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Mr. Poppers Pinguine (2011)

Originaltitel: Mr. Popper's Penguins
Mr. Poppers Pinguine Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mr. Poppers Pinguine: Für die ganze Familie taugliche Slapstickkomödie über sechs Pinguine, die einem geschiedenen Workaholic die wahren Werte im Leben zeigen.

In der Geschäftswelt ist Mr. Popper ein ausgefuchster Macher, der jedes Problem lösen kann. Privat aber ist Popper ein ausgedehntes Notstandsgebiet, hat seine Frau vernachlässigt und in die Hände eines Anderen getrieben und seine Kids mehr als einmal enttäuscht. Sechs Pinguine aber, ein Geschenk seines verstorbenen Vaters, stellen sein Leben und auch sein Luxusappartment auf den Kopf, zeigen ihm mit unerschütterlicher Treue und ausgeprägtem Familiensinn, worauf es auch jenseits der Antarktis wirklich ankommt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Oft sind die lustigsten Filme diejenigen, deren Inhaltsangabe das nicht sofort vermuten lässt. „Mr. Poppers Pinguine“ basiert auf einem Roman aus dem Jahr 1938 und lässt Jim Carrey mit sechs lebenden Pinguinen ein Team bilden, das ein edles Apartmenthaus im heutigen Manhattan in einen eiskalten Spielplatz verwandelt. Dabei geht es zwar nur um die schlichte alte Geschichte eines Mannes, der sich zu viel um seine Karriere kümmert und der den Wert der Familie wiederentdecken muss. Doch unter der Regie von Mark Waters erweisen sich Carrey und die Pinguine als ideales komödiantisches Gespann. Die Handlung ist voller witziger Einfälle, die laut auflachen lassen.

    Zu Beginn sieht man Tom Popper als kleinen Jungen, der mit seinem geliebten Vater per Funk kommuniziert. Die Jahre vergehen, und der Vater ist stets irgendwo in fernen Ländern unterwegs, aus denen er dem Sohn aufregende Berichte liefert. 30 Jahre später ist der ehemalige Junge ein Anzugträger, der in Manhattan Karriere macht. Der Immobilienhändler überredet geschickt einen seriösen Geschäftsmann, zu verkaufen und sich zur Ruhe zu setzen, um durch die Welt zu segeln. Popper schaukelt den Mann auf seinem Drehstuhl, spritzt ihm Wasser aus dem Krug über den Kopf und erzählt, wie sein imaginäres Schiff einem Blauwal begegnet. Damit steht der Tonfall des Films schon fest: Zu ernst darf man hier nichts nehmen.

    Aber rumgeblödelt wird deswegen nicht. Jim Carreys Talent fürs Parodieren in Form von schlagfertigen Bemerkungen und grimassierenden Schauspieleinlagen entfaltet sich in diesem Film optimal. Es drückt kreative Lebendigkeit aus. Popper ist mal der eiskalte Geschäftsmann, der seinen anfangs ungeliebten ersten Pinguin mit den Worten „Bye bye Birdie!“ auf einer Wasserpfütze ins Treppenhaus schubst. Dann wieder gibt er den irritierten Vater einer pubertierenden Tochter – schön, wie Carrey da den Ratlosen spielt. Und er hat keine Berührungsängste mit den Pinguinen, vielmehr scheinen ihn die Chaosstifter zu spontanen Einfällen herauszufordern.

    Die Pinguine mögen Fernsehfilme mit Charlie Chaplin. Glücklicherweise sprechen sie nicht, aber sie murren, knurren, gurren und kreischen – auch nachts -, und sie scheinen Poppers Worte zu verstehen. Denn Captain, Loudy, Stinky und die anderen antworten hin und wieder mit Gesten oder Kopfbewegungen. An manchen Stellen greift der Film auf computergenerierte Modelle zurück, die sich so gut wie unmerklich in die Handlung einfügen. Popper geht mit seinen Schützlingen, die gerne in Kolonne hinter ihm her marschieren, auch mal in den Park. Zum Geschäftstermin im Guggenheim-Museum wollte er sie nicht mitnehmen, doch dort fühlen sich die Pinguine bald besonders wohl.

