Mars Attacks! (1996)

Mars Attacks! Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mars Attacks!: Schrille, stargespickte SF-Extravaganz von Tim Burton. Unterhaltungssüchtige Aliens okkupieren Nordamerika und sorgen für Stimmung.

Aliens mit einem ausgeprägten Sinn für moderne Unterhaltungskultur sind an strategisch so bedeutenden Plätzen wie Washington und Las Vegas gelandet und bedrohen den weiteren Fortbestand der Menschheit. Präsident, Wissenschaft und Militärs mühen sich um Auswege, doch die finale Rettung der Zivilisation obliegt einem cleveren Teenager.

Eine Armada von grünen Marsmännchen ist an strategisch bedeutenden Plätzen der Erde – etwa Washington und Las Vegas – gelandet. Der US-Präsident und ein versierter Forscher sind fest davon überzeugt, daß die Aliens in friedlicher Absicht gekommen sind und bemühen sich um Kontaktaufnahme. Doch schon bald wird klar, daß die Außerirdischen nur ein Ziel haben: die Menschheit auszulöschen. Als alle Rettungsversuche von Politik, Militär und Wissenschaft scheitern, ist es schließlich ein cleverer Teenager, der die Zivilisation vor dem Untergang bewahrt.

Grüne Männchen bedrohen die menschliche Existenz, obwohl die Erdenbewohner die außerirdischen Besucher durchaus freundlich empfangen. Schließlich müssen sich Militär, Politiker und Wissenschaftler zusammenraufen, um die Menschheit zu retten. Erfrischende Parodie auf die Invasion von Außerirdischen durch die Filmbranche. Von Burton mit immenser Starbesetzung inszeniert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Mars Attacks" ist ein reiner Fun-Film den man entweder liebt oder verabscheut. Er ist extrem fies und krass und oftmals auch geschmacklos, jedoch auch saukomisch. Der Humor ist meistens trocken, die Top-Darstellerriege durch die Bank weg einfach brilliant. Nur die Sub-Plots nerven etwas, weil der Film dadurch episodenhaft wird.

    Gekonnt zieht Burton die Alien-Sci-Fi-Welle, die das Emmerich-Spektakel "Independence Day" verursacht hatte durch den Kakao. Seine Aliens wollen nicht die Welt erobern. Sie wirken eher, als wäre ihnen einfach nur langweilig. Darum zerstören und morden sie, einfach nur aus Spaß.

    Jack Nicholson gibt eine herrliche Bill Pullman-Karrikatur ab. Er ist der Präsident, der nur seine Ruhe haben will, das Volk ist ihm eigentlich ziemlich scheißegal. Liberal und tolerant ist er auch nicht, genauso wie seine doofe First Lady. Als sie das erste Alien sehen, müssen sich beide fast übergeben.

    Dies ist eine der schönsten, äh...sagen wir lieber, besten Szenen des ganzen Films, denn hier wird ausgedrückt, dass die Charaktere in "Mars Attacks" ihr Schicksal verdient haben. So regt "Mars Attacks" schon ein wenig zum Nachdenken an. Schade nur, dass es nicht so wirkt, als wäre das wirklich Burtons Absicht gewesen. Um anspruchsvoll zu sein ist "Mars Attacks" zu sehr Camp-Movie.

    Fazit: Ein reiner Spaß-Film mit fiesen umd trockenen Humor, den man entweder liebt oder verabscheut.
  • Nach seiner Hommage an den schlechtesten Filmemacher aller Zeiten “Ed Wood” bläst Regisseur Tim Burton (“Batman”) mit seiner bizarr-überdrehten Alien-Invasions-Extravaganz zum Angriff auf die amerikanische Popkultur. Das Aufeinanderprallen der amerikanischen Bevölkerung ,verkörpert von einer sensationellen Besetzungsriege, mit den von ILMs ausgefeilten Computergraphiken generierten grünen Marsmännchen zollt den Sci-fi-B-Movie-Klassikern der fünziger und sechziger Jahren augenzwinkernden Tribut und parodiert nicht zuletzt ausgiebig “ID4″.

