Magic in the Moonlight (2014)

Magic in the Moonlight Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 4.7
Kritikerwertung (7)
  1. Ø 3.2

Filmhandlung und Hintergrund

Magic in the Moonlight: Romantische, leichtfüßige Komödie um einen Magier und ein Medium angesiedelt an der Cote d' Azur in den 1920er Jahren.

Im Südfrankreich der 1920er Jahre ließ es sich gut leben: Herrliches Wetter, die Côte d\\\’Azur, prächtige Landhäuser und noble Clubs. Mit diesem Lebensstil will der gefragte und bekannte Zauberer, pardon, Illusionist Stanley (Colin Firth) eigentlich nichts am Hut haben. Doch ein alter Freund und Kollege bietet Stanley um Hilfe bei folgendem Problem: Eine junge Frau namens Sophie Baker (Emma Stone) gibt vor, eine Wahrsagerin zu sein und lässt sich für ihre prophezeienden Dienste von den Reichen gut bezahlen. Stanley, der von solchem Hirngespinst nichts hält, nimmt den Auftrag an, um Sophie des Schwindels bezichtigen zu können. Doch als er der Dame zum ersten Mal begegnet, muss sich Stanley eingestehen, dass sie einen Charme besitzt, dem man sich nur schwer entziehen kann. Als er darauf Sophie auch noch in Aktion erlebt, beginnt er an sich und seinem Glauben an das Rationale zu zweifeln... Es vergeht kaum ein Jahr, in welchem Altmeister Woody Allen keinen neuen Film in die Kinos bringt. Und so ist \\\”Magic in the Moonlight\\\” sein Werk des Jahres 2014. Zeit zur Entwicklung brauchte der Regisseur und Drehbuchautor auch gar nicht, denn die Idee zum Film schwirrte ihm schon seit Jahren durch den Kopf. So habe er das Story-Konzept einst auf einem Notizzettel geschrieben, diesen aber in die Schublade gelegt, da er mit dem Ansatz nicht ganz zufrieden war. Erst, als ihm die Idee kam, die Handlung nicht in der Moderne, sondern in den 1920er Jahren anzusiedeln, griff er wieder zum Zettel und entschied sich, den Film umzusetzen. Mit Colin Firth und Emma Stone konnte der Regisseur zwei namhafte, bekannte und beliebte Darsteller verpflichten, die sich in dieser Komödie gegenseitig zu durchschauen versuchen.

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Besonders wertvoll”

