Nine (2009)

Nine Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Nine: Rob Marshalls Star-gespickte Verfilmung des Broadwaymusicals über die Sinn- und Beziehungskrisen eines weltberühmten italienischen Regisseurs und Frauenhelden.

Italien in den frühen Sechzigern. Guido Contini, berühmtester Regisseur des Landes, steht kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu seinem neuen Film. Doch wegen einer kreativen Blockade gibt es noch kein Drehbuch, dafür aber einen Mann auf Sinnsuche, der keiner Frau widerstehen kann, obwohl er bereits eine Muse, eine Geliebte und eine ihm viel bedeutende Ehefrau hat, der er trotzdem nicht treu sein kann. In dieser Situation gibt sich Contini Erinnerungen und Träumen hin und findet dabei zumindest künstlerisch einen Ausweg.

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Kritikerrezensionen

  • Bereits der Cast von "Nine" liest sich wie die Nominierungsliste für die Academy Awards. Neben Daniel Day-Lewis finden sich Penelope Cruz, Nicole Kidman, Sophia Loren, Judy Dench, Kate Hudson und Marion Cotillard auf Rob Marshalls Musicalbühne wieder. Es scheint so, als rissen sich die Stars regelrecht darum für den ehemaligen Broadway-Choreografen das Tanzbein zu schwingen. Auch wenn dieser mit seinem neuesten Film nicht gerade ins Schwarze trifft.

    Denn ob sich die Zuschauer tatsächlich für die Lebenskrise eines erfolgsverwöhnten Meisterregisseurs, dem attraktive Frauen gleich reihenweise schicksalsergeben zu Füßen liegen interessieren werden, ist fraglich. Immerhin geht es in dem fast zwei Stunden währenden Film um nichts anderes als die Tatsache, dass ein Regisseur eine Idee sucht und keine findet. Ein wirres Kunstwerk durchzieht seine Träume und lässt sich auch mit größter Mühe nicht in einen Film zwingen. Wäre "Nine" nicht angelehnt an Federico Fellinis "8 ½" man könnte glatt vermuten, Marshall verfilme hier seine eigene Krise.

    Sicher, Glamour verströmt der Film auf jeden Fall. Und die ausgereiften Choreografien sind mitreißend und werden vor pompösen Kulissen ausgeführt. Wobei die Tanzeinlagen aufgrund des schnellen Schnittes eher den Charme von Musikvideo-Clips verströmen. Dass Stacy Ferguson von den Black Eyed Peas die einzige ausgebildete Sängerin ist, hört man. So bildet ihr Auftritt den musikalischen Höhepunkt des Films. Der Rest des Chors schlägt sich tapfer, überzeugt aber eher durch äußere Attraktivität als stimmliche Qualität. Auf letztere wird angesichts sich sexy räkelnder Schönheiten aber ohnehin kaum jemand achten.

    Fazit: "Nine" glänzt durch seinen Glamour, zahlreiche Stars und ausgereifte Choreographien, weiß aber ansonsten nicht wirklich zu überzeugen.
  • Nach “Chicago” bringt Rob Marshall einen weiteren Broadwayhit ins Kino. Mit ähnlicher Starbesetzung, aber einem thematisch ambitionierteren Ansatz.

    Federico Fellinis Klassiker “Achteinhalb” rückte die eigene Regieblockade des berühmtesten Träumers von Cinecitta in den Mittelpunkt, wurde schließlich Inspiration für Maury Yestons Musical “Nine”, das 1982 am Broadway seinen Siegeszug startete. In der positiven Resonanz bei Publikum und Presse verbindet “Nine” vieles mit “Chicago”, doch im Libretto gibt es markante Unterschiede. Der auffälligste: “Chicago” zielt schwungvoll auf Bauch und Beine, “Nine” nachdenklich auf die Bühne im Kopf.

    Hier nämlich ringt Protagonist Guido Contini (Daniel Day-Lewis) mit einer künstlerischen Schaffenskrise, die mit einer Reflexion über sein Leben und die Frauen, die es prägten, einhergeht. In ganz Italien wird Contini verehrt – für seine frühen Filme, nicht die letzten Flops, wie er viel zu oft hören muss. “Italia” soll sein neuer Film heißen, doch eine Woche vor Drehbeginn in Cinecitta, seiner künstlerischen Heimat, hat Contini nicht eine brauchbare Idee, geschweige denn ein Drehbuch. Bedrängt von der Presse, flüchtet Contini an die Küste und dort in Erinnerungen und Träume, während sein Privatleben kollabiert. Seine Geliebte (Penélope Cruz) ist vor Ort, seine Muse, Star von “Italia”, ebenfalls, darüber hinaus auch eine amerikanische Journalistin, die das “Cinema Italiano” liebt und das dem wichtigsten Repräsentanten auch im Bett beweisen möchte, und schließlich auch seine schwer geprüfte Frau Luisa (Marion Cotillard), die Einzige unter vielen Schönen, die dauerhaft in seinem Herzen wohnt, seine Affären aber dennoch nicht verhindern kann.

    Der Plot ist im Grunde Continis Suche danach und einem Sinn, mit dem sich das Leben und er selbst besser verstehen lässt. Es ist diese Kopflastigkeit des von Michael Tolkin und Anthony Minghella verfassten Drehbuchs, die dem Musical manchmal im Weg steht – ein Kontrast zur Leichtigkeit, für die Italien eigentlich steht. Hinzu kommt, dass trotz dreier neu komponierter Songs ein Hit fehlt, der sich wirklich ins Gehör gräbt, ein Problem, das allerdings auch “Chicago” hatte. Trotz Dreharbeiten an einigen italienischen Originalschauplätzen, werden fast alle musikalischen Nummern, denen der Schnitt manchmal den optimalen Fluss nimmt, auf einer Studiobühne vorgetragen, dem Zentrum von Continis Leben. Hier ist Marshall, der seine Karriere am Theater begründete, unterstützt von Stammkameramann Dion Beebe in seinem Element. Lichtdramaturgie, wie man sie von der Bühne kennt, bestimmt den Film, von der eindrucksvollen Eröffnung, als Contini die Tür zum Studio öffnet, bis zum Finale, wenn sich seine wichtigsten weiblichen Bezugspunkte, darunter auch Mutter und Ratgeberin, zum Gruppenbild versammeln. Marshalls Staraufgebot ist die größte Attraktion von “Nine” – und jeder Stern bekommt zumindest einen Song zum Leuchten. Am blassesten dabei Sophia Loren, am strahlendsten, weil mit Leidenschaft und Stimmsicherheit präsentiert, Cruz, Cotillard und Stacy Ferguson, Leadsängerin der “Black Eyed Peas”. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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