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Movie 43 (2013)

Movie 43 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Movie 43: Brüllend komische Komödie um eine Speed-Dating-Veranstaltung unter dem Motto "Superhelden" mit einem absoluten Star-Ensemble.

Die Mär vom Internet-Video “Movie 43″ haben zwei Jungs nur erfunden, um einem kleinen Hacker-Nerd eins auszuwischen. Als dieser aber eifrig in schwarzen Foren danach sucht, fördert er einen ekelerregenden Clip nach dem anderen zu Tage: Darin laufen Blind Dates furchtbar aus dem Ruder, wie jenes zwischen der gut situierten Beth und dem verunstalteten Davis, dem ein Hodensack am Hals hängt. Andere beschreiben fatale Truth-or-Dare-Wettbewerbe, Erziehungsmethoden, die den eigenen Nachwuchs psychisch schädigen, sexverrückte Superhelden und andere Katastrophen.

Auf der Suche nach dem angeblich so subversiven “Movie 43″ stößt ein Junge im Internet auf unerhörte Filme. Starbesetzte, verrückte Aneinanderreihung grotesker Kurzsketche im Stil von “Kentucky Fried Movie“.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Selten kann ein Film so viele Regisseure verzeichnen wie „MOVIE 43“. Ganze zwölf Filmemacher sind es nämlich, die ihren Beitrag zur Episoden-Komödie geliefert haben. Für die elf Kurzfilme, die daraus entstanden sind, konnte Produzent Peter Farrelly neben Kate Winslet („Der Gott des Gemetzels“, „Contagion“) und Hugh Jackman („Real Steal“, „Les Misérables“) noch viele weitere Hochkaräter Hollywoods gewinnen.

    Halle Berry, Gerard Butler, Richard Gere, Hugh Jackman, Kate Winslet, Uma Thurman, Naomi Watts- allein die bombastische Besetzung von „MOVIE 43“ lässt vermuten, dass Peter Farrelly („Dumm und Dümmer“, „Verrückt nach Mary“) endlich wieder ein unterhaltsamer und skurriler Komödienwurf gelungen ist. Doch schon allein die Tatsache, dass es werbetechnisch erstaunlich ruhig um den Episodenfilm ist, führt zumindest beim aufmerksamen Kinogänger zu Skepsis. Und die ist leider vollkommen berechtigt. Das Ergebnis der insgesamt immerhin vier Jahre andauernden Dreharbeiten sind elf kleine Geschichten, die eher zum Kopfschütteln denn zum Lachen animieren. Unter welcher Prämisse die einzelnen Kurzfilme ausgewählt wurden ist offensichtlich: „Je weiter die Geschichten jenseits der Tabugrenze liegen, desto besser. Dabei sagen die Filmemacher selbst, „dass lustig allein keine Bedingung sei, solange die Sachen haarsträubend und ungewöhnlich sind.“

    Und genau das ist das Problem des Films. Denn scheinbar waren die Regisseure so krampfhaft damit beschäftigt das Publikum zu schockieren, so dass der Humor dabei in den meisten Werken auf der Strecke blieb. Informiert man sich ein bisschen im Netz über "Movie 43" stößt man auf immer das gleiche Gerücht: sogar den Stars soll ihr Mitwirken an Farrellys Film mittlerweile so peinlich sein, dass sie sich nicht dazu äußern möchten. Auch Farrelly selbst ist -zumindest was die Pressestimmen betrifft- nicht besonders optimistisch. In einem Interview sagte er: "Am Ende werden wir bei Rotten Tomatoes nicht mehr als 13 Prozent positive Bewertungen haben, aber das College-Publikum wird uns lieben!" Wünschen wir ihm, dass er damit Recht behält und zumindest die pubertierenden Kids ihren Spaß an den schonungslosen Blamagen findet.

    Fazit: "Fremdschäm-Film des Jahres" ist wohl der einzige Titel den "Movie 43" verdient hat.
  • Dieser ver*** Film ist so ******, dass man dafür keine ******* Worte finden kann.
  • Die haarsträubend anzügliche Tabubrecher-Komödie mit zwei Dutzend Hollywood-Stars ist ein unmoralisches Angebot.

    Der heftigste Film der Saison ist kein Horrorschocker, obwohl man ihn gewiss als solchen betrachten könnte: Eine Ensemble-Komödie ohne Jugendfreigabe (NC-17), die sich in Genital-Gags und Körperausscheidungen suhlt, das Wort Ekel groß buchstabiert und unfassbar viele Stars vor, aber auch hinter der Kamera versammelt. Quintessenz der zwölf Sketche, zusammengehalten von einer nicht minder kirren Rahmenhandlung um die Suche nach dem titelgebenden Internet-Video, ist ihr gnadenloser Gross-Out-Humor ganz im Sinne der Farelly-Brüder (“Verrückt nach Mary“), die dem Projekt ihren Stempel aufdrückten.

    In der Tradition von “Kentucky Fried Movie” definieren zwölf Regisseure die Bezeichnung krass neu, liefern Parodien auf Date Movies, Satiren auf die Popkultur, vermengen Fantasy-Elemente und bizarre Werbeclips zu einem schwindelerregenden Spaß, der Cartoons wie “Family Guy” oder “South Park” nahe steht. So verliert Kate Winslet fast den Verstand, als sie beim Blind Date mit Hugh Jackman diniert: der ähnelt mit seinem Hodensack am Hals einem surrealistischen Gockel – ein Auftakt, den auch Luis Buñuel nicht obszöner und konsequenter hätte anrichten können. Hier wird nicht angedeutet, sondern voll frontal draufgehalten, das “Feuchtgebiete”-Vokabular ausgepackt und Pointen präsentiert, die selbst Freak Footage aus den dunkelsten Youtube-Ecken als harmlos erscheinen lassen.

    In der Folge hagelt es skatologische Sexwünsche, sexfixierte Superhelden, Erziehungsmethoden, deren Terror gegen den eigenen Spross schwerste geistige Schäden bewirkt. Kurze Clips belehren uns, dass Automaten voller Kinder sind und Richard Gere merkt, dass das iBabe, ein Mp3-Player im Gestalt einer nackten Sexpuppe, aufgrund eines Konstruktionsfehlers zum Schniedelhäcksler wird. Anleitungen, wie man Kobolden ihr Gold raubt oder ein in den Exzessen der plastischen Chirurgie endendes Truth-or-Dare-Spiel mit Halle Berry sind als Warnungen zu verstehen und insgesamt gänzlich gaga. Eine grenzüberschreitende Parade des Abartigen, die selbst Exploitation-Experte John Waters (“Pink Flamingos”) zur Ehre gereicht hätte. Wären bloß mehr Komödien so radikal geschmacklos, sittlich deformierend und politisch unkorrekt wie dieses mitunter apokalyptische Erlebnis samt seines durch die Mikrowelle gejagten Humors. Eine Mutprobe nur für Erwachsene, die definitiv abhärtet. tk.
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