Mirrors (2008)

Mirrors Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mirrors: Übernatürlicher Schocker, mit dem Alexandre Aja erneut ein gelungenes Remake eines asiatischen Horrorhits abliefert.

Ben Carson (Kiefer Sutherland) hat seine Mitschuld am Tod eines Kollegen nicht verkraftet und deshalb den Dienst als Undercover-Polizist quittiert. Um seine mit ihm zerstrittene Frau (Paula Patton) und die Kinder zu versorgen, nimmt er den Job als Nachtwächter in einem heruntergekommenen New Yorker Kaufhaus an. Schon in den ersten Stunden entdeckt er merkwürdige Erscheinungen innerhalb eines gewaltigen Zierspiegels. Darin lauert eine tödliche Gefahr.

Eine teuflische Macht drängt aus der jenseitigen Spiegelwelt in die Realität und bedroht die Familie von “24”-Star Kiefer Sutherland. Das Remake eines koreanischen Horrorhits fällt kreuzunheimlich aus, dafür bürgt der französische Schockspezialist Alexandre Aja (“High Tension”).

Ex-Cop Ben Carson versucht nach Alkoholexzessen sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und nimmt einen Job als Nachtwächter eines durch ein Flammeninferno zerstörtes, ehemals nobles Kaufhaus an. Beim Rundgang entdeckt Ben einen Handabdruck auf einem überdimensionierten Spiegel und gerät in einen Alptraum, der immer schlimmere Ausmaße annimmt. Bald ist nicht nur er bedroht, sondern seine ganze Familie.

Ex-Cop Ben Carson versucht nach ausufernden Alkoholexzessen, die ihn seine Ehe gekostet haben, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, und nimmt einen Job als Nachtwächter in der Ruine des Mayflower in New York an, ein durch ein Flammeninferno zerstörtes ehemaliges Nobelkaufhaus. Beim Rundgang entdeckt Ben einen Handabdruck auf einem überdimensionierten Spiegel und gerät damit schon bald in einen Albtraum, der immer schlimmere Ausmaße annimmt. Bald ist nicht nur er bedroht, sondern seine ganze Familie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Logik hat einen Sprung: Mirrors glänzt nicht, sondern bleibt leider matt!
  • Abermals festigt der französische Horrorexport und -experte Alexandre Aja seinen Ruf mit einem fulminanten Remake, das Kämpfernatur Kiefer Sutherland in den übernatürlichen Schocker der Saison schickt.

    Steril und allegorisch blieb der Korea-Horror “Into the Mirror” von 2003, den Aja nach allen Regeln der Kunst zu einer packenden Schauermär aufputscht. Ähnlich wie er bereits mit “The Hills Have Eyes” verfuhr. Vor allem aufgrund einer unheimlichen, sehr starken ersten Hälfte kann er überzeugen, greift in Halbzeit zwei dafür auf Konventionen zurück und liefert mit hoher Frequenz plastische Thrills bis zu einem famosen (wenn auch wenig logischen) Schluss-Twist. Eine Veredelungstaktik, an der sich andere Hollywood-Remakes asiatischer Originale messen müssen.

    Schon in der Wahl des Schauplatzes – ein stillgelegtes, visuell bestechend heruntergekommenes Kaufhaus im klassizistischen Stil – zeigt sich Ajas Gespür für die Anforderungen eines guten Genre-Beitrags. Ein perfektes Haunted House also, das im schäbigen Look dem Grauen stimmungsvoll Vorschub leistet. Kiefer Sutherland als gebrochenem Held mit kaputter Beziehung und Schuldkomplex ist die Rolle des Ex-Cops Ben Carson auf den Leib geschneidert. Sein Ben will nach einer Suff-Phase wieder ins Leben zurückfinden und nimmt in der abgeriegelten New Yorker Mayflower-Ruine den Job als Nachtwächter an. Dort wütete vor Jahren ein Flammeninferno und hinterließ verwüstete Hallen und Interieurs. Beim Rundgang entdeckt Ben einen Handabdruck auf einem überdimensionierten Spiegel – und gerät in einen Psychotrip mit Halluzinationen, die erst ihn, dann Schwester, Gattin und die beiden kleinen Kinder bedrohen.

    Cheap Thrills spart sich Aja, baut auf schmutzigen Look ohne Hochglanz und demonstriert nicht nur im anfänglichen Splattertod des Vorgängerwachmanns, dass der Regisseur von “High Tension” weiter auf deftige, erstklassige Blutreize zu setzen gedenkt, die das Schockpotenzial hochschrauben – neben den eisigen Qualitäten als Chiller: eine Reihe spektakulär fieser Schockeffekte sorgt für Laune. Zusammen mit einem hervorragenden Sounddesign entwickelt sein humorloses Werk eine soghafte Dynamik, die sich auch aus Bens erwachendem detektivischen Spürsinn speist. Einen vermeintlichen Selbstmord identifiziert er als Tat einer teuflischen Macht, die in der Spiegelwelt gefangen ist und von ihm Besitz ergreifen will. Die Krimi-Elemente sind auch Sutherlands alter ego Jack Bauer geschuldet: So kann er in leidensfähiger wie durchsetzungsstarker “24″-Manier einen Dämonen jagen, als wäre dieser ein Terrorist. Doch befindet er sich in einem ausweglosen Alptraum, dessen ähnlich wie “The Ring” angelegtes Geheimnis es im Wettlauf gegen die Zeit offenzulegen gilt. Ein furioses Finale krönt die mit den Motiven Schizophrenie und Doppelgängern versehene, frenetische Horror-Leistungsschau, die eher zu viel, denn zu wenig bietet.

