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Nachts im Museum (2006)

Originaltitel: Night at the Museum
Nachts im Museum Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Nachts im Museum: Fantasykomödie im Stil von "Jumanji", die mit Spezialeffekten ein Museum nachts zum Tollhaus macht.

Der erfolglose Tagträumer Larry (Ben Stiller) glaubt, zu etwas Höherem berufen zu sein. Das stimmt, wie er bei seinem neuen Job als Nachtwächter in einem Naturkundemuseum bald erfährt. Nach Sonnenuntergang erwacht der komplette Bau zum Leben: Mayakrieger und Gladiatoren tragen ihre Schlachten mit Attila dem Hunnen (Patrick Gallagher) aus, ein Feuersturm rast durch das Neandertal und der T-Rex behauptet seine Spitzenposition in der Nahrungskette. Das Chaos drängt nach draußen und nur eine Wachsfigur von Präsident Roosevelt (Robin Williams) steht Larry mit Rat und Tat zur Seite.

Extravagante Family-Fantasy à la “Jumanji” steht auf dem Programm von Produzent Chris Columbus (“Harry Potter”). Comedy-As Ben Stiller führt durch ein effektreiches, drolliges Abenteuer.

Um sich seiner geschiedenen Frau und seinem Sohn endlich als verantwortungsvolle Persönlichkeit mit Job zu präsentieren, wird Träumer Larry Nachtwächter im Naturkundemuseum. Der vermeintliche Schlafposten entpuppt sich tatsächlich als Reifeprüfung. Ein altägyptischer Zauber erweckt alle Figuren und Exponate zu nächtlichem Leben, dessen Chaos und Konfliktherde Larry nun unter Kontrolle bekommen muss.

Larry ist ein liebenswerter Loser, als geschiedener Vater, der seinen Sohn nur alle vierzehn Tage sehen darf – wenn er denn einen sicheren Job vorweisen kann. Letzter Strohhalm ist für ihn die Anstellung als Nachtwächter im Museum of Natural History. So gemütlich wie erwartet ist die Aufgabe freilich nicht, denn nachts erwachen im Gemäuer die Exponate zum Leben: Der T-Rex schüttelt die einzelnen Knochen, Römer bekämpfen amerikanische Siedler und Löwen treiben ihr Unwesen neben diebischen Äffchen und verliebten Ex-Präsidenten.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wenn Ben Stiller als Nachtwächter für Sicherheit sorgen soll, sind Chaos und Kassenhit programmiert.

    Nur Insidern bekannt war der kroatische Illustrator Milan Trenc, doch Hollywoods Hitschnüffler witterten das Potenzial seines Kinderbuchs “The Night at the Museum”, die ganze Familie mit Slapstick und Spezialeffekten ins Kino zu locken. Generationsverbindend besetzte man die Hauptrolle mit Ben Stiller, der sich im Kino in der Welt der Erwachsenen bewegt, aber eigentlich als großes Kind wahrgenommen wird. Schließlich engagierte man mit Shawn Levy einen Regisseur, der seine Affinität zu solchen Persönlichkeiten und körperlicher Komik in Filmen wie “Voll verheiratet” und “Der rosarote Panther” bewiesen hat. Stiller spielt den erfolglosen Träumer Larry, der seine Frau an einen weit lebenstauglicheren Broker verloren hat und nun das amerikanische Trauma überwinden muss, das Hollywood zeitlos beschäftigt: eine destabilisierte Vater-Sohn-Beziehung und der Verlust von Achtung, die zurückgewonnen werden muss. Larrys erster Schritt zur Erneuerung ist der Job eines Nachtwächters im Naturkundemuseum von New York. Getreu seiner Rolle als gelebte Unreife, ignoriert Larry die Mahnungen seiner in den Ruhestand verabschiedeten Vorgänger, liest die Instruktionen nicht, entdeckt die Sprechanlage als großes Spielzeug und verschläft die entscheidenden Momente, in denen das Realistische sich im Fantastischen auflöst. Nach Sonnenuntergang verwandelt der Zauber eines altägyptischen Relikts das Museum in ein Tollhaus, wird das gesamte Inventar belebt. Das T-Rex-Skelett klappert bedrohlich durch die Gänge, will aber nur Knochen apportieren. Der ausgestopfte afrikanische Tierpark wird genauso mobil wie Hunnenkönig Attila oder römische Garnisonen in Miniaturgröße, die sich mit den Winzlingen aus dem Wild-West-Tableau verbissen duellieren. Ruhender Pol in der allabendlichen Exponateshow ist die Wachsfigur von Teddy Roosevelt, der Wachmann Larry mit weisen Ratschlägen und Motivationshilfen bedient, obwohl es ihm selbst auch nach Jahrzehnten nicht gelungen ist, das Glas zu brechen und Kontakt zur Schoschonen-Squaw dahinter aufzunehmen.

    Drei Nächte verbringt der an “Jumanji” erinnernde Film in diesem Ambiente, blendet die Realität draußen fast völlig aus. Chaosreduzierung ist der Leitfaden des geradlinigen Plots, der ohne echte Bad Guys auskommt, auch wenn Stillers Vorgänger einen finsteren Plan schmieden und ein Kapuzineräffchen Stillers nervliche Belastbarkeit austestet. Es herrscht ein familienfreundlicher, die Hand zur Verbrüderung nach allen Richtungen ausstreckender Ton, während das gruselige Potenzial des Schauplatzes ungenutzt bleibt. Die Kids und ihre Begleiter werden nicht erschreckt, sondern mit Digitaleffekten verblüfft, von Comedystars wie Robin Williams oder Owen Wilson erheitert und gleichzeitig pädagogisch geleitet. Das Wunder, das in diesem Museum vermittelt werden soll, heißt Wissen. Wobei es Levy sichtbar nicht um Ausführung, sondern nur um Anregung geht. kob.

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