Morgen, Findus, wird's was geben (2005)

Originaltitel: Pettson och Findus 3 - Tomtemaskinen
Morgen, Findus, wird's was geben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Morgen, Findus, wird's was geben: Dritte Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe, in der der sprechende Kater Findus sich den Weihnachtsmann herbeiwünscht.

Der sprechende Kater Findus (Stimme: Tobias von Freyend) hat von den Kindern im Dorf von der mutmaßlichen Existenz eines gewissen Weihnachtsmannes erfahren. Nun möchte auch er Besuch von dieser geheimnisvollen Gestalt erhalten, von der es heißt, dass sie Geschenke bringt. Leider steckt der Erfinder Petterson in diesem Jahr bis zum Hemdkragen im Weihnachtsstress und kann sich unmöglich selbst für Findus in den roten Wams werfen. Vielleicht hilft da ja eine Weihnachtsmann-Maschine …

Nach “Pettersson und Findus” bzw. “Neues von Pettersson und Findus” folgt nun thematisch passend zum Frohen Fest der dritte Streich aus der beliebten Zeichentrickserie frei nach der Kinderbuchreihe von Sven Nordqvist.

Kurz vor Heiligabend schnappt Findus ein Gespräch auf, bei dem Kinder sich über den Weihnachtsmann unterhalten. Von dem hatte der kleine Kater vorher nie etwas gehört, und so eilt er zu Pettersson, um ihn mit Fragen nach diesem geheimnisvollen Burschen zu löchern. Pettersson verspricht in einer schwachen Sekunde, dass der Weihnachtsmann dieses Jahr kommt und Geschenke bringt.

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    Eine vorweihnachtliche Überraschung ist diese liebevoll umgesetzte Zeichentrickversion eines Kinderbuchs des schwedischen Erfolgsautors Sven Nordqvist. Es gibt viel skurrile Alltagskomik und die Frage, ob der Weihnachtsmann denn wirklich kommt? All das wird gänzlich gewaltlos und kindgerecht inszeniert, ist gleichzeitig für Erwachsene interessant, dazu humorvoll und warmherzig.

    Jurybegründung:

    Sie ist sehr gelungen, die ganz besondere Weihnachtsüberraschung vom alten, etwas schrulligen, liebevollen Petterson, dem putzmunteren, gestreiften Kater Findus - und vom Weihnachtsmann. Nach "Petterson & Findus" und "Neues von Petterson & Findus" liegt hier nun die dritte Verfilmung der "Petterson und Findus"-Bücher des schwedischen Erfolgsautors Sven Nordqvist vor. Es ist ein Film, der auf der Erfolgsgeschichte von Nordqvists Büchern aufbaut, die bisher in 29 Sprachen übersetzt worden sind. Das Medium Film eröffnet weitere Dimensionen der Rezeption.

    Rechtzeitig zur Weihnachtszeit wird die alte und doch immer wieder aktuelle Frage gestellt, ob es ihn denn nun wirklich gibt, den Weihnachtsmann - und wenn ja, ob er denn auch wirklich kommt Heiligabend - und zwar zu mir!?

    Dass man nie zu viel versprechen soll, das weiß auch der alte Petterson. Doch wenn man einen so verflixt liebenswerten Kater wie Findus zu Hause hat, verspricht man schnell, ihm seinen Wunsch, dass der Weihnachtsmann auch zu ihm kommt, zu erfüllen. Klar, Petterson möchte Findus nicht enttäuschen, und so nehmen die Dinge ihren Lauf: Es wird gezeichnet, gehämmert, gebohrt und gebastelt. Im Wald geschehen ganz sonderbare Dinge und die Nachbarn im Dorf sind auch noch da...

    In allerbester Tradition skandinavischer Kinderbücher und Kinderfilme werden die Zuschauer in eine Welt entführt, die von tiefer Menschlichkeit geprägt ist. Sven Nordqvists mit Liebe zum Detail und in warmen Farben gehaltene Zeichnungen bilden gemeinsam mit einem klug dramaturgisierten und von Wortwitz gekennzeichneten Drehbuch von Torbjörn Jansson die Grundlage einer weiteren Erfolgsgeschichte des alten Mannes und des Katers.

    Gepaart mit einer skurrilen Komik des Alltags entsteht in humorvoller Weise - ohne erhobenen Zeigefinger - eine vorweihnachtliche Stimmung, die zauberhaft von Jørgen Lerdam und Anders Sørensen (Regie) in Szene gesetzt wurde.

    Unterstützt wird der runde Gesamteindruck durch die Musik von Wolfgang Simm, der unaufdringlich altbekannte Weihnachtslieder harmonisch in den Gesamtsoundtrack einfließen lässt.

    Neben den Protagonisten Petterson und Findus gibt es noch allerhand seltsame Wesen, Mucklas genannt, die in Haus und Hof für Aufregung sorgen. Nebenfiguren, Hühner oder Mucklas - allesamt sind sie so hervorragend synchronisiert wie die Hauptgestalten.

    Achim Höppner, der seine Stimme auch schon Clint Eastwood oder Michel Piccoli geliehen hat, spricht beispielsweise einen sehr vertrauenserweckenden Petterson.

    "Morgen, Findus wird's was geben" ist ein gänzlich gewaltloser Film. Er ist kindgerecht inszeniert und gleichzeitig für Erwachsene interessant - ist humorvoll und warmherzig. So wie Petterson braucht doch jeder jemanden, mit dem er ab und zu reden kann. Der Kater Findus, das kleine Kind auf vier Beinen, hält den Alten ganz schön auf Trab und weiß doch eines ganz genau: Mit dem Alten an seiner Seite wird immer wieder alles gut. Dass dann manchmal aber doch alles anders kommt, als Petterson geplant hat, kann nur daran liegen, dass Dinge geschehen, die man einfach nicht erklären kann...

