Mamma Mia! (2008)

Mamma Mia! Poster
Userwertung (5)
  1. Ø 2.8
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Mamma Mia!: Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA- Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.

Auf einer idyllischen griechischen Insel betreibt die alleinerziehende Donna (Meryl Streep) ein kleines Hotel. Ihre nunmehr 20-jährige Tochter Sophie (Amanda Seyfried) soll unter die Haube kommen und bereitet ihre Hochzeit vor. Dafür hat Donna auch ihre zwei besten Freundinnen Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine Baranski) eingeladen, die mit ihr in einer Band spielten. Derweil zettelt Sophie einen heimlichen Plan an, ihren unbekannten Vater zu finden.

Das weltweit erfolgreiche, gleichnamige Musical findet seinen Weg auf die starbesetzte Leinwand, wo die größten Hits der legendären Pop-Gruppe Abba vereint werden. Gute Laune ist garantiert, wenn ein hochkarätiges Ensemble generationenübergreifend von Familie und wahrer Liebe erzählt.

Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht.

Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie auch ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht. Zum Glück hat sie mit Rosie und Tanya ihre zwei besten Freundinnen zur Seite, die sie tat- und stimmkräftig unterstützen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wahrscheinlich muss gar nicht erst erwähnt werden, dass an diesem Musicalfilm niemand Freude hat, der mit ABBA-Songs nichts anfangen kann. Und stimmt, die Story ist eigentlich auch beinahe zu schnell erzählt. Also, welchen Grund könnte es geben, diesen Film trotzdem nicht verpassen zu wollen? Ganz einfach: Phyllida Lloyd dürfte mit „Mamma Mia!“ die gleiche Intention gehabt haben, wie Mike Leigh, der Regisseur von „Happy-Go-Lucky“ – nämlich die Menschen beschwingt aus dem Kinosaal zu entlassen. Denn trotz kleiner Logikfehler (die drei werten Herren kommen erst reichlich spät auf die Idee, Sophies Alter und die Zeit, in der sie mit deren Mutter Donna intimere Bekanntschaft gemacht haben, zu vergleichen...) macht dieser Film nämlich vor allem eins: Spaß! Und es braucht sich auch niemand zu schämen, wenn er aus dem Kino kommt und tatsächlich Dancing Queen vor sich hinsummt.

    Wann bekommt man schon mal einen singenden Mr. Darcy oder einen Plateauschuh tragenden James Bond zu sehen? Wohl nicht so schnell wieder. Colin Firth, Pierce Brosnan und Co. geben alles und scheuen dabei keine einzige Gesangsnote, ob des Gesangs nun mächtig oder eher nicht. Und genau da liegt das Geheimnis: „Mamma Mia!“ funktioniert weil sich diese ganze Starriege nicht im Geringsten erst nimmt und Rollenbiographie mal Rollenbiographie sein lässt, aber der Zuschauer hat diese natürlich im Hinterkopf, worin ein großer Anteil der Komik liegt – jede Szenen ist voll gepackt mit Selbstironie. Da stört es dann auch nicht weiter, dass Brosnan bei S.O.S. keinesfalls jeden Ton trifft.

    Eine echte Überraschung ist da schon eher Meryl Streep. Obwohl sie längst nicht mehr aus der vordersten Front der Hollywood-Größen weg zu denken ist, hat wohl kaum jemand mit ihrem Gesangstalent gerechnet – ihre Performance von The winner takes it all ist schlicht und einfach ergreifend. Außerdem ist die Kombination Brosnan-Streep als Liebespaar unglaublich gut und überzeugend. Auch Julie Walters und Christine Baransky, die Donnas beste Freundinnen verkörpern, nehmen sich so wunderbar selbst auf die Schippe, egal ob in 70er-Jahre-Glitzeroutfit oder tanzend auf einer Hochzeitstafel.