    Carla Gugino spielt Poppers Exfrau, die er immer noch liebt, Angela Lansbury stellt die eigenwillige Restaurantbesitzerin Mrs. Van Gundy dar, die sich von Poppers Charme nicht um den Finger wickeln lässt. Eine witzige Nebenrolle gehört Poppers rühriger Assistentin Pippi, gespielt von Ophelia Lovibond. Die junge Frau hat eine interessante Sprachauffälligkeit, den Buchstaben P betreffend. In dem Moment, wenn die Geschichte in Kitsch abzudriften droht, singt Carrey ein paar spöttische Hymnenklänge und steuert die Komödie wieder in sicheres Fahrwasser.

    Fazit: Jim Carrey und die lebenden Pinguine sorgen für echte Gaudi.
  • Mark Waters’ Komödie über einen sonderbaren Geschäftsmann, der zum Ziehvater anderer schräger Vögel wird, bietet Unterhaltung für die ganze Familie.

    Einen “Ja-Sager” hat er gespielt, doch selbst ist Jim Carrey keiner, brütet oft jahrelang über geeigneten Komödienprojekten, bis Nachwuchs und damit ein neuer Carrey ins Kino kommt. Diese Verfilmung eines populären, bereits 1938 veröffentlichten Kinderbuchs lässt den Grimassenkönig in reduzierter Form vertraute Mätzchen machen, räumt aber sonst die Bühne frei für die Frack- und Sympathieträger aus der Antarktis, die nicht erst seit “Happy Feet” Showstars geworden sind. Für den gedämpft dramatischen Rahmen sorgt das klassische Hollywood-Dilemma von Vätern, die über ihre Arbeit die wahren Werte aus dem Auge verlieren.

    Im Prolog wird mit dem die Polarwelt erforschenden und damit nie anwesenden Vater das Trauma einer Kindheit etabliert, das der Sohn 30 Jahre später zu spiegeln scheint. Popper ist ein Überzeugungskünstler, die wichtigste Waffe seiner Bosse in der Akquise von Firmen und Immobilien. Die ersehnte Partnerschaft soll ihm ein Restaurant im Central Park bringen, das er der alten, aber rüstigen Besitzerin mit den richtigen Worten aus der Tasche ziehen soll. Kein Problem für den cleveren Manipulator, würde sich nicht gerade jetzt ein Fenster für eine zweite romantische Chance mit seiner Ex-Frau (Carla Gugino) ergeben und gäbe es da nicht sechs Pinguine, die in seiner New Yorker Luxuswohnung Chaos stiften. Die Tiere sind ein Geschenk von Poppers verstorbenem Vater, erobern erst Poppers Kinder und schließlich mit ihrem Familiensinn auch die geschiedenen Eltern.

    Kernzielgruppe des Films sind Zuschauer, die den Filmtitel noch nicht buchstabieren können, womit Ordnung im Rückzug und Anarchie im Vormarsch ist. Wer authentisches Tierverhalten einfordert, bezweifelt auch ernsthaft, dass Pinguine, wie in “Happy Feet” dokumentiert, Popklassiker singen, zieht sich besser zum Dokumentarfilm zurück und überlässt den digitalen Vögeln das Territorium, die schnell stubenrein werden und von da an Humor anders generieren als Judd Apatow. Jede Menge Slapstick wird hier geboten, ob nun Carrey mit einem Ball ausgeknockt, Pinguine mit statischen Objekten kollidieren, im Konrad-Lorenz-Gefolge durch Manhattan tippeln oder einfach nur das Guggenheim Museum zur Wasserrutsche umfunktionieren. Sind die Tiere im Actionmodus, ist für Spaß gesorgt, zumal Komödienspezialist Waters gelegentlich, vor allem aber bei einem grandiosen Gag mit einem Stausee hinter einer Badezimmertür zeigt, wie subtil Humor inszeniert werden kann. Verglichen damit, tritt alles Menschliche in den Unterhaltungshintergrund, sieht man vom britischen Talent Ophelia Lovigod ab, die als Poppers Assistentin Pippi nachdrücklich in Erinnerung ruft: Vergiss mein nicht. kob.

Darsteller und Crew

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