    tk.
  • Von jeher und in den verschiedensten Kulturen umgibt den Spiegel eine Vielzahl von Mythen und Mysterien. Reflektierende Flächen galten lange Zeit als magisch, als Projektionsflächen für die Träume und Ängste der Menschen, als übernatürliche Fenster in die Zukunft oder direkt in die Seele derer, die hineinblickten. In seiner Adaption des koreanischen Horrorfilms „Into The Mirror“ macht der französische Regisseur Alexandre Aja („The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen“) die Spiegel zum zentralen Motiv der Geschichte.

    Spiegel, richtig inszeniert, haben etwas Unheimliches an sich. Hierzulande erinnern sich die älteren Semester vielleicht an die Verfilmung des Kinderromans „Das Haus der Krokodile“ von Helmut Ballot, 1976 von der ARD ausgestrahlt, mit Tommi Ohrner in der Hauptrolle. Eine Serie für Kinder zwar, aber – zumindest in der vagen Erinnerung an damals – mit einer zutiefst verstörenden Szene, als der junge Protagonist, allein zuhaus, in einem Spiegel ganz kurz die schemenhaften Umrisse eines maskierten Mannes sieht. Jemanden, der nur eben dort, im Spiegel, zu erkennen war und schon die Sekunde später, die man benötigt, um sich umzudrehen, wieder verschwunden ist.

    „Mirrors“ ist ganz eindeutig nichts für Kinder. Der Film hat einige äußerst brutale Szenen, blutig, schmerzhaft allein beim zusehen. Aber vor allem spielt er mit jener unterschwelligen Angst, dass der Spiegel mehr zeigen könnte, als das bloße Auge zu erkennen vermag. Der Spiegel offenbart das, was hinter einem liegt, was dem nach vorne gerichteten Blick eigentlich verborgen bleibt und bleiben müsste. Das Spiegelbild als physikalische Reflektion von Licht, als rational erklärbares optisches Phänomen? Nicht in „Mirrors“: Hier führen Spiegelbilder ein alptraumhaftes Eigenleben, gesteuert von einer übersinnlichen, bösartigen Macht.

    Auch Hauptdarsteller Kiefer Sutherland äußert sich fasziniert von dem Motiv: „Spiegel fordern uns automatisch heraus, in unser Inneres zu blicken.“ Der Schauspieler gibt in „Mirrors“ erneut einen gebrochenen, schwer traumatisierten Antihelden, nach dem Tod seines Partners zerfressen von Schuld und Wut, der sich durch sein unberechenbares Temperament und die Alkoholsucht immer mehr von seiner Familie distanziert hat und jetzt Gefahr läuft, seine Liebsten endgültig zu verlieren. Sutherland macht das richtig gut, keine Frage – ganz offensichtlich hat er sich nach den mittlerweile sieben Staffeln der Echtzeit-Serie „24“ auf dieses latent masochistische Rollenbild des leidenden Helden eingespielt.

    Wenn er allein durch das dunkle, verlassene Kaufhaus streift und über weite Teile des Films als einzige Figur vor der Kamera steht, hat Kiefer Sutherland eigentlich nur einen Konkurrenten: das Haus selbst. Das Gebäude ist gewissermaßen die großstädtische Version des haunted house, eine düstere Ruine mit unheilvoller Vergangenheit, respekt- und angsteinflößend allein durch die mächtige Architektur. Den idealen Drehort fand Alexandre Aja in Rumänien: die Akademie der Wissenschaften in Bukarest, unter Nikolae Ceausescu errichtet und nach seinem Tod im Jahre 1989 unvollendet als Bauruine zurückgelassen. Durch die gewaltigen Spiegel an den Wänden wird das ohnehin große Gebäude noch erweitert – und darin Kiefer Sutherland, nicht nur physisch verloren, sondern auch emotional isoliert, allein in der Welt, immer in Gefahr, auch noch das letzte bisschen Zuneigung seiner Familie und am Ende sogar seinen Verstand zu verlieren.

    Fazit: Kiefer Sutherland in einer Paraderolle als traumatisierter Antiheld, ein beklemmender, ja bedrohlich wirkender Schauplatz und einige wirklich nervenaufreibende Szenen – gelungener Horror, dem unterm Strich lediglich das gewisse Etwas zum ganz großen Film fehlt.
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