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Matrix Reloaded (2003)

Originaltitel: The Matrix Reloaded
Matrix Reloaded Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Matrix Reloaded: Nach vierjähriger Verschnaufpause stellt sich Cyberpunk Keanu Reeves im heiß erwarteten Sci-Fi-Sequel erneut seinen übermächtigen Feinden.

Die Freiheitskämpfer Neo (Keanu Reeves), Trinity (Carrie-Anne Moss) and Morpheus (Laurence Fishburne) setzen ihre Revolte gegen die Maschinenarmee fort und vertiefen ihre Kenntnis von den Mechanismen der Matrix. Das ist auch bitter nötig, denn eine gewaltige Schar von Probes macht sich auf den Weg, Zion und die Rebellentruppe zu vernichten. Neo und seinen Mitstreitern bleiben nur 72 Stunden um eine Gegenstrategie auszuhecken.

Trilogien sind zurzeit schwer in Mode. Nachdem das erste Matrix-Abenteuer der fabelhaften Wachowski-Brüder unter dem Motto “Die Geburt” stand, steht im Sequel nun das Thema “Leben” auf dem Stundenplan. Unschwer zu erraten, was der dritte Teil bringen wird…

Hacker Neo und den Rebellenführern bleiben noch 72 Stunden, bis Zion von feindlichen Maschinen entdeckt und samt seiner Bewohner zerstört wird. Im Kampf gegen die Herrschaft der Maschinen, die den Fortschritt ebenso mitgemacht haben wie der hundertfach geklonte Agent Smith, muss Neo außerdem noch die schöne Trinity retten.

Tief unter der Erdoberfläche, in der letzten verbliebenen Menschensiedlung Zion, rüstet der mutige Hacker Neo mit Hilfe von Trinity und Morpheus zum ultimativen Kampf gegen die Herrschaft der Maschinen. Die haben den Fortschritt ebenso mitgemacht wie Agent Smith, der, hundertfach geklont, nun erneut gegen die schick gewandeten Weltenretter antritt. Und als ob das alles nicht schon reichte, setzt man auch noch diabolische Zwillinge auf Neo an. Viel zu tun für den ultracoolen Heroen und seine Mitstreiter.

Tief unter der Erdoberfläche rüstet sich der mutige Hacker Neo in der letzten verbliebenen Menschensiedlung mit Hilfe von Trinity und Morpheus zum ultimativen Kampf gegen die Herrschaft der Maschinen und den hundertfach geklonten Agent Smith. Atemberaubendes Sequel von den Brüdern Wachowski, die im zweiten Teil der “Matrix” vor allem auf Technik und Mega-Effekte setzen.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es ist nachgeladen, die Revolution wird folgen. Wohl wissend, dass es unmöglich sein würde, das Medium Film abermals zu revolutionieren und Sehgewohnheiten in der gleichen Weise auf den Kopf zu stellen wie mit dem Original im Jahr 1999, treten die Brüder Wachowski die Flucht nach vorn an. Das geradlinigere Mittelsegment der Saga um den Kampf der versklavten Menschheit gegen die Maschinen ist vor allem ein Upgrade: spektakulärer, aufwändiger und effektreicher. Philosophisch und/oder spirituell angehauchte Szenen, die die Erlöser- und die Virtuelle-Realität-Thematik des Originals weiter entwickeln, werden balanciert mit vier kolossalen Actionsequenzen, die die Möglichkeiten des Machbaren ausreizen und der gewaltigen Erwartungshaltung standhalten. So müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich “Reloaded” nicht als Neo/One des Kinojahres erweisen und retten würde, was ein einzelner Film retten kann.

