Mein großer Freund Joe (1998)

Originaltitel: Mighty Joe Young
Mein großer Freund Joe Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mein großer Freund Joe: Actionreiches Remake von "Panik um Kingkong", in dem der Riesengorilla sympathisch und dank Rick Baker erstaunlich "echt" gezeichnet ist.

Die kleine Jill beobachtet mit ihrer Mutter eine Gorillaherde im afrikanischen Urwald, als Wilderer unter der Führung von Strasser in das Idyll eindringen und Jills Mutter und die des niedlichen kleinen Gorillas Joe erschießen. Zwölf Jahre später sind die beiden einstigen Kinder erwachsen – und noch immer ein Herz und eine Seele. Um Joe zu schützen, läßt sich Jill von Zoologe Gregg überreden, Joe nach L.A. in einen Naturpark zu verfrachten. Dann wird Strasser durch den Medienrummel auf Joe aufmerksam.

Den gigantischen Gorilla Joe und dessen Menschenfreundin Jill verbindet ein gemeinsames Schicksal: In Kindheitstagen wurden ihre Mütter von Wilderern getötet. Nun droht erneut Gefahr. Denn für den Mörder Strasser ist Joe lediglich eine zoologische Sensation, die guten Profit verspricht. Diese Gefahr erkennt auch der US-Wissenschaftler Gregg O’Hara, der Joe deshalb in die Staaten mitnehmen will, um ihm in einem Reservat ein neues Zuhause zu geben. Nach anfänglichem Zögern willigt Jill ein – was sich schnell als schwerer Fehler erweist…

Den gigantischen Gorilla Joe und dessen Menschenfreundin Jill verbindet ein gemeinsames Schicksal, denn in Kindheitstagen wurden ihre Mütter beide von Wilderern erschossen. Nun droht erneut Gefahr: Für Jäger Strasser verspricht Joe guten Profit. Actionreicher und familientauglicher Abenteuerfilm.

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Kritikerrezensionen

  • Die Kinos können sich auf haarige Zeiten gefaßt machen: Während man sich mit den angekündigten Remakes von “King Kong” und “Planet der Affen” allerdings noch gedulden muß, läßt Disney bereits jetzt in Zusammenarbeit mit RKO-Pictures in der actionreichen Neuverfilmung von “Panik um King Kong” aus dem Jahr 1949 einen randalierenden Riesengorilla auf das Publikum los. “Joe” gelingt, was die artverwandten Creature Features “Vergessene Welt: Jurassic Park ” und “Godzilla” vergeblich (wenn auch nur halbherzig) anstrebten: für die respekteinflößende Naturbestie Symphatie zu erzeugen. Dabei hilft es, daß die weiße Frau dieses an sich knuffeligen, doch wenn gereizt furchterregenden Vetters von King Kong von der hinreißenden Charlize Theron (“Im Auftrag des Teufels”) emotionsreich dargestellt wird und der fünf Meter große und eine Tonne schwere Joe von Rick Baker (“Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen”, “Gorillas im Nebel”) erstaunlich echt zum Leben erweckt wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gepaart mit brüllend lauten Soundeffekten verfügt dieser haarige Herr des Dschungels über eine imposante Leinwandpräsenz, während die Handlung strikt nach Routinevorgaben ausgeführt wurde.

    Der Prolog zeigt die kleine Jill mit ihrer Mutter, eine Zoologin, beim Beobachten einer Gorillaherde im afrikanischen Urwald (die hawaiianische Insel Kauai sprang als Location ein). Doch Wilderer unter der Führung des Bösewichts Strasser (Rade Sherbedgia aus “The Saint”) erschießen nicht nur Jills Mutter, sondern auch die Mama des niedlichen kleinen Gorillas Joe. Zwölf Jahre später sind die beiden einstigen Kinder erwachsen – Jill in Gestalt von Charlize Theron zur schönen jungen Frau und Joe zum Gorilla im Jumboformat – und noch immer ein Herz und eine Seele. Um Joe vor potentieller Gefahr zu schützen, läßt sich Jill vom Zoologen Gregg (Bill Paxton wie in “Twister” und “Titanic” ein unkonventioneller Wissenschaftler) überreden, Joe nach Los Angeles in einen Naturpark zu verfrachten. Als Strasser durch den Medienrummel auf Joe, der ihm einst zwei Finger abgebissen hatte, aufmerksam wird, ist ein Unglück nicht zu vermeiden.

    Joe wird einerseits tapsig-verspielt, andererseits zähnefletschend-amoklaufend porträtiert. Im letzten Drittel des Films wütet er durch die Straßen von Los Angeles – zerstört zur Freude von einer Gruppe Teenagern einen brandneuen Mercedes, hüpft über das Hollywood-Schild, erklettert die Fassade des Mann’s Chinese Theaters, hetzt durch die Aquädukte, auf denen sich auch schon Edward Furlong in “Terminator 2″ auf der Flucht befand, und beendet seinen Chaostrip auf einem Jahrmarkt, wo ihn die selbstlose Rettung eines kleinen Jungen zum umjubelten Helden macht.

    Für die musikalische Untermalung des von Ron Underwood gewohnt routiniert und selbstlos publikumsdienlich inszenierten Effektespektakels zeichnet James Horner verantwortlich, der für seine ausufernden Kompositionen für “Titanic” mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde: Auch hier greift er wieder in die Vollen und verpaßt den majestätischen Aufnahmen ein entsprechend pompöses Klangbild. Da mögen manche Szenen für die Allerkleinsten vielleicht ein wenig verstörend sein, doch insgesamt wird ein generationsübergreifendes Publikum von diesem sehr familienfreundlichen Ungetüm auf kurzweilige Popcorn-Weise bestens unterhalten. ara.

Darsteller und Crew

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