    Und am Ende steht Petterson immer noch im Vorraum und versucht zu verstehen, was passiert war: "Wieder einmal musste er einsehen, dass Dinge geschahen, die nicht zu erklären waren. Man kann sich nur freuen, dass man derartiges noch miterleben darf."

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Schon mit Pettersson und Findus (2001) und Neues von Pettersson und Findus (2002) wurden Sven Nordqvists Kinderbuchfiguren auf die große Leinwand gebannt und zollten so dem wachsenden Kult um die Beiden Respekt.

    Dabei fing alles ganz klein an. Der Architekt und Grafiker Nordqvist brachte Anfang der Achtziger Jahre ein Kinderbuch heraus namens Eine Geburtstagstorte für die Katze, die ihm bald Preise und Anerkennung einbrachte. So entwickelte sich die Pettersson und Findus-Serie, die mittlerweile international bekannt ist und in 29 Sprachen übersetzt wurde.

    Während sich die ersten beiden Leinwandabenteuer aus einzelnen Episoden verschiedener Bücher zusammen setzten, ist Morgen, Findus, wird’s was geben die original Verfilmung des gleichnamigen Buches (erschienen 1995 im Oetinger Verlag).

    Doch leider fehlt dem Film die einzigartige ironische Energie und innovative Detailfreude der Bücher, die nicht nur bei Kindern beliebt sind, sondern auch von Erwachsenen verehrt werden. Damit wird das neueste Abenteuer von Pettersson und Findus zu einem Vergnügen für die Kleinen, an dem sich die Großen nur mäßig vergnügen können.

    Überzeugte vor allem der erste Film mit spaßigen Episoden aus dem Leben der beiden Kultfiguren, ist die Lachfreude bei diesem Film eher gemindert. Die Sprachgewandheit des Buches überträgt sich nicht auf die Leinwand und somit zieht sich der Film leider teilweise in die Länge.

    Schade, dabei machen die Bücher doch soviel Spaß. Doch zumindest die Kleinen werden ihre Freude haben.

    Fazit: Ein netter Weihnachtsfilm für die ganz Kleinen.
  • Die dritte Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe, in der der sprechende Kater Findus sich den Weihnachtsmann herbeiwünscht, ist humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger umgesetzt.

    Mit der Erzählung “Eine Geburtstagstorte für die Katze” begann 1984 der Siegeszug der illustrierten Kinderbücher mit Pettersson und Findus. Sven Nordqvists Geschichten um den schrulligen Erfinder und seinen sprechenden Kater sind mittlerweile in 29 Sprachen übersetzt, und als die beiden dann 1999 ihren Weg auf die Leinwand fanden, wurde ein weiteres Kapitel der Erfolgsstory aufgeschlagen: “Pettersson und Findus” hatte alleine in Deutschland bisher über 1,2 Millionen Zuschauer. Nach “Neues von Pettersson und Findus” liegt nun also der dritte Streich vor, der Anfang November in deutschen Kinos schon für Weihnachtsstimmung sorgen wird.

    Kurz vor Heiligabend schnappt Findus (Stimme: Tobias John von Freyend) ein Gespräch auf, bei dem Kinder sich über den Weihnachtsmann unterhalten. Von dem hatte der kleine Kater vorher nie etwas gehört, und so eilt er zu Pettersson (gesprochen von Achim Höppner), um ihn mit Fragen nach diesem geheimnisvollen Burschen zu löchern. Pettersson glaubt natürlich schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann, manövriert sich aber in die Bredouille, indem er Findus die Geschichte von dessen alljährlichem Besuch mit Geschenken erzählt. Der hat von nun an nur noch einen Wunsch: Der Weihnachtsmann soll unbedingt an Heiligabend bei den beiden vorbeischauen, und Pettersson lässt sich in einer schwachen Sekunde von Findus dieses Versprechen abnehmen. Jetzt ist guter Rat teuer: Der griesgrämige Nachbar Gustavsson (Klaus Münster) hat nämlich so gar keine Lust, sich den roten Wams überzuwerfen und erinnert den Erfinder lieber daran, dass er für die Weihnachtsfeier des Dorfes noch einen ganzen Wagen voll Holzfiguren zu schnitzen habe. Da kommt Pettersson die rettende Idee: Eine Weihnachtsmann-Maschine muss her!

    “Morgen, Findus, wird’s was geben” ist weniger episodenhaft aufgebaut als die beiden Vorgänger, obwohl es natürlich wieder etliche Zwischenspiele gibt, etwa mit den Hauskobolden, den kleinen Mucklas, die zwar gerne allerlei verstecken, aber sich auch als hilfreiche Schutzgeister betätigen. Die Erzählung ist in Bildgestaltung und Dramaturgie dabei gewohnt kindgerecht und verzichtet weitgehend auf nennenswerte Konflikte oder pädagogischen Anspruch. Hinter der sehr humorvoll dargebrachten Geschichte steckt aber trotzdem stets eine auch für Erwachsene nicht uninteressante Reflexion über Einsamkeit und Wege, damit umzugehen. Eine kleine Sequenz, in der Findus sich aus Wut vor dem armen Pettersson versteckt, thematisiert dieses Problem offen und rundet den empfehlenswerten Kinderfilm ab. lasso.

Darsteller und Crew

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