Next (2007)

Next Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 1.5

Filmhandlung und Hintergrund

Next: Actionthriller um einen Mann mit der Fähigkeit in die Zukunft zu sehen.

Cris Johnson (Nicolas Cage) hat die Gabe, zwei Minuten in die Zukunft zu sehen, womit er als billiger Magier in Las Vegas auftritt. Das interessiert nicht nur die um Verluste fürchtenden Casinos, sondern auch FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore). Sie hofft mit Cris’ Fähigkeiten einen geplanten Nuklearanschlag auf Los Angeles verhindern zu können. Cris will so lange nichts davon wissen, bis europäische Terroristen unter Führung von Mr. Smith (Thomas Kretschmann) seine neue Flamme Liz (Jessica Biel) entführen, um ihn kaltzustellen.

Auf einer Shortstory von SF-Guru Philip K. Dick basierend, hat “Stirb an einem anderen Tag”-Regisseur Lee Tamahori eine Actionversion von “Minority Report” geschaffen. Nicolas “Ghost Rider” Cage dominiert mit satten Effekten die rasante Agententhriller-Show.

Chris Johnson hat eine erstaunliche Fähigkeit: Er kann für einige Minuten in die Zukunft blicken. Dies bleibt natürlich nicht lange unentdeckt. Auch das FBI versucht seiner habhaft zu werden. Auf ihn wird die Regierungsagentin Callie Ferris angesetzt mit der Aufgabe diese um jeden Preis zu finden. Die US-Regierung benötigt nämlich Johnsons besondere Gabe um einen terroristischen Anschlag in Los Angeles abzuwehren.

Chris Johnson hat einen besonderen sechsten Sinn: Er kann in die Zukunft blicken. Allerdings nicht beliebig, sondern jeweils nur einige Minuten. Diese außergewöhnliche Gabe bleibt natürlich nicht lange unentdeckt. Und so versucht auch schon bald das FBI seiner habhaft zu werden. Auf ihn wird die engagierte Regierungsagentin Callie Ferris angesetzt mit der Aufgabe, ihn um jeden Preis zu finden. Die US-Regierung benötigt nämlich Johnson, um einen bevorstehenden terroristischen Anschlag in Los Angeles abzuwehren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • NEXT liefert eine spannende Grundidee, mit der sich zweifellos gut spielen ließe. Allerdings schöpfen weder Drehbuch noch Schauspieler dieses Potential aus. Nur selten gelingt es, mit Hilfe der hellseherischen Fähigkeit des Helden Spannung oder Komik zu erzeugen, etwa dann, wenn er versucht seine Traumfrau anzusprechen und gleich mehrere zukünftige Versionen durchspielt, bis er endlich nicht mehr abgewiesen wird.

    Allerdings ist ausgerechnet diese Liebesgeschichte einer der großen Störfaktoren des Films. Was sie an Glaubwürdigkeit nicht bieten kann, wird vom Kitsch übermalt. Das Ergebnis ist höchstens unfreiwillig komisch. Derselbe Effekt wird erreicht durch ein überaus grob zusammengebasteltes Bedrohungsszenario, das durch und durch absurd erscheint.

    Weder wird erklärt warum die bösen Europäer Los Angeles in Schutt und Asche legen wollen noch wie ein Mann, der gerade einmal zwei Minuten in die Zukunft sehen kann, diesen Terroranschlag verhindern soll. Weshalb die Stadt nicht evakuiert wird, obwohl die Bedrohung längst bekannt ist, ist eine andere Frage. Eine Erklärung, warum der Held im richtigen Moment dann doch mehrere Stunden in die Zukunft sehen kann, wird ebenfalls nur vage angedeutet.

    Was die Schauspieler betrifft kann man eigentlich keiner Figur eine Hauptrolle zuerkennen. Alle agieren als bloße Stichwortgeber, bisweilen auch als hübsches Beiwerk. Und während Nicolas Cage mit Hundeblick durch ein Abenteuer schlurft, mit dem er eigentlich überhaupt nichts zu tun haben will, rennt Julianne Moore als coole Polizistin durch Dialoge, die ihr bisweilen peinlich gewesen sein dürften.

