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Mama (2012)

Mama Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mama: Horrorthriller mit Jessica Chastain um zwei Mädchen, die in einer Waldhütte entdeckt werden, und deren mütterlichen Schutzgeist, der jede Einmischung schockierend bestraft.

Fünf Jahre waren die jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als sie in einer Waldhütte entdeckt werden, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas nimmt sich mit seiner Verlobten den zwei Mädchen an. Noch ahnt er nicht, dass deren Aussage, von einer Erscheinung, die sie “Mama” nennen, beschützt worden zu sein, kein Produkt einer traumatisierten Psyche ist. “Mama” existiert, bleibt auch im neuen Heim der Mädchen präsent und reagiert auf jede Störung der Mutter-Kind-Beziehung mit tödlicher Konsequenz.

Ein Rachegeist beschützt zwei traumatisierte Mädchen und bestraft Störungen dieser gespenstischen Beziehung tödlich. Herausragend effektiver Horrorthriller, in dem Jessica Chastain ihren Ruf als Ausnahmeschauspielerin belegt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was 08/15-Horror hätte sein können, ist ein gruseliges Schauerstück, das Klischees vermeidet und folgerichtig auf ein packendes, konsequentes Ende zusteuert.
  • Eine etwas andere Mutter-Kind-Beziehung verursacht in Andres Muschiettis Regiedebüt ungebetene Hausbesuche mit Schockgarantie.

    Ein dreiminütiger, auf diversen Internetportalen zu bestaunender Kurzfilm machte Mexikos Horrorguru Guillermo del Toro und spanische Genreprofis wie Juan Carlos Fresnadillo auf Muschietti aufmerksam. Vier Jahre später ist die atmosphärische Talentprobe des Argentiniers zu einem Thriller ausgetrieben, der einen Shootingstar wie Jessica Chastain anlockte und nicht nur ihre Figur spontan vereisen lässt.

    Aus Loyalität zu ihrem Lover Lucas (Nicolaj Coster-Waldau) ist Chastains Gothic Girl Annabel über Nacht zu zwei Kindern gekommen. Nachdem sie fünf Jahre verschwunden waren, werden die zwei jungen Nichten von Lucas völlig verwildert in einer einsamen Waldhütte entdeckt und schließlich in die Obhut ihres Onkels übergeben. Wie ein mit dem Fall betrauter Therapeut hält auch Lucas die Behauptung der traumatisierten, in Verhalten und Bewegung verstörend agierenden Mädchen, eine Frau hätte sie in all den Jahren beschützt, für eine Fluchtfantasie gestörter Psychen. Doch der Zuschauer weiß längst, dass “Mama” existiert, nicht von dieser Welt und zudem unwillig ist, “ihre” Kinder aufzugeben.

    Meisterlich, komisch wie unheimlich, etabliert Muschietti die Präsenz der Erscheinung in einer Totalen, die drei menschliche Protagonisten in unterschiedlichen Räumen und dabei auch unmissverständlich die Anwesenheit eines neuen Hausgasts zeigt. Als sich die Kinder von diesem zu lösen beginnen, wird der Geist, der sich bisher nur ihnen offenbarte, zu einer tödlichen Bedrohung, die sich nicht mehr verstecken will. Dunkle Gänge, flackerndes Licht, Schränke, die nicht nur Textilien Raum bieten, beunruhigende, das Monströse andeutende Geräusche, dämonisch wirkende Kinder, deren Loyalitäten unsicher sind, und ein Rachegeist, der trotz einer traumatischen Vorgeschichte nicht primär Mitgefühl weckt – souverän und nur im Showdown mit reduziertem atmosphärischem Fingerspitzengefühl arbeitet der im Hintergrund von Del Toro unterstützte Debütant Muschietti mit den Konventionen des Genres, inszeniert eine Reihe gruseliger Sequenzen, die die Titelfigur nachhaltig auch in Zuschauerträume einladen und schließlich nur eine Reaktion zulassen. Kein Mutterschutz für “Mama”! kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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