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Montag kommen die Fenster (2005) Film merken

Montag kommen die Fenster Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Montag kommen die Fenster: Präzise beobachtetes Drama um eine Frau, die aus ihrem Familienidyll ausbricht.

Eben erst zog die Ärztin Nina (Isabelle Menke) mit Gatte Frieder (Hans-Jochen Wagner) und Tochter Charlotte (Amber Bongard) in eine neue Wohnung in einer neuen Stadt. Da überkommt sie wie aus heiterem Himmel und ohne näheren Anlass der Drang, alles kurzerhand liegen und stehen zu lassen, um auf einer ziellosen Reise irgendwie zu sich selbst zu finden. Nach einem Besuch bei ihrem Bruder Christoph (Trystan Wyn Pütter) steuert sie ein einsames Hotel an, wo sie in dem ehemaligen Tennis-Star David (Ilie Nastase) einen Seelenverwandten findet.

Wieder einmal verlassen Menschen ohne weiterreichende Erklärungen vorgezeichnete Wege in einem spröden, surreal anmutenden Drama von Ulrich Köhler (“Bungalow”).

Die Ärztin Nina und ihre Familie sind nach Kassel umgezogen. Eigentlich könnte sie mit ihrem Leben zufrieden sein. Doch sie fühlt sich nicht zu Hause und von Mann und Tochter entfremdet. Sie geht kurzentschlossen zu ihrem Bruder ins Ferienhaus ihrer Eltern im Harz – ohne auch nur eine Nachricht zu hinterlassen.

Die Ärztin Nina, gerade nach Kassel umgezogen, hat ein paar Tage Urlaub. Doch anstatt diesen mit ihrer Familie zu verbringen, nimmt sie Reißaus und lässt Mann und Tochter zurück, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Nina fährt in den Harz, wo sie ihren Bruder im Ferienhaus der Eltern besucht. Ihre ziellosen Spaziergänge führen sie schließlich in ein futuristisches Sporthotel, wo sie sich mit einem alternden Tennis-Star anfreundet. Dann kehrt Nina nach Hause zurück, doch wird sie sich jetzt ihrer Familie wieder näher fühlen?

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ulrich Köhler, der bereits mit seinem Debüt “Bungalow” Kritikerlob erntete, stellte seinen zweiten Film bei der Berlinale vor. Es ist erneut ein Drama, das seine Protagonistin bei ihrem Ausbruch aus den Konventionen beobachtet, aber keine Erklärungen liefert. Die Kamera rückt nahe an die Figuren heran, schildert ihren Alltag in Nuancen.

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