    Wären sie nicht ernst gemeint könnte man an den aneinander gereihten Klischees durchaus großen Spaß haben. Womöglich ist auch genau das der Ansatz, von dem ausgehend man den Film sehen sollte: als Parodie auf Science-Fiction- und James-Bond-Filme, auf Buddy-Movies und Liebesfilme. Betrachtet man es einmal so, bietet NEXT durchaus gute Unterhaltung.

    Fazit: Eine Menge heiße Luft und ein wenig Magie treffen auf eine Liebesgeschichte und eine Atombombe. Heraus kommen einige Verfolgungsjagden und Explosionen und jede Menge unfreiwillige Komik.
  • Actionhelden mit übernatürlichen Fähigkeiten haben es “Ghost Rider” Nicolas Cage jüngst angetan, wie seine neueste Rolle als hellseherischer Terroristenbekämpfer belegt.

    Unter der actionbetonten Regie von Lee Tamahori (“Stirb an einem anderen Tag”) mimt Nationalschatz Cage den Bühnenmagier Cris Johnson, der zwei Minuten in die Zukunft blicken kann. Damit erregt er nicht nur die Aufmerksamkeit unfaire Verluste befürchtender Spielcasinos in Las Vegas, sondern auch die von FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore in geringer Abwandlung ihrer Rolle als Clarice Sterling in “Hannibal”). Sie hofft, einen geplanten Nuklearanschlag auf Los Angeles mit seiner hellsichtigen Hilfe verhindern zu können. Davon will Johnson jedoch nichts wissen, da er zuerst mit Liz (Jessica Biel zeigte sich bereits in “The Illusionist” für magischen Charme empfänglich), seiner künftigen Frau fürs Leben, anbandeln will. Nach einem romantischen (Plot-)Umweg zum Grand Canyon überschlagen sich die Ereignisse, sodass nicht nur ein Stapel Baumstämme, sondern auch jeglicher Anflug von Plausibilität eine unkontrollierte Talfahrt antritt. Die von Thomas Kretschmann angeführte Eurotrash-Terroristengang hat nun nichts Besseres zu tun, als aus L.A. anzureisen, um Liz zu entführen, da sie spitzbekommen haben, dass Johnson ihnen womöglich die Suppe versalzen könnte. Der bleihaltige Showdown findet schließlich in der allzeit beliebten Location eines verlassenen Fabrikgebäudes statt, wo Johnsons Fähigkeiten angenehme lebensrettende Nebenwirkungen für die FBI-Agenten vor Ort haben.

    Das Drehbuch basiert auf der Kurzgeschichte “The Golden Man” von Science-Fiction-Legende Philip K. Dick, von dem auch die Vorlage zu dem inhaltlich ähnlich gelagerten “Minority Report” stammt. Die jüngste Adaption einer seiner beklemmenden Zukunftsvisionen geht auf das Konto von Gary Goldman (“Total Recall”, nochmals Dick) und Jonathan Hensleigh (“Jumanji”). Letzterer trat außerdem als einer der ausführenden Produzenten und Drehbuchdoktor der Cage-Filme “Con Air” und “Nur noch 60 Sekunden” auf. Wie gehabt, gehört die Show hier Mr. Cage und den Effekten. Somit wird Julianne Moore als ebenso maskuline wie humorlose Randfigur unterbeschäftigt, während Biel sich als aparter Augenfang mit dramatischer Note zum Dienst meldet und Columbo Peter Falk kurz mit einem Cameo als väterlicher Freund vorbeischaut. Eine Hommage findet sich an “Uhrwerk Orange”, ohne von besonderer Konsequenz zu sein, da dieser Actionthriller ohnehin nach strikt genretypischen Vorgaben tickt. So kommen hier vor allem die Anhänger von Oscar-Preisträger Cage (der wirklich jede seiner Rollen bierernst zu nehmen scheint) auf ihre Kosten. ara.

Darsteller und Crew

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