Nach 7 Tagen ausgeflittert (2007)

Originaltitel: The Heartbreak Kid
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Nach 7 Tagen ausgeflittert: Situationskomik mit Ben Stiller, der auf Hochzeitsreise erst die Defizite seiner Frau Lila, dann die perfekte Alternative, Traumfrau Miranda, entdeckt.

Junggeselle Eddie (Ben Stiller) kann dem Druck seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freundes Mac (Rob Corddry) nicht mehr standhalten und beugt sich ihren Forderungen: seine Ansprüche herunterschrauben und den nächsten Fang ehelichen. Der heißt Lila (Malin Akerman), ist eine verführerische Blondine und nach kurzer Romanze entzückt über den Heiratsantrag, den ihr Eddie unterbreitet. Doch schon am dritten Tage ihrer Flitterwochen trifft er die Liebe seines Lebens, Miranda (Michelle Monaghan).

Die Farelly-Brüder, ihres Zeichens verantwortlich für die Kultkomödien “Verrückt nach Mary” und “Dumm und dümmer” starten ihr nächstes aberwitziges Gag-Feuerwerk. Das ist gewohnt überbordend und respektlos, gespickt mit geradewegs perversen Possen.

Mit Lila scheint Langzeitsingle Eddie einen Volltreffer gelandet zu haben. Doch auf der Hochzeitsreise entpuppt sich die Traumfrau als anstrengend und inkompatibel. Aber Urlaub und Zukunft sind noch nicht verloren, denn mit Miranda lernt Eddie die ideale Alternative, sein wahres Dreamgirl, kennen. Noch weiß Lila nichts von der Rivalin und diese nichts von Lila. Doch Liebe und Lüge vertragen sich nicht.

Mit der attraktiven Blondine Lila scheint der notorische Langzeitsingle Eddie einen Volltreffer gelandet zu haben. Doch auf der Hochzeitsreise nach Cabo in Mexiko entpuppt sich die Traumfrau als anstrengend und inkompatibel. Aber Urlaub und Zukunft sind noch nicht verloren, denn mit Miranda lernt Eddie die ideale Alternative, sein wahres Dreamgirl, kennen. Noch weiß Lila nichts von der Rivalin und diese nichts von Lila. Doch Liebe und Lüge vertragen sich nicht, und so sitzt Eddie alsbald zwischen den Stühlen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In der neuen Komödie der Farrelly-Brüder geht Ben Stiller mit einer Traumfrau ins Ehebett und trotzdem durch die Hölle.

    Zieht man nach einigen seiner größten Hits Bilanz, lautet das Stiller-Memorandum: Für den Bund des Lebens erträgt Mann ein Martyrium. In “Meine Braut, ihr Vater und ich” quälte Robert De Niro Brautwerber Stiller in die Ehe, in “…und dann kam Polly” wurde Bad-Luck- Ben noch auf der Hochzeitsreise von seiner Frau betrogen. Peter und Bobby Farrelly, die mit “Ein Mann für eine Saison” zuletzt einen Exkurs zur charmanten Lovestory unternahmen, treiben diese Entwicklung jetzt auf die Spitze: Ihre “erwachsene Sexkomödie”, so die verharmlosende Selbstbeschreibung, ist auf den ersten Blick ein Plädoyer für das geduldige Warten auf harmonische Zweisamkeit, im Grunde aber eine bitter-komische Warnung vor der Ehe. “Happy Wife, Happy Life!”, verrät ein verheirateter Kumpel von Stillers Figur Eddie das Rezept für ein funktionierendes Duo, aber erst am Ende des Films die Nebenwirkungen, die dieses Motto für ihn bedeutet. Single Eddie ist da aber längst infiziert, lässt gewohnte Sicherheitsbarrieren einstürzen, als er die Blondine Lila (Newcomerin Malin Akkerman) aus der Abteilung unbemannte Traumfrau kennen lernt. Weil nur die Ehe die neue Eroberung vor der Versetzung nach Europa bewahren kann, willigt Eddie ein. Doch auf der Hochzeitsreise nach Mexiko entdeckt er an Lila Seiten, die ihn in seinen Albträumen begleiten. Das attraktive Mädchen ist eine nonstop aktivierte Karaokemaschine, hat einen defekten Nasenkanal mit peinlichen Konsequenzen, eine Vergangenheit als Kokserin und Lust auf harten Sex mit zirkusreifen Positionen. Erotischen Slapstick kosten die Farrellys genüßlich aus wie insgesamt auch die Demontage der Traumfrau zum Beziehungsballast, der Geld und Nerven kostet. Ein höllischer Sonnenbrand Lilas macht schließlich den Weg frei für Eddies Alternativkontakt Miranda (Michelle Monaghan), die er am mexikanischen Luxusresort kennen und lieben lernt, ohne seine Zweitbeziehung der jeweils anderen Frau zu outen. Das führt zu Missverständnissen und Verwicklungen, aus der diese Komödie ihre Nahrung für Situationskomik bezieht. Wie in vielen seiner anderen Lustspiele auch ist Stiller in diesem Remake von Elaine Mays Siebzigerjahrehit “Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht” ein Punchingball für Peinlichkeiten und Demütigungen, die er hinnimmt, ohne sich erkennbar zur Wehr zu setzen. Sein Publikum liebt diese Rolle und sollte somit auch diesem Szenario, das die bittere Note des von Neil Simon verfassten Originals noch verschärft, seine Sympathien schenken. Zumal ja jeder, wie auch auch die PR-Kampagne des Films, weiß, dass Liebe weh tut. kob.

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