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Mit Siebzehn (2016) Film merken

Originaltitel: Quand on a 17 ans
Mit Siebzehn Poster
 

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Videos und Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Mit Siebzehn: Coming-of-Age-Drama um zwei 17-jährige Jungs, die sich nicht leiden können, aber unter ein Dach gezwungen werden. Ihre Anfeindungen werden zu Zuneigung.

Damien (Kacey Mottet Klein) und Thomas (Corentin Fila) besuchen im Gymnasium dieselbe Klasse – und geraten sich immer wieder in die Haare. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne (Sandrine Kiberlain) und eines Militärfliegers, der gerade im Auslandseinsatz ist, und Thomas, Adoptivsohn mit maghrebinischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem entlegenen Berghof lebt und jeden Morgen über eine Stunde in die Schule fährt. Als die Bäuerin nach mehreren Fehlgeburten wieder ein Kind erwartet, muss sie ins Krankenhaus. Marianne nimmt Thomas für eine Weile bei sich auf, um die Familie zu unterstützen und auch um Thomas Schulweg zu verkürzen. Die beiden Burschen leben nun unter einem Dach – ihr Albtraum. Ihre Anfeindungen arten in Gewalt aus. Doch zwischen die Spannungen in der Luft mischt sich nach und nach so etwas wie Verständnis oder zumindest Akzeptanz und die beiden Jugendlichen kommen sich näher.

Hintergründe

Das französische Jugenddrama „Mit Siebzehn“ feierte auf der Berlinale 2016 seine Premiere. Regie führte der bereits über 70-jährige Filmemacher André Téchinés, der die Probleme der Jugendlichen auf natürliche Weise einzufangen versucht, um Coming-of-Age Klischees zu umschiffen. In drei Akten erzählt der Film von der Schwierigkeit, sich erwachsen und den Erwartungen der Vernunft entsprechend zu verhalten. Die Figuren sollen dabei nicht an den Pranger gestellt, sondern begriffen werden, in all ihrer Fehlerhaftigkeit, sprich Menschlichkeit. Der Titel des Films knüpft an die eröffnende Zeile von Arthur Rimbauds Gedicht „Roman“ an: „On est pas sérieux, quand on a dix-sept ans“ („Man ist nicht ernsthaft, wenn man siebzehn Jahre alt ist“).

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In seinem neuen Film behandelt der eigenwillige französische Autorenfilmer André Téchiné – für “Wilde Herzen” mit zwei Césars ausgezeichnet und mit “Changing Times” und “Wir waren Zeugen” bereits im Wettbewerb der Berlinale zu Gast – das Aufwachsen in verschiedenen sozialen Milieus, die Verwirrungen der Jugend und die Erziehung der Gefühle. Ein raues südwestfranzösisches Bergdorf im Wechsel der Jahreszeiten wird zur Seelenlandschaft für die zwischen Ablehnung und Anziehung pendelnde Beziehung zweier junger Männer.

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