    Obwohl „Mamma Mia!“ ernste Themen – wie Mutter-Tochter-Beziehungen, Selbstfindung und Loslassen-Können – behandelt, bleibt der Film trotzdem eine einzige wunderschöne Dauerparty vor traumhafter Kulisse, auf der viel gelacht, getanzt und gesungen wird und die selbst während und nach dem Abspann kein Ende findet.

    Fazit: Wunderbares Feel-Good-Movie, das hervorragende Schauspieler mal von einer ganz anderen Seite zeigt, mit Ohrwurmgarantie.
  • Blubbernde Lebensfreude, türkisblaue griechische Inselidylle, Romantik für Youngster wie auch Frühsenioren sowie 19 Hits von ABBA bietet diese Musicalverfilmung mit Meryl Streep und Mitsing-Garantie.

    Neun Jahre nach der Premiere des Hit-Musicals (über zwei Milliarden Dollar Umsatz) erfüllt die Verfilmung mit Enthusiasmus ihr heimliches Motto “Lay Down Your Love on Me”. Menschen aller Generationen haben die Sonne im Herzen und ein Lächeln ins Gesicht geschrieben, wenn die junge Sophie (Amanda Seyfried, Poolgirl aus “Alpha Dog”) ein Tag vor der Hochzeit nach ihrem bisher nicht identifizierten Vater sucht. Im Tagebuch ihrer Mutter Donna (Meryl Streep), die es wild trieb in frühen Jahren, jetzt aber ein kleines Hotel auf einer fiktiven griechischen Insel führt, macht Sophie drei mögliche Väter aus, die sie heimlich zur Hochzeit einlädt. Ganz offiziell legen ihre zwei besten Freundinnen und die gereiften Varianten aus Moms Hippietagen an, womit die erste halbe Stunde zum Ankunftsrausch mit sporadisch hysterischen Spitzen gerät. Irgendwann ist dann jeder am Platz und der Restplot kann sich in Boulevardmanier entfalten. Donna lässt mit ihren Damen die Vergangenheit aufleben, die sie über melancholische Täler hinwegtrösten. Jeder der Männer erkennt für sich Indizien für die Vaterschaft, während sich die potenzielle Tochter kleine Verstimmungen mit dem Verlobten gönnt. In guter Musicaltradition ist die Handlung, die sich an Texten und Stimmungen der unwiderstehlichen ABBA-Songs orientiert, den Harmonien des musikalischen Materials unterstellt. Alle Darsteller singen selbst, ob allein, im Duo oder in der Gruppe. Äußerlich könnte man sich Streep als Verwandte des blonden ABBA-Engels Agnetha vorstellen, und auch in der Stimmlage gibt es Parallelen. Streep, die in “Grüße aus Hollywood” erstmals und zuletzt in “Robert Altman’s Last Radio Show” vokale Qualitäten unter Beweis stellte, hat mit “The Winner Takes It All” ein starkes Solo – und beim Parallelspurt hinauf zu einer Bergkapelle auch den größten Atem. Pierce Brosnan schlägt sich als Nummer eins ihrer Ex-Lover tapfer. Die größten Überraschungen liefern aber Seyfried, die beim Casting eine Profistimme wie Emmy Rossum schlug, sowie Julie Walters und Christine Baranski, die mit “Chiquitita” das perfekt abgestimmteste Duett des Films vorlegen. Beide eröffnen auch “Dancing Queen”, dessen euphorischer Sog sogar alte Bäuerinnen erfasst. Von gelegentlichen Dialogpassagen unterbrochen, reiht sich Song an Song, dominiert Baranski die Situationskomik und das Alter die Jugend. Wenn der auf zwei Trauminseln und dem griechischen Festland gedrehte Film schließlich am kitschigen Nachthimmel zur Ruhe kommt, hat mancher Zuschauer vielleicht einen emotionalen Sonnenstich und Sehnsucht nach den Sex Pistols, aber garantiert gute Laune. Zumal nach dem Ende noch eine witzige Zugabe im geschmacksentgleisten Discolook der Siebzigerjahre wartet. kob.

Darsteller und Crew

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