Men in Black 3 (2012)

Men in Black 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Men in Black 3: Die Alien-Jäger blitzdingsen wieder: Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay zu retten.

Agent J und Agent K, besser bekannt als die “Men in Black” treten wieder in Aktion nachdem “Boris, die Bestie” aus seinem Mondgefängnis ausgebrochen ist. Als K plötzlich verschwindet, erfährt J von Chefin O, dass sein Partner bereits seit 40 Jahren tot ist. Das kann J nicht so einfach hinnehmen und entschließt sich zu einer Reise zurück ins Jahr 1969. Der Apollo-11-Flug steht an, Andy Warhol arbeitet undercover in seiner Factory für die MIB. Nun gilt es, die Zukunft wieder einzurenken und dabei findet J heraus, dass sein Kumpel einige überaus gut gehütete Geheimnisse hat(te).

Agent J sieht sich gezwungen, zurück ins Jahr 1969 zu reisen, um einen jungen Agenten K aus der Bredouille zu retten. Dritter Teil des Erfolgsfranchise, der zehn Jahre nach “Men in Black 2″ auf ein kurioses Zeitreiseszenario setzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wiedersehen macht Freude – die Originalität des ersten MIB-Films erreicht aber auch diese Fortsetzung nicht.
  • “Gleicher Planet – neuer Abschaum”, so lautet das Motto in Barry Sonnenfelds rasanten 3D-Sci-Fi-Sequel, in dem sich Will Smith als Agent J auf Zeitreise begibt.

    Zehn Jahre waren sie in der Versenkung verschwunden – die berühmt-berüchtigten Alien-Jäger mit ihren schicken Maßanzügen und dunklen Sonnenbrillen. Höchste Zeit also für eine Rückkehr, um die Erde abermals vom Abschaum aus dem All zu befreien. Auf dem Regiestuhl hat erneut der einschlägig vorbelastete Barry Sonnenfeld Platz genommen und auch diesmal in Sachen spektakulärer Hightech-Unterhaltung neue Maßstäbe gesetzt. Rund 100 (Glibber-)Aliens, erneut kreiert vom legendären Rick Baker, gibt es zu bestaunen, pfeilschnelle Einräder, und neben Gaststar Lady Gaga auch die formschöne Ex-Pussycat-Doll Nicole Scherzinger, die im Opener in Christian-Louboutin-Stiefeln – die mit dem roten Reißverschluss hinten – zur Befreiung von “Boris, der Bestie” stöckelt.

    Und so treten Will Smith als Agent J und Tommy Lee Jones als K wieder in Aktion nachdem genannter Oberschurke, lustvoll gespielt vom neuseeländischen Flight of the Conchords-Musiker Jemaine Clement, aus seinem Mondgefängnis ausgebrochen ist. In den 15 Jahren, die J bereits Mitglied der Men in Black war, hat er schon einige unerklärliche Dinge gesehen, die Erde ist, wie es im Teil eins der Erfolgsfranchise hieß, immer noch ein “Casablanca ohne Nazis”. Die Aliens suchen weiter Asyl und Arbeit, schuften in Chinarestaurants und treiben ihr Unwesen. Sie bleiben ein Rätsel – genauso wie Js wortkarger Partner K, der über seine Vergangenheit eisern schweigt. Als dessen Leben auf dem Spiel steht, reist J ins Jahr 1969 zurück, in die Tage als der Apollo-11-Flug zum Mond ansteht, um die Zukunft wieder einzurenken. Unterstützt wird er dabei vom jungen Agenten K (Josh Brolin).

    Ein Zeitreisefilm in bestem 3D, der mit den Paradoxa zu kämpfen hat, die das (Sub-)Genre birgt. Das Drehbuch nach Lowell Cunninghams Comic an dem auch David Koepp (“Spider-Man”) mitgeschrieben hat, gefällt dank gut ausgearbeiteter Szenen, weist im Ganzen aber jene Logiklücken auf, die man von den “Terminator”-Abenteuern her kennt. Wie schon bei den beiden Vorgängerhits sucht auch “Men in Black 3″ in Bezug auf Produktionsdesign, Make-up und Spezialeffekte seinesgleichen. Cooler Retro-Look und futuristisches Design harmonieren perfekt, die Tricktechnik ist auf der Höhe der Zeit und den Science-Fiction-Filmen der Fünfzigerjahre wird augenzwinkernd Tribut gezollt. Andy Warhol “outet” sich in seiner Factory als Mann, der undercover für die Titel gebende Regierungsbehörde arbeitet, Pitbull singt “Back in Time” und der Rolling-Stones-Hit “2000 Lightyears from Home” sorgt fürs korrekte Sixties-Feeling.

    Sonnenfelds routiniert abgespulter Alien-Spaß besticht dank trockener Sprüche, perfekt getimter Situationskomik und rasanten Actioneinlagen. Ein Highlight ist das Finale auf Cape Canaveral, Sound und Sounddesign pressen einen da förmlich in die Kinositze, die Stunts sind Bond-würdig und das Spiel von Smith und Brolin überaus entspannt. Neben den überwältigenden Schauwerten und den gut harmonierenden Stars hinterlässt die gechillte Emma Thompson als MIB-Chefin O – hier eine “bezaubernde Nanny” der erotischen Art – einen nachhaltigen Eindruck und die Auftritte von Michael Stuhlbarg (“A Serious Man”) als Alien Griffin, ein futuristischer “Weißer Hase” in der Tradition von Lewis Carroll (“Alice im Wunderland”), gefallen durch ihre Absurdität. Kurzum: Ein gelungenes, elegant gefilmtes und flott montiertes Reboot mit Blockbusterpotenzial. Die Men in Black widersetzen sich eisern ihrer Pensionierung. geh.
  • Kinder, wie die Zeit vergeht. 15 Jahre ist es her, seit Will Smith und Tommy Lee Jones zum ersten Mal als "Men in Black" auf der Leinwand zu sehen waren, und auch Teil 2 der Sci-Fi-Actionkomödie um eine streng geheime Regierungsorganisation zu Abwehr unfreundlicher Aliens hat mittlerweile ein Jahrzehnt auf dem Buckel.

    In "Men in Black 3" hat Smith alias Agent J also bereit diverse Dienstjahre auf dem Buckel und den Habitus des unerfahrenen Neulings gegen professionelle Versiertheit eingetauscht. Mit Agent O (Emma Thompson) haben die "Men in Black" auch eine neue Chefin an ihrer Spitze - eine "Woman in Black" sozusagen. Nur sein Partner Agent K (Tommy Lee Jones) ist nach wie vor der Alte, immer noch abgebrüht bis zur Unmenschlichkeit, wortkarg und völlig emotionslos.

    Wie in den Filmen zuvor gibt es auch im dritten Teil der Reihe haufenweise coole Sprüche, abgefahrene Aliens, futuristische Settings sowie wilde Schießereien und Verfolgungsjagden - wer die beiden Vorgänger mochte, wird diesbezüglich voll auf seine Kosten kommen.

    Doch Regisseur Barry Sonnenfeld legt in "Men in Black 3" zudem ein besonderes Augenmerk auf die Beziehung der beiden Agenten zueinander. Während seiner Reise in die Vergangenheit lernt J den jungen K kennen - eine wesentlich sympathischere Version des verbitterten Mannes, gespielt von Josh Brolin. Der macht seine Sache ausgezeichnet, um nicht zu sagen oscarreif: man hat tatsächlich das Gefühl, einen um Jahre jüngeren Tommy Lee Jones vor sich zu sehen. Beziehungsweise einen jüngeren Agent K, wie Brolin erklärt: "Tommys Stimme hat einen Tonfall, der ganz unverkennbar "Men in Black" zugeordnet werden kann - er redet im Film ganz anders, als er es im wahren Leben tut. Ich habe ihm zugehört und zugehört und zugehört, bis ich anfing, von der Stimme zu träumen." Sein Regisseur Barry Sonnenfeld jedenfalls war offensichtlich zufrieden mit Brolins Leistung: "Ich finde es überaus faszinierend, dass ich den Eindruck hatte, ich würde stets mit ein und dem selben Schauspieler arbeiten."

    Wie die ersten beiden Teile von der Chemie zwischen Tommy Lee Jones und Will Smith lebten, trägt in "Men in Black 3" das Duo Smith/Brolin über weite Strecken den Film. Hinzu kommt ein durchweg kurzweiliger Plot, der in dem gelungenen Drehbuch von Etan Cohen angelegt ist - nicht zu verwechseln mit dem Coen-Bruder Ethan, der das „h“ im Vor- statt im Nachnamen trägt. Die Handlung weist trotz der Zeitreisethematik keine allzu störenden Logiklöcher auf, nur am Ende bleiben ein paar Fragen offen. Zu sehr deutet der Plot nämlich ein großes Geheimnis an, das am Ende gelüftet werden soll und Hinweise darauf gibt, warum K immer so distanziert und übellaunig ist. Zwar gibt es schlussendlich eine nette Überraschung, doch das große, persönlichkeitsprägende Trauma bleibt K erspart - aber "Men in Black" ist ja auch eine Actionkomödie und kein Charakterdrama.

    Fazit: Gelungene Fortsetzung, die die "Men in Black"-Trilogie perfekt macht und lediglich am Ende einige Fragen offen lässt.
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