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Mission: Impossible (1996)

Mission: Impossible Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mission: Impossible: Spannender High-Tech-Thriller nach der TV-Serie "Kobra, übernehmen Sie".

Bei einem brandgefährlichen Auftrag der IMF-Gruppe um Jim Phelps in Prag gerät die ganze Mannschaft in einen Hinterhalt – nur der junge Ethan Hunt überlebt und wird sofort verdächtigt, seinen Trupp ans Messer geliefert zu haben. Hunt versammelt seinerseits Spezialisten um sich, um seine Ehre wieder herzustellen und den wahren Verräter ausfindig zu machen.

CIA-Agenten sollen in Prag eine gestohlene Diskette wiederbeschaffen, auf der die Namen aller aktiven US-Spione gespeichert sind. Die Aktion läuft schief. Nur Ethan Hunt und Claire, die Frau des Kommandochefs Jim Phelps, überleben den heimtückischen Anschlag. Als Hunt daraufhin von der CIA beschuldigt wird, der Urheber des Komplotts gewesen zu sein, taucht er unter und sucht den Verräter auf eigene Faust. Bei der mysteriösen Waffenhändlerin “Max” hofft er auf die richtige Spur zu stoßen.

Fast die ganze Mannschaft von Jim Phelps wird bei einem Einsatz in Prag aufgerieben. Die Schuldigen sind nur zu schnell gefunden… Spannendes Starkino mit Format nach der Kultserie “Kobra, übernehmen Sie”.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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    Der Name Brian de Palma steht schon immer für außergewöhnlich perfekt gemachte Filme mit verblüffenden Handlungssträngen und überraschenden Auflösungen. Ein Meister des Spannungsfilms hat hier eine weitere Glanzleistung seines Könnens abgegeben: Ein intelligentes Drehbuch war die Grundlage für ein raffiniertes Spiel, das den Zuschauer bis zuletzt auf die Folter spannt, aber diesem auch besondere Konzentrationsbereitschaft abverlangt.

    Eine hervorragende Kamera zaubert brillante Bilder an Schauplätzen mit hohem ästhetischen Reiz. Alle Rollen sind glänzend besetzt, das Spiel der exzellenten Darsteller unter routinierter Führung ist eindrucksvoll. Special Effects und eine Fülle überraschender Gags helfen mit, den Film bis an die Spannungsgrenze zu steigern, wobei wohltuend auf Brutalitäten verzichtet wurde. Das Schlußfurioso bietet zwar dann auch einige Unglaubwürdigkeiten, mindert aber nicht den Spaß am Zuschauen.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Tom Cruises kassenmagnetische Anziehungskraft wird dem von Suspense-Veteran Brian De Palma ambitioniert inszenierten Spionagethriller, der auf dem TV-Klassiker “Kobra, übernehmen Sie” basiert, entsprechenden Antrieb verleihen. Neben Cruises (der hier auch seine erste Mission als Produzent bestreitet) Starpower ist es Lalo Schifrins unvergessene Titelmelodie, die den Hyper-Hype adrenalinanregend anzuheizen weiß.

    Obwohl Paramount die Rechte an der Agenten-Fernsehserie bereits seit 1982 besitzt, wurde nach diversen Anläufen schließlich das Drehbuch von David Koepp und Robert Towne zur Adaptation herangezogen. Nach dem endgültigen Erkalten des Kalten Krieges galt es, einen neuen spannungsverheißenden Aufhänger zu finden, und so wird der Feind in die eigenen Reihen der “Impossible Mission Force” verpflanzt. Als einziger Figur aus der Originalserie wird Peter Graves’ Kommandoleiter Jim Phelps (hier von Jon Voight dargestellt) übernommen, der mit Hilfe eines jungen Teams – allen voran Agent Ethan Hunt (Cruise) – scheinbar unlösbare Missionen durchführt. Ihre erste Aufgabe ist es, eine gestohlene Diskette mit Informationen über die Identitäten der in Europa operierenden CIA-Agenten wiederzubeschaffen. Die Mission entpuppt sich als Falle, der lediglich Hunt und Phelps’ Ehefrau Claire (Frankreich-Export Emmanuelle Beart als dezente Dekorationsbeigabe) entgehen. Hunt wird daraufhin beschuldigt, der “Maulwurf” der Organisation zu sein. Entrüstet stellt er ein eigenes Team zusammen – bestehend aus Ving Rhames (“Pulp Fiction”) und Jean “Der Profi” Reno, um für die kriminelle Käuferin (fabelhaft: Vanessa Redgrave) der besagten Diskette die gewünschte Information vom CIA-Computer zu beschaffen, um so den wahren Maulwurf ins Netz zu locken.

    Die Plotwendungen sind vielschichtig und zum Teil verwirrend. Ein wenig fühlt man sich an die vertrackten Spionageszenarien eines John Le Carré erinnert, wobei die Auflösung nicht an dessen Standard heranreicht. Der Humor ist recht sublim ausgefallen, und die wenig fruchtbaren Techtelmechtel-Tendenzen zwischen Cruise und Béart bleiben angedeutet. Als Hauptattraktion erweisen sich die fulminanten Actionsequenzen: In einem mit riesigen Aquarien ausgestatteten Restaurant in Prag ist Cruise im ersten spektakulären Stunt zu sehen. Für Nervenkitzel sorgt der Einbruch in das CIA-Hauptquartier, bei dem Cruise an einem Drahtseil von einer zehn Meter hohen Decke hängend tätig wird. De Palma versteht es dabei, aus zwei Schweißtropfen ein Maximum an Spannung zu melken. Die Bond-artigen Gadgets des von Cruise einen Tick zu häufig jungenhaft grinsend gespielten Geheimagenten lassen zu wünschen übrig: Sein explosiver Kaugummi kommt gleich zweimal zum Einsatz, und der Trick mit der Gummimaske wird auch ein wenig überdehnt. Richtig rund geht es dann beim hochexplosiven Showdown im Tunnel von Frankreich nach England. Das Publikum wird seinen Auftrag, die “Mission: Impossible” zu Blockbuster-Status zu verhelfen, sicherlich akzeptieren. ara.

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