    In der gleichen Weise, wie sich die drei Hauptfiguren von Guerillakämpfern zur einzigen Hoffnung für die Menschheit gewandelt haben, unterscheidet sich auch die Fortsetzung vom Original: Vor vier Jahren im allgemeinen Trubel um “Star Wars: Episode 1″ noch ein Außenseiter und daher auch mit dem Vorteil, verblüffen und überraschen zu können, nimmt “Reloaded” nun die Herausforderung an, neue Maßstäbe für Big-Budget-Entertainment anno 2003 zu setzen. Prächtiger und opulenter in der Ausstattung, epischer und sakraler im Ton, noch gestochen schärfer im Look präsentieren Larry und Andy Wachowski ihr fulminantes Konstrukt aus düsterer Zukunftsdystopie, visionärem Manga, furioser Martial-Arts-Action, überragender Effektfiction und Elementen aus buddhistischer Philosophie und christlicher Religion. “Reloaded” beginnt mit einem Traum und schließt mit dessen Erfüllung in der Realität. Dazwischen dauert es zunächst eine Weile, bis der Film seinen Rhythmus und eigenen Ton findet und Fahrt aufnimmt.

    Die Eröffnungsszenen in Zion, der Zuflucht der letzten freien Menschen, haben eine irritierende Schwerfälligkeit, als hätten sich die Wachowskis zuviel auf die Schultern geladen. Als würden sie “Keanu Christ Superstar” im Takt eines endlosen Ethno-Raves erzählen, schleppt sich die 150-Mio.-Dollar-Produktion mit Dialogen, wie sie George Lucas nicht hölzerner schreiben kann, bedeutungsschwanger durch den ersten Akt. Mit dem Besuch des als Erlöser gefeierten Ex-Hackers Neo beim wieder von der mittlerweile verstorbenen Gloria Foster gespielten Orakel, das die Helden mit der leitmotivischen Mission betraut, den für den Sieg über die Maschinen unentbehrlichen Schlüsselmacher zu finden, streift “Reloaded” seine Fesseln ab. Unmittelbar darauf folgt die erste große Actionsequenz, in der Neo gegen seine 100-fach geklonte Nemesis Mr. Smith antritt. Höhepunkt um Höhepunkt folgen.

    Kernstück ist dabei eine 14-minütige Verfolgungsjagd auf einer Autobahn, die es sich zum Ziel gemacht hat, alle vorangegangen Verfolgungsjagden (speziell die offensichtlichen Vorbilder aus “Mad Max 2″ und “Leben und Sterben in L.A.”) in den Schatten zu stellen – und Vollzug vermeldet. Dazu kommen eine hinreißend laszive Sequenz mit Lambert Wilson als diabolischer Merovingian, der den Schlüsselmacher gefangen hält, und Monica Bellucci als dessen Frau Persephone, die Neo und Co. im Austausch für ein prickelndes Anliegen unterstützt, und eine faszinierende Sequenz, in der Neo dem Architekten der Matrix gegenübertritt, der die ohnehin komplexe Handlung um eine weitere relevante Ebene erweitert und damit den Grundstein für “Matrix Revolutions” legt, der die Trilogie im November beenden wird.

    Alle wiederkehrenden Darsteller – neben Keanu Reeves als Neo vor allem Carrie-Anne Moss als dessen Flamme Trinity, Laurence Fishburne als spiritueller Führer Morpheus, Hugo Weaving als unaufhaltsam erscheinender Mr. Smith – bereichern ihre Figuren um interessante neue Facetten, während von den Neulingen neben den bereits Erwähnten auch Neil und Adrian Rayment als mysteriöses Albino-Rasta-Zwillingspaar und Jada Pinkett-Smith als Morpheus’ ehemalige Geliebte Niobe unbedingt Erwähnung verdienen. Technisch spielt “Matrix Reloaded” mit seinen mehr als 1000 Effekten ohnehin in einer eigenen Liga. Wenn es Defizite zu vermelden gibt, dann ist es neben dem mühseligen Intro eine auffällige Schwäche in der Umsetzung emotionaler Momente. Aber schließlich hat es sich der Film zum Ziel gesetzt, nicht das Herz, sondern den Geist zu befreien – und wer wird meckern angesichts dieses Füllhorns an denkwürdigen Szenen, die Magen und Kopf hinlänglich beschäftigen. ts.

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