunde immer wieder die gleiche Geschichte vorgesetzt bekommen.

    Fazit: "Paranormal Acitvity: Die Gezeichneten" erweist sich - ohne Anspruch auf Originalität, Innovationen und Plausibilität - als effektvoller kleiner Horrorfilm, der zu den bessern Folgen der unendlichen "Fake-Doku"-Serie zählt.
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