Mein Freund Knerten (2009)

Originaltitel: Knerten
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Filmhandlung und Hintergrund

Mein Freund Knerten: Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm um einen kleinen Jungen, der mit einem sprechendem Zweig so manches Abenteuer erlebt.

Junior zieht mit seinen Eltern und dem großen Bruder Phillip aufs Land, wo der nächste potenzielle Freund meilenweit entfernt wohnt. Da fällt ein sprechender Zweig aus einem Nadelbaum und stellt sich Junior als Knerten vor und erweist sich als guter Spielkamerad und Begleiter. Die Erwachsenen sehen den imaginären Freund selbstverständlich nicht, weshalb Knerten schon mal Gefahr läuft, als Holzscheit im Kamin zu landen.

Die Eltern ziehen mit dem kleinen Junior aufs Land, wo ihm ein sprechender Zweig zum imaginären Freund wird. Märchenhafter, herzerfrischender Familienfilm aus Norwegen in der Tradition von Astrid-Lindgren-Stoffen.

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Kritikerrezensionen

  • Liebevolle Ode an die kindliche Fantasie, in der ein Junge in der sprechenden Holzfigur Knerten einen guten Freund findet.

    Das launige Familienabenteuer von Åsleik Engmark, der Knerten im Original auch seine quirlige Stimme verleiht, war in seiner Heimat so erfolgreich, dass er bereits zwei Fortsetzungen nach sich zog. Basierend auf der 1962 begonnenen Kinderbuchserie “Lillebror og Knerten” der jüngst verstorbenen Autorin Anne-Catharina Vestly (die Bücher heißen bei uns “Kleiner Freund Knorzel”), entstand ein unbeschwerter Kinderfilm aus Sicht von Lillebror, genannt Junior, der aber problemlos Menschen alle Altersstufen mit Herz für skandinavische Kost à la Astrid Lindgren anspricht.

    Es ist ein Märchen, das mit herzensguter Natürlichkeit erzählt und im Retro-Look der Sechzigerjahre bebildert ist und sich wie ein gemütlichen Wollpulli anfühlt.

    Es stellt uns Junior (Adrian Grønnevik Smith) vor, der mit seinen Eltern und dem großen Bruder Phillip aufs Land zieht, das in sommerlicher Bullerbü-Farbpalette erstrahlt. Er erkundet die neue Welt, in der der nächste potenzielle Freund jedoch meilenweit entfernt wohnt. Da taucht ein aus dem Nadelbaum gefallener, sprechender Zweig auf. Der ellbogengroße, minimal computeranimierte Natur-Pinocchio stellt sich als Knerten vor und erweist sich als jovialer Begleiter, der den angrenzenden Tann in einen Abenteuerspielplatz verwandelt, gern und viel redet, aber nicht unbedingt ein zuverlässiger Ratgeber ist. Die Erwachsenen sehen den imaginären Freund selbstverständlich nicht, weshalb Knerten schon mal Gefahr läuft, als Holzscheit im Kamin zu landen, während zwei gruselige Schwestern den kleinen Kerl entführen möchten. Da kann der naive Junior seinen Mut beweisen, bekommt aber auch Unterstützung vom gutmütigen Schreiner.

    Die Geschichte ist eine zwanglose Abfolge von Kindheitserlebnissen, die weder das große Drama sucht, noch Action oder Kitsch braucht, um zu funktionieren.

    Die Bruchbude, in der Juniors Familie wohnt, die notorische Geldnot des erfolglos als Unterwäschevertreter arbeitenden Papis und weitere schwierige Lebenslagen – das meistert die Familie mit Humor und Leichtigkeit. Was nicht bedeutet, die Probleme würden geleugnet. Sie fallen nur nie sonderlich ins Gewicht, wie für Junior, der die Prinzessin aus der Nachbarschaft sucht, findet, wieder verliert und am Ende quasi als Weihnachtsgeschenk erhält, lösen sich Schwierigkeiten notfalls mit märchenhaften Mitteln.

    So ist dieses nostalgische Low-Tech-Plädoyer für Naturspielzeug mit freundlichen Menschen bevölkert, feiert harmonische Familienwerte, beinhaltet die Botschaft, niemals aufzugeben – und schafft diese Kunststück herzerfrischend und ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder Rührseligkeit.

    tk.

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