My Big Fat Greek Wedding (2002)

My Big Fat Greek Wedding Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

My Big Fat Greek Wedding: Drollige Culture-Clash-Romantik-Komödie über die Traditions- und Kulturkonflikte eines exzentrischen griechischen Familienclans in Chicago.

Die 30-jährige Toula (Nia Vardalos) arbeitet noch immer im Restaurant ihrer griechischen Eltern, anstatt den Wünschen ihres überprotektiven Daddys entsprechend endlich einen anderen Exilgriechen zu heiraten und viele kleine US-Griechen in die Welt zu setzen. Schließlich wird Toula das Genörgel zu bunt: Sie nimmt Computerunterricht, bringt ihr Äußeres auf Vordermann und knüpft zarte Bande zu dem gut aussehenden, doch minder begüterten Schullehrer Miller (John Corbett aus “Sex and the City”). Eine Wahl, die Papa völlig aus der Fassung bringt.

Griechische Holzhammer-Klischees und Culture-Clash-Komik pur sind Trumpf im romantischen Überraschungshit aus der diesjährigen US-Kinosaison. Tom Hanks’ Ehefrau Rita Wilson produzierte.

Die 30-jährige in Chicago lebende Griechin Toula will mehr vom Leben als ihr Vater und die Tradition verlangen. Nachdem sie, unterstützt von ihrer Mutter, nach einer Weiterbildung das Reisebüro ihrer Tante übernimmt, trifft sie hier auf den Englischlehrer Ian. Doch bis beide eine normale Beziehung führen können, muss Toulas Vater erst Ian und Ian Toulas griechische Großfamilie akzeptieren.

Das Mauerblümchen Toula Portokalos arbeitet im elterlichen Restaurant. Zum Kummer von Mama und Papa ist die 30-Jährige immer noch nicht unter der Haube. Doch Toula hat keine Lust, dem griechischen Weibchenklischee zu entsprechen, und sie will endlich raus aus dem Gastronomie-Geschäft. Als der sympathische Lehrer Ian Miller ihren Weg kreuzt, hängt für Toula plötzlich der Himmel voller Geigen. Doch ihre riesige, laute, verfressene Sippe findet den Gedanken an einen vegetarischen Nicht-Griechen in der Familie äußerst irritierend.

Das 30-jährige Mauerblümchen Toula Portokalos stellt ihrer griechischstämmigen Sippschaft den Lehrer Ian als Bräutigam in spe vor. Bis sich der überraschte Familienclan mit dem Eindringling anfreunden kann, sind einige Hürden zu nehmen. Kurzweiliger Hochzeitsspaß, der Hauptdarstellerin und Autorin Nia Vardalos über Nacht berühmt machte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie der überraschende Erfolg der von Rita Wilson und Tom Hanks produzierten Romantikkomödie beweist, bedarf es weder glattgesichtiger Megastars und exorbitanter Budgets, noch ausufernder Gags, die in vulgär-obzönen Geschmacks- und Taktlosigkeiten schwelgen, um das Publikum zu begeistern. Stattdessen trägt die drollige Familienkomödie über Traditions- und Kulturkonflikte ihr großes Herz auf dem rechten Fleck und unterhält mit charmanten Betrachtungen der exzentrischen Angehörigen eines griechischen Familienklans in Chicago und den Empanzipierungsversuchen der weiblichen Protagonistin.

    Hanks’ Ehefrau Rita Wilson ist selbst griechischer Abstammung und sah die Ein-Frau-Bühnenshow von Hauptdarstellerin Nia Vardalos, von dessen Monolog sie dermaßen begeistert war, dass sie eine Filmadaption ins Rollen brachte. Dafür verfasste Vardalos auch das Drehbuch, wobei sie etliche autobiografische Erfahrungen einflocht. Inszeniert wurde die Low-Budget-Produktion von TV-Regisseur Joel Zwick, der nach seinem Debüt “Mein Partner mit dem zweiten Blick” (1988) erstmals wieder einen Spielfilm drehte. Seine Inszenierung ist zwar generell mehr dem typischen Sitcomstandard verhaftet, doch die witzige Darstellerriege und treffliche Situationskomik garantieren espritvoll-amüsante Unterhaltung.

    Der Film beginnt mit von Off-Kommentar unterlegten Flashbacks, in denen Protagonistin Toula Portokalos (Verdalos) ihre Kindheit als eine in den USA aufwachsende Griechin schildert. Sie ist sich schon bald über die Erwartungen im Klaren, die ihre Familie an sie stellen wird: Einen griechischen Mann zu heiraten, griechische Kinder zu gebären und alle bis zum Umfallen mit griechischen Essen zu füttern. Jahre später setzt die eigentliche Handlung ein. Die mittlerweile 30-jährige Toula arbeitet im Restaurant der Eltern. Ihr Vater Gus (Michael Constantine herrlich als knorriger Patriach) erinnert sie des öfteren daran, dass sie “alt aussehen” würde und doch endlich heiraten soll. Doch das unattraktive Mauerblümchen hat vorerst kein Interesse. Dies ändert sich, als sie dank der Überzeugungskraft ihrer gewieften Mama (ebenfalls fantastisch: Lainie Kazan als drahtziehende Matriachin im Hintergrund) zuerst Computerunterricht nimmt und dann beginnt, im Reisebüro ihrer Tante zu arbeiten. Sie gibt sich fortan mehr Mühe mit ihrem Äußeren, woraufhin der gut aussehende Schullehrer Ian Miller (John Corbett, sympathischer Schönling aus dem HBO-Hit “Sex and the City”) auf sie aufmerksam wird. Die beiden verlieben und verloben sich schließlich, doch Toula hält ihn zunächst vor ihrer riesigen, lautstarken und sich in alles einmischende Familie geheim. Das geht nicht lange gut, und als die Wahrheit an den Tag kommt, ist der Teufel los und Papa Portokalos tief geknickt. Auch Ians erzkonservative Eltern (Fiona Reid und Bruce Gray) sind von ihren potentiellen neuen Verwandten ziemlich schockiert. Massenkonsum von Ouzo, Gyros im Vorgarten und ein der Akropolis nachempfundes Domizil entsprechen nicht ihren Vorstellungen von bürgerlicher Respektabilität. Doch bei der opulenten Hochzeit werden sämtliche kulturellen Knitterfalten beschwingt wieder ausgebügelt.

    Hauptdarstellerin Vardalos erinnert an eine junge Kathy Najimy. Sie ist keine Schönheit im konventionellen Sinn, und doch ist sie als lebensnahe Identifikationsfigur einfach unwiderstehlich. Zudem verfügt sie über viel Charme und Witz. Ihre Chemie mit Corbett ist ebenfalls ausgezeichnet, und diese unprätentiöse Realitätsnähe, die sich durch den ganzen Film zieht, dürfte einer der Gründe für seinen überragenden Anklang sein. Neu frelich ist das Rezept dieser Art von Culture-Clash-Romantic-Comedy nicht: Ang Lee zelebrierte es in “Das Hochzeitsbankett”, und Mira Nari baute darauf ihren letztjährigen Venedig-Gewinner “Monsoon Wedding” auf. Nun also die “Souvlaki Wedding”, die einen Charme und Energie versprüht, dass auch beim Einsatz in Deutschland – Splendid sicherte sich mittlerweile die Rechte an dem Independent-Spaß, Fox bringt ihn ins Kino – eine faustdicke Überraschung à la “Ganz oder gar nicht” drin sein sollte. ara.

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