Men in Black (1997)

Men in Black Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Men in Black: Spritzige Science-Fiction Komödie über Außerirdische in Menschengestalt, die auf der Erde von den "Men in Black" kontrolliert werden.

Die “Men in Black” gehören einer Geheimorganisation an, die die Aktivitäten legaler und illegaler Aliens in den USA kontrollieren. Nach dem Ausscheiden seines altgedienten Kollegen findet der erfahrene MIB K in dem jungen Cop J einen idealen neuen Partner. Der hat gleich alle Hände voll zu tun, denn ein in die Haut eines Farmers geschlüpfter Außerirdischer will in New York die Weltherrschaft an sich reißen.

Nur wenige wissen, daß die Erde schon seit den 50er Jahren von Außerirdischen bevölkert wird. Um diese zu kontrollieren, gibt es die “Men in Black”, Spezialagenten, die je nach Situation die Aliens jagen, fangen und im Notfall auch eliminieren. Als ein intergalaktisches Kakerlaken-Monstrum in Gestalt eines Farmers sich anschickt, in New York die Weltherrschaft an sich zu reißen, dürfen Veteran “K” und sein neuer Rekrut “J” – das beste Duo, das die “MIB”-Abteilung zu bieten hat – nach Herzenslust auf Alienjagd gehen.

Die Männer in Schwarz sind eine Geheimorganisation, die die Koexistenz außeriridischer Lebensformen und der Menschen auf der Erde kontrolliert. Von der Öffentlichkeit unbemerkt, haben friedliche Aliens längst Asyl in den USA erhalten. Ärger bereiten den “Men in Black” allerdings die Schaben – eine aggressive Spezies. Urkomische Satire auf Alien-Thriller, die weltweit zum Blockbuster wurde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der “Independence Day” für das diesjährige Independence-Day-Wochenende, erneut mit Will Smith in einer Hauptrolle. Dabei erinnert diese wilde Special-Effects-Farce weniger an Roland Emmerichs Blockbuster als an eine verrückte Mischung aus “Ghostbusters”, “Mars Attacks!”, “Beetlejuice” und der abgebrühten TV-Copshow “Dragnet” – mit ausreichend Sinn für Pre-Millenniums-Paranoia, um selbst Mulder und Scully aus “Akte X” einen vergnüglichen Kinoabend zu bereiten. Auch wenn es dieser visuell bestechenden Nummernrevue nicht gelingt, im Verlauf seiner vergnüglichen Handlung alle Versprechen einzulösen, die die sensationellen ersten 20 Minuten machen, ist “MIB” allemal so unbeschwerter Fun, um es zu den populärsten Filminitialen nach “ID4″ zu bringen.

    “Es ist wie “Casablanca”, nur ohne Nazis”, erklärt Tommy Lee Jones seinem neuen Rekruten Will Smith das eigenartige Alien-Szenario, das die Grundlage für Barry Sonnenfelds herrlich abgeklärte Sci-fi-Komödie bildet. Demnach sollen die USA seit den fünfziger Jahren von Außerirdischen in Menschengestalt bevölkert worden sein, deren friedliche Aktivitäten von den “Men in Black” kontrolliert werden. Ohne eine Miene zu verziehen, erklärt Jones’ abgebrühter Spezialagent K so die Existenz all dessen, was unerklärlich oder merkwürdig scheint, als rede er über das Wetter: Dennis Rodman und Michael Jackson sind folglich Aliens, Elvis ist nicht tot, sondern nur wieder nach Hause zurückgekehrt, und die World’s Fair wurde 1964 ausgerechnet in Queens abgehalten, um von der Tatsache abzulenken, daß dort eine Reihe von Untertassen gelandet ist. Das clevere Skript von Ed Solomon berauscht sich an seinen assoziativen Gags und gibt bissige Kommentare zu so ziemlich jedem abwegigen Zeitgeistphänomen ab. In Akkordarbeit wurden die Oneliner aufgetürmt, und Jones hat sichtbare Freude, sie mit unterkühltem Understatement an den Mann zu bringen. Ebenso gelungen sind Rick Bakers Alien-Kreaturen, die den Film an allen Ecken und Enden bevölkern, z. B. im MIB-Hauptquartier Kaffee trinken, durch die Straßen von New York ziehen oder als Taxifahrer arbeiten, wie Smith gleich vermutet (“Es sind weniger, als man glauben mag”, konstatiert Jones). Als Zuschauer teilt man Will Smith’ Erstaunen über all die bizarren Vorgänge auf Mutter Erde. Die Erklärung, warum man von dem Treiben nie etwas mitbekommen hat, liefert Barry Sonnenfeld gleich mit: Mit einem Zauberstift, einem sogenannten Neuralyzer, können die Männer in Schwarz bei jedem Menschen die Erinnerung an Zusammenstöße mit Außerirdischen löschen.

    Gleichzeitig mit der Einführung von Smith in die wunderbar schräge Bürokraten-Welt der Extraterrestriellen-Jäger macht sich ein in der ländlichen Einöde gelandeter und in die Haut eines Farmers gewandeter Alien-Bug auf den Weg nach New York, um dort einen Diamanten und damit die Herrschaft über den Kosmos an sich zu reißen. Vincent D’Onofrio hat Spaß mit der kleinen, aber signifikanten Rolle und weckt zappelnd und wackelnd Erinnerungen an Michael Keatons “Beetlejuice”. Beim brillant realisierten Glibber-Showdown, der elegant Kafkas “Metamorphose” zitiert, muß Smith seine Feuertaufe als MIB bestehen.

    So hervorragend Sonnenfelds Inszenierung, die herrlich an die Space Age erinnernden Bauten oder die makellosen Spezialeffekte auch sein mögen, seine entscheidenden Trümpfe hält “Men in Black” mit seinem hervorragenden Starduo in der Hand. Smith’ laxe Sprüche bilden einen idealen Gegenpol zu Jones’ lakonischer Coolness. Überdies gefallen auch Linda Fiorentino als obsessive Leichenbeschauerin und Rip Torn als pragmatischer MIB-Boß. Natürlich hätte dieser James Bond für das ironische Zeitalter weniger kalkuliert ausfallen können – zu keinem Moment streift der Film seine kühle, wissende Hülle ab -, aber wie auch das sensationelle Einspiel in den USA beweist, wird das den Siegeszug dieses maßgeschneiderten Blockbusters in keinster Weise behindern. ts.

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