    Stanley Crawford macht so schnell keiner etwas vor. Verkleidet als chinesischer Hexenmeister Wei Ling Soo verzaubert er die Massen. Er kennt alle Tricks und weiß genau, wann er einen Betrüger vor sich hat. Als sein guter Freund Howard ihn bittet, in seinem Auftrag an die französische Riviera zu reisen, um eine Hellseherin als Scharlatanin zu entlarven, zögert Stanley nicht. Wer wäre besser als er dafür geeignet? Dumm nur, dass sich Stanley sehr schwer damit tut, die \\\"Gabe\\\" der jungen charmanten Amerikanerin Sophie Baker als Lüge bloßzustellen. Und dumm auch, dass es Stanley selbst immer schwerer fällt, ihrem Charme zu widerstehen. Es ist die Welt der goldenen 20er Jahre, die Welt der oberen Zehntausend und die Welt von romantischen Mondnächten, in die Woody Allen das Publikum mit seinem neuesten Film entführt. Eine Welt, in der nicht wichtig ist, wer man ist, sondern wie man erscheint. Allen versetzt sein geschickt miteinander vernetztes Ensemble in eine Party-Gesellschaft, die zwar oberflächlich wirkt, die aber doch fähig ist, einander mit spitzer Zunge zu verletzen, Intrigen zu spinnen und, natürlich, sich zu verlieben. Die Dialoge sind spritzig, pointiert, drehen sich köstlich um Nichtigkeiten, sind dabei doppelbödig und voller Andeutungen. Colin Firth ist als Stanley ideal besetzt. Ein perfekter Gentleman, gebildet, klug, der mit jeder Geste, mit jedem Blick beweisen will, dass er sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lässt. Emma Stone als charmant naive Sophie, deren Augenaufschlag selbst den so rationalen Stanley von seinem geistig überheblichen Thron hebt, ist dabei das perfekte Pendant. Diese Mischung aus Verstand und Gefühl verleiht der Geschichte ihren ganz besonderen Reiz. Wie immer bei Woody Allen erwarten die Zuschauer perfekt komponierte Bilder und eine stimmungsvolle Jazzmusik, die den Stil der damaligen Zeit aufs Beste einfängt und verkörpert. Auch das Set-Design und die Kostüme sind bis ins kleinste Detail stimmig und liebevoll ausgearbeitet, sodass der Eindruck entsteht, direkt in die damalige Zeit zu reisen. Das harmonische Zusammenspiel all dieser Komponenten macht Woody Allens MAGIC IN THE MOONLIGHT zu einem leichten und spritzigen Filmvergnügen, das bis zur letzten Minute zauberhaft unterhält. Jurybegründung: Woody Allens neuer Film ist eine überaus unterhaltsame Reflexion über die Lüge und die Täuschung, das Reale und das Imaginäre und schließlich auch über die Magie des Kinos. Er handelt von dem weltbekannten Zauberer Wei Ling Soo. Der chinesische Magier ist aber eigentlich eine Maske, hinter der der Engländer Stanley Crawford steckt. Dieser betreibt seine Kunst mit rationaler Präzision. Er glaubt nur an Fakten. Weil er das Okkulte ablehnt, wird er, sozusagen nebenberuflich, auch dort tätig, wo behauptete Magie überführt werden muss. Sein alter Freund Howard Burkan, seines Zeichens ebenfalls Berufszauberer, bittet ihn, sich um einen solchen Fall zu kümmern. Eine junge Frau an der Côte d\\\'Azur sei gerade dabei, mit ihren angeblichen Fähigkeiten der Wahrsagerei das Herz eines Multimillionärs zu erobern. Stanley reist nach Südfrankreich und ab diesem Zeitpunkt wird der Film zu einer klassischen Romantic Comedy, wie man sie auf den ersten Blick schon oft gesehen zu haben scheint. Doch gelingt Woody Allen im Gewand eines populären und unterhaltsamen Genres eine Reflexion über wesentliche Fragen der Menschheit. Ganz konkret und für unsere Gegenwart relevant geht es darum, wie wir in einer mehr und mehr durchrationalisierten Welt überhaupt noch an etwas glauben können, was sich unserem Verstand entzieht. Denn selbst die Magie der Zauberei ist rationales Kalkül. Die schöne Postkarten-Idylle Südfrankreichs ist letztlich eine filmische und damit auch technische Imagination. Insofern benutzt der Film die Klischees des Genres, die Figuren und die Handlung sowie den komischen Effekt immer auf zwei Ebenen: der des Genres und der intellektuellen Reflexion. Wie es solchermaßen gelingt, über das Rationale und das Unerklärliche jenseits menschlicher Vernunft zu erzählen, ist beeindruckend. Stanley wankt, beginnt an das Unerklärliche zu glauben, weil die junge Sophie tatsächlich Dinge weiß, die sie nicht wissen kann. Doch letztlich gelingt es ihm, die Betrügerin zu überführen. Insofern siegt das Rationale. Doch ist ihre Motivation für den Betrug nicht die erwartete. Am Ende war sie nur die Hauptdarstellerin in einem als Racheakt großangelegten Täuschungsmanöver. Nichtsdestotrotz hat er sich bis zu diesem Zeitpunkt längst in sie verliebt und seine Gefühle werden sogar erwidert. Der enorme Altersunterschied von Colin Firth und Emma Stone mag hier für manchen in gewisser Weise problematisch sein, doch kann dies auch als der Zauber des Verliebens gedeutet werden, der nun mal, wenn man sich darauf einlässt, nicht rational beurteilt und damit auch verurteilt werden kann. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Unten im Keller unserer Filmkunstbar Fitzcarraldo füllt sich eine ganze Regal Ebene mit Woody Allen DVDs. Pro Jahr eine mehr. Der zwanghafte Filmemacher Woody Allen versucht dabei, jedem einzelnen seiner Filme diesen gewissen "Swing" mitzugeben. Es scheint eine Vorgabe von ihm selbst zu sein, die er erreichen muss. Leider sind seine Filme mittlerweile in unschöner Regelmässigkeit mit einer Enttäuschung verbunden. Allen zollt seiner eigenen Arbeit einfach nicht mehr den genügenden Respekt und fabriziert, seit 1983 wie ein Uhrwerk einen Film pro Jahr. Es treibt ihn dabei aber schon länger kein genialischer oder künstlerischer Impuls mehr an. Dabei befinden wir uns seit 2005 "offiziell" in einer Allen Renaissance. In diese Zeit fällt nicht nur sein erfolgreichster Film überhaupt (wohlbemerkt, nicht im künstlerischen Sinne), sondern auch einige Oscars. Magic In The Moonlight ist nicht einmal so dicht dran an einem Disaster wie andere Filme aus dieser Phase. Allen stagniert in seinem Genre der eleganten und neurotischen Romantic Comedy. Magic In The Moonlight spielt wieder in der Vergangenheit (wie so viele der neueren Allen Werke), in den europäischen 20ern. Immerhin kann sich Allen so davor drücken, Dialoge zu schreiben, die so klingen wie Dreissigjährige heute sprechen würden. Die Voraussetzungen, zugegeben, klingen charmant: Colin Firth spielt einen berühmten Bühnen Magier wird von einem alten Freund angeworben, nach Südfrankreich zu reisen, um eine junge Frau zu entlarven, die sich als Spiritualistin verdient. In diesem Moment scheint sie eine reiche amerikanische Familie zu täuschen. Die Frau, die mit der Nachwelt kommuniziert, wird entwaffnend gespielt von Emma Stone (Allens neuer Muse). Der Magier kann aber kein Täuschungswerkzeug finden und vollzieht eine 180 Grad Drehung. Er wird zu einem Glaubenden. Eine tiefe Dankbarkeit erfüllt den vormaligen Zyniker. Doch kann diese auch in romantische Gefühle umschlagen? Manche Liebhaber dieses letzten Allen Films gehen nun davon aus, eine neue Tiefe der Gefühle bei ihm zu entdecken. Womöglich ist der Autor selbst milder und nachdenklicher geworden? Aber genauso wenig wie Allen spirituell geworden ist, hält dieses Gefühl im Film an. Leider entwickelt sich Magic In The Moonlight ab diesem Moment nur noch schlaff und diffus. Das kommt daher, weil der Film zögert, endlich in einer Romanze zu erblühen. Vermutlich liegt das auch daran, dass Colin Firth etwas zu alt ist, um Emma Stone für sich zu gewinnen (ich schreibe das nur ungern, denn ich bin ja auch schon ziemlich alt). Oder dürfen wir die Ladehemmungen der zweiten Hälfte etwa so verstehen, dass Allen womöglich etwas wirklich anderes versuchen wollte? Schliesslich fällt die Komödie zurück auf einige Allen Standarts. Da ich als - jawohl! - grosser Fan alle Filme von ihm gesehen habe, spielte ich ein Spielchen: Ich versuchte die romantischen Phrasen jeweils den früheren Filmen von ihm zuzuordnen, aus denen sie entliehen sind. Das einzig Neue stellt das schnörkellose Spiel von Colin Firth dar. Emma Stone wirkt wie gewohnt lebendig und natürlich. Einige weitere Schauspieler machen ebenfalls recht gut ihre Arbeit. Sie alle aber sind in Rollen gefangen, die doch leblos angelegt sind. Woody Allen kreiert mit seinem Spätwerk ein eigenes Comic Universum. Bestimmt hat er seinen nächsten Film schon abgeschossen... die für uns witzigsten romantischen Komödien findest du in unserer Film List auf cinegeek.de
  • In Woody Allens romantischer Komödie sorgen Colin Firth und Emma Stone im milden Licht der französischen Riviera für erotisches Funkenfeuerwerk.

    Zauberei und Zauberer haben es Woody Allen angetan, ob in “New York Stories”, oder in “Scoop – Der Knüller”, wo er selbst den großen Splendini mimt. Magie, Wahrsagerei und Fantasyelemente finden sich in zahlreichen weiteren Filmen, u.a. “Im Bann des Jade Skorpions”. Trotz ein bisschen “déjà vu” hat auch sein neues Werk seinen speziellen Reiz. Da treibt er die Lust am Abrakadabra auf die Spitze, wenn ein berühmter “chinesischer” Zauberkünstler und eine junge Hellseherin aufeinander treffen, ein abgebrühter Zyniker und eine verführerische Schwindlerin. Der arrogante Engländer Stanley Crawford, der nichts mit Spiritismus am Hut hat, hat einem Freund versprochen, die attraktive Hellseherin Sophie Baker der Scharlatanerie zu überführen. Er glaubt, es sei ein Leichtes, doch die Lady ist so gewieft, dass sich der Pragmatiker fast die Zähne ausbeißt.

    Nach dem Drama “Blue Jasmine” macht der Stadtneurotiker eine Kehrtwendung und verzaubert mit einer leichtfüßigen Romanze im milden Licht der französischen Riviera Ende der 1920er Jahre. Es macht ein Riesenvergnügen zuzugucken, wie Colin Firth sukzessive den seelischen Panzer öffnet, der Illusionist ohne Illusionen die Ratio über Bord wirft, und Emma Stone mit Charme und Berechnung nicht nur einem reichen Erben den Kopf verdreht, sondern auch der kühle Skeptiker auf ihre übernatürlichen Talente reinfällt. Auch das restliche Personal, darunter Eileen Atkins und Marcia Gay Harden, trumpft locker auf. Die Magie ist der Motor dieses Märchens, bei dem die Frage gestellt wird, was wünschenswerter ist – glücklich in der Illusion zu leben oder unglücklich in der Wirklichkeit? Der Appeal des bestens ausgestatteten Films, der die Atmosphäre der Zeit spiegelt, findet sich in sanfter Melancholie, leisem Humor und flirrender Postkartenschönheit wie so oft in Allens europäischen Filmen. “Magic in the Moonlight” ist sicherlich nicht sein größtes Meisterwerk, aber auch weit mehr als nur eine nette und gefällige Plaisanterie und beschwingt wie ein Glas Champagner an einem lauen Sommerabend. Die elegante C?te d’Azur gibt den passenden Rahmen für dieses Pingpong zwischen Misantroph und Mystikerin. Statt Tango tanzt man Charleston, plaudert lässig im Schatten der Platanen über Nichtigkeiten, misst sich in raffinierten Dialogen oder spinnt feine Intrigen. Eine Komödie nicht nur zum Schauen, sondern auch zum (Zu)Hören. mk.
  • Er ist unermüdlich – Woody Allen. Oder man könnte auch sagen – er kann es nicht lassen. Das Filmemachen. Als Schauspieler läuft gerade sein letzter Film „Plötzlich Gigolo“ in den deutschen Kinos an. Aber schon im Dezember kommt sein neues Werk als Drehbuchautor und Regisseur in die Lichtspieltheater. Er widmet sich darin wieder einmal der Zauberei, die ihn schon in jungen Jahren begeistert hat.
    Schon als Teenager war Woody Allen von der Zauberkunst fasziniert, er begann Tricks vorzuführen, und immer wieder tauchen die Zauberei oder Zauberer in seinen 5 Werken auf: in seinem berühmten Stand-up-Sketch „The Great Renaldo“; in seiner mit dem O.-Henry-Preis ausgezeichneten Kurzgeschichte „The Kugelmass Episode“.

    In seinem Theaterstück „The Floating Lightbulb“ (darin ist eine Hauptfigur ein junger Magier), im Segment „Oedipus Wrecks“ (Ödipus ratlos) in „New York Stories“ (New York Stories) und in „Scoop“ (Scoop – Der Knüller), in dem er selbst als Zauberer Der große Splendini eine unvergessliche Leistung bot.

    In seinen Filmen gab es auch Hypnotiseure („Broadway Danny Rose“ [Broadway Danny Rose], „The Curse of the Jade Scorpion“ [Im Bann des Jade Skorpions]), einen Heiler („Alice“ [Alice]) und eine Wahrsagerin („You Will Meet a Tall Dark Stranger“ [Ich sehe den Mann deiner Träume]).

    Viele weitere Filme, vor allem „Zelig“ (Zelig), „The Purple Rose of Cairo“ (The Purple Rose Of Cairo) und „Midnight in Paris“ (Midnight in Paris), sind von skurrilen Fantasy-Elementen durchwoben.

    Stanley Crawford (Colin Firth) ist ein arroganter und selbstbewusster reicher Engländer. Doch unter diesem Namen ist er den wenigsten bekannt. Er reist als chinesischer Hexenmeister Wei Ling Soo, der berühmteste Zauberer seiner Zeit, durch die Welt. Als ein Freund in bittet sich eine junge Wahrsagerin anzusehen, kann er nicht widerstehen.

    Er folgt ihm an die französische Riviera um diese jungen Dame zu entlarven. Sehr überrascht und mit wachsendