Hol Dir jetzt die neue kino.de App   Deutschland geht ins kino.de

Mrs. Winterbourne (1996)

Mrs. Winterbourne Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Mrs. Winterbourne: Aschenputtel-artige Screwball-Comedy von Richard Benjamin mit Elementen des Hits "Während Du schliefst".

Die frischgebackene Mutter Connie wird nach einem tragischen Zugunfall für die verunglückte Frau des ebenfalls umgekommenen Hugh Winterbourne gehalten, dessen wohlbetuchte Familie sie trotz ihrer lautstarken Proteste mit offenen Armen aufnimmt. Ihr “Schwager” Bill verliebt sich nach anfänglicher Ablehnung Hals über Kopf in die goldherzige Connie. Doch dann tritt Connies Exfreund auf den Plan, der auch vor Erpressung nicht haltmacht…

Die achtzehnjährige Ausreißerin Conny gerät in New York an den Ganoven Steve, der sie aus der Wohnung wirft, als sie von ihm schwanger wird. Conny verläßt die Stadt, doch ihr Zug verunglückt. Im Krankenhaus hält man sie für die reiche Patricia Winterbourne, die in Wirklichkeit samt ihrem Gatten bei dem Unglück umgekommen ist. Conny wird von ihrer “Schwiegermutter” aufgenommen und gepflegt. Dabei trifft sie auf den charmanten Bill, zweiter Sohn des Hauses Winterbourne, der sich in Conny/Patricia verliebt.

Glück im Unglück für die frischgebackene Mutter Connie: Bei einem Zugunglück wird sie für die Frau des umgekommenen, gut betuchten Winterbourne gehalten, dessen Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Wäre da nicht auch ihr skrupelloser Ex-Freund… Charmante Verwechslungskomödie.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Ricki Lake – einstmals rundes Unikum einiger John-Waters-Extravaganzen wie “Cry Baby” und Starmoderatorin einer trashigen Talkshow, erweist sich in der romantischen Verwechslungkomödie als relativ deutliche Fehlbesetzung. Selbst das sympathische Talentgespann Shirley MacLaine und Brendan Fraser (“Steinzeit Junior”) kann diesen Casting-Fehler trotz grundsolider Vorstellungen nur schwer ausgleichen.

    Die Geschichte einer mittellosen Schwangeren, die nach einem Zugunglück die Identität einer verunglückten Passagierin annimmt, damit Eingang in eine reiche Familie findet und von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, basiert lose auf Cornell Woolrichs (seine dunkel-melodramatischen Stoffe wurden bereits für Schwarze-Serie-Klassiker verwandt) Roman “I Married a Dead Man”, der bereits 1950 für den Film noir “Entgleist” mit Barbara Stanwyck und 1982 für den französischen Psychothriller “Verheiratet mit einem Toten” als Vorlage diente. Neu ist nun, daß das Drehbuchautorenteam Phoef Sutton und Lisa-Marie Tadano der eher garstigen Geschichte eine heitere Seite abgewinnt und sie in eine “Aschenputtel”-artige Screwball-Comedy mit Elementen des Blockbusters “Während Du schliefst” vom letzten Jahr transformiert. Die etwas unentschlossen zwischen Slapstick und Sentimentalität schwankende Inszenierung wurde von Richard Benjamin (“Made in America”) übernommen.

    Die hochschwangere Connie Doyle (Lake chargiert mit exaltierter Gestik und Mimik) wird nach einem tragischen Zugunfall für die verunglückte Frau des ebenfalls umgekommenen Hugh Winterbourne gehalten. Mit Neugeborenem im Arm wird sie vom Krankenhaus zum Winterbournschen Anwesen chauffiert, wo sie von ihrer liebenswürdigen “Schwiegermutter” Grace (MacLaine kann als nikotin- und spirituosen-versessene Grande Dame einen Großteil der Lacher einheimsen) mit offenen Armen aufgenommen wird. Bill (Fraser), ihr “Schwager” und Zwillingsbruder des ebenfalls umgekommenen Hugh, ist seinem bis dato unbekannten Familienzuwachs gegenüber um einiges reservierter und mißtrauischer eingestellt. In Folge lockt Connies schlechtes Benehmen die snobistische Familie aus ihrer Reserve. Nach dem obligatorischen Makeover vom geschmacklosen Trampel zum etwas ansehnlicheren Entlein, verliebt sich der kühle Bill Hals über Kopf in die goldherzige Connie. Dem allgemeinen Happy-End dann steht nur noch Connies schmieriger Exfreund im Weg, der auch vor Erpressung nicht haltmacht.Insgesamt dank amüsanter Nebendarsteller (allen voran Miguel Sandoval als tangoliebender Butler) ein recht vergnüglicher, wenn auch etwas altbackener Kinospaß, der auf das breite Familienpublikum ausgerichtet ist. ara.

Darsteller und Crew

Kommentare