    Die 1962 erschienen, doch aufgrund ihrer gewalttätigen Darstellungen bald wieder eingezogenen und somit extrem raren Topps-Sammlerkarten unter dem programmatischen Titel “Mars Attacks!” dienten dem Drehbuchautoren Jonathan Gems als irrwitzige Inspiration. Die simple Story verfolgt die Ereignisse nach einer Alienlandung in Washington, Las Vegas und einem Nest in Kansas, deren Tiefgang von Regisseur Burton mit einer Episode von “Love Boat” (US-Pendant zu “Das Traumschiff”) verglichen wird. Es ist die ausgesprochen vielfältige Palette an schrillen Charakteren und die faszinierend unflätigen, kompromißlos destruktionsverliebten Außerirdischen, die ein in sich hermetisch abgeriegeltes Ultrakitsch-Universum voller zynisch-spitzer Humorattacken entstehen lassen, was vom Sneak-Preview-Publikum in den USA immer wieder mit euphorischem Szenenapplaus bedacht wurde. Entsprechend cheesy ist auch die obskure Optik der kleinen grünen Marsmännchen, die über grüne Totenkopfgesichter mit inquisitorischen Kulleraugen und aufgeblähter Gehirnmasse auf dürren, kleinen “Beavis & Butt-Head”-artigen Körpern verfügen. Sie geben enervierendes entenähnliches Gequacke von sich und pulversieren mit ihren Ray Guns friedliebende Hippies, New-Age-Spinner, Kongressabgeordnete und Militärangehörige. Die hinterlistigen Hirnies verschaffen sich sogar in Gestalt des kurvenreichen Marsmädchens (Burtons Lebensgefährtin Lisa Marie) Zugang zum weißen Haus. Dort regiert als optimistischer amerikanischer Präsident Jack Nicholson, der zudem einen glamourösen Redneck-Immobilienhai mimt. An seiner Seite echauffiert sich Glenn Close als First Lady, Rod Steiger verkörpert einen Eisenkopf- General der “Dr. Strangelove”-Schule, Pierce Brosnan debattiert als pfeifekauender Professor, Martin Short hat als Pressesekretär Schwierigkeiten, seinen Hormonhaushalt unter Kontrolle zu halten, und Michael J. Fox ist ein Yuppiereporter, der mit seiner Freundin, der ebenso modischen wie hohlköpfigen TV-Journalistin Sarah Jessica Parker, in Konkurrenz steht. In Las Vegas erfreut Danny DeVito als frivoler Casinogast, Annette Bening als spirituelle Spirituosenliebhaberin, Blaxploitation-Star und Schwergewichtsboxer Jim Brown schlägt sich mit den Marsmännchen auf die altmodische Art, und die Loungecore-Legende Tom Jones spielt sich selbst! Der Schlüssel zur Rettung der Erde findet sich jedoch bei einem Teenager (Lukas Haas) und seiner unschuldig-unbedarften Großmutter (Sylvia Sidney) in Kansas.

    Wie man es von einem Tim-Burton-Film erwartet, ist das Produktionsdesign (von Wynn Thomas) innovativ und stylisch ausgefallen, und für die atmosphärischen Space-Klänge ist wie gewohnt der Meister makabrer Melodien, Danny Elfman, zuständig. Auch das Budget tummelt sich mit ca. 80 Mio. Dollar in atmosphärischen Höhen. Kein Anlaß für Kopfschmerzen: Die wahnwitzig-gigantomanische Sci-fi-Persiflage, die den Standard für die Armada von Genrestoffen für das Jahr 1997 setzt, sollte sich mühelos in den Orbit der Camp-Kultklassiker katapultieren. ara.

Darsteller und Crew

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