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My Week with Marilyn (2011)

My Week with Marilyn Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

My Week with Marilyn: Wer war Marilyn Monroe wirklich? Nach den Memoiren eines Assistenten, der sich beim Dreh in Norma Jean verguckt. Michelle Williams sensationell!

Marilyn Monroe fühlt sich 1957 in England bei den Dreharbeiten zu “Der Prinz und die Tänzerin” missverstanden und nicht akzeptiert. Als ihr Gatte, der Dramatiker Arthur Miller, während der Flitterwochen nach Amerika reisen muss, findet sie im dritten Produktionsassistenten einen Verbündeten, Vertrauten und Verliebten. Mit ihm verbringt sie eine emotionsgeladene Woche, erkundet das kulturelle England und darf ein Stück kindlicher Träume ausleben, bis sie wieder als Sexsymbol in die Celebrity-Welt zurückkehrt.

1957 kommt Marilyn Monroe zu Dreharbeiten nach Europa. Die Produktion steht unter keinem guten Stern. Hochglanz-Kinodrama nach einer wahren Begebenheit, mit einer herausragenden Leistung von Michelle Williams.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die unglaublichsten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. So auch diese der kurzen aber innigen Freundschaft zwischen einem unerfahrenen jungen Briten und der Leinwandikone Marilyn Monroe im Jahr 1956. Während der Londoner Dreharbeiten zu "Der Prinz und die Tänzerin" gerät der für seine Launen berüchtigte Hollywood-Star in eine Krise, die das ganze Filmteam in Atem hält. Ausgerechnet dem jungen Laufburschen mit dem Titel 3. Regieassistent ist es vergönnt, der engste Vertraute der Monroe zu werden und den sensiblen Menschen hinter der allseits bewunderten Gestalt mit dem glamourösen Sexappeal kennen zu lernen.

    Das Kinoregiedebüt "My Week with Marilyn" des Briten Simon Curtis, das Colin Clarks zauberhafte Begegnung mit der Monroe verfilmt, beleuchtet zwar nur einige Tage im Leben des Filmstars, aber darin entfaltet sich auf exemplarische Weise das Drama einer konfliktbeladenen Frau, die mit ihrem kometenhaften Aufstieg nicht zurechtkommt. Unter dem Druck der Erwartungen wächst ihr Selbstvertrauen keineswegs und sie flüchtet in Unstetigkeit. Einmal, als ihr beim Besuch von Windsor Castle das Personal zujubelt, fragt sie den jungen Colin: "Soll ich sie sein?" Dann lehnt sie sich für ihr dankbares Publikum an die Wand in verführerischer Marilyn-Pose.

    Wer sie dahinter ist, oder ob sie überhaupt jemand anderer sein will als die Figur, unter deren Korsett sie leidet, das scheint der 30-Jährigen selbst nicht klar zu sein. Am Set steht sie zur Flucht bereit wie ein schutzloses Kind, das sich der Gesellschaft der englischen Schauspielgrößen nicht gewachsen fühlt. Ihr Produktionspartner versorgt sie freigiebig mit Medikamenten, damit sie den Dreh nicht platzen lässt. Wenn sie Colin nachts im Dämmerzustand von ihren unglücklichen Lieben erzählt, wird sie von existenzieller Einsamkeit verfolgt. Es verlangt Mut von einer jungen Schauspielerin, keine Geringere als Marilyn Monroe zu spielen, und Michelle Williams meistert diese Aufgabe bravourös. Sie zeigt sowohl das fröhliche, erotische Charisma des Filmstars, als auch seine innere Unsicherheit, und lässt dennoch respektvoll die Grenze durchscheinen, die sie von der echten Person trennt.

    Eddie Redmayne verkörpert als Colin Clark den britischen Gentleman aus gutem Hause. Wie alle am Set hat er nur Augen für Marilyn, sobald sie auftaucht. Als sie ihn zum ersten Mal beachtet, kann er sein Glück kaum fassen. Aus dieser Kluft zwischen einem namenlosen Fan und dem größten Star seiner Zeit speist sich die Magie der Beziehung, die aus Colins Blickwinkel erzählt wird. Der junge Mann ist nicht nur zurückhaltend und höflich, er genießt es auch, den Star aus nächster Nähe bewundern und mit ihm mitfiebern zu können. Marilyn bekommt in ihren dunklen Stunden etwas dafür zurück: die sensible Einfühlung Colins und sein Verständnis, zu dem sich auch wachsende Verliebtheit gesellt.

    Kenneth Branagh spielt Laurence Olivier, der als Regisseur und als Schauspieler alter Schule nichts von Method Acting und noch weniger von Marilyns Disziplinlosigkeit hält. Er macht seinem Ärger in spöttischen Tiraden Luft, kommt aber letztlich doch nicht umhin, ihre überragende Ausstrahlung vor der Kamera anzuerkennen. Jeder in ihrer Umgebung will Marilyn in irgendeiner Weise beeinflussen und sie entzieht sich misstrauisch jeder Beziehung, außer der einen zu Colin, dem uneigennützigsten von ihnen, der ihr gerade deswegen vertrauenswürdig erscheint. Obwohl Marilyns Aura eine traurige ist, bleibt der Film selbst überwiegend heiter, wie auch Colin im Rückblick davon schwärmt, wie viel Freude die Schauspielerin allen schenkte.

    Fazit: "My Week with Marilyn" fängt den Zauber einer flüchtigen Beziehung zwischen zwei ungleichen Menschen ein - dem großen Filmstar und einem unbedeutenden Crewmitglied.
  • Marilyn Monroe fühlt sich 1957 in England bei den Dreharbeiten zu “Der Prinz und die Tänzerin” missverstanden und unakzeptiert. Als ihr Gatte Arthur Miller während der Flitterwochen nach Amerika abreist, findet sie im dritten Produktionsassistenten einen Verbündeten, Vertrauten und Verliebten. Mit ihm verbringt sie eine emotionsgeladene Woche, erkundet England und darf ein Stück kindlicher Träume ausleben, bis sie wieder als Sexsymbol in die Celebrity-Welt zurückkehrt. Amüsante Verfilmung der Memoiren des Filmemachers Colin Clark. Michelle Williams gelingt es in einer sensationellen Performance, die Monroe in all ihren Facetten authentisch zu verkörpern: das verlorene Mädchen, der provozierende sexy Superstar und die Schauspielerin, die mit dem method acting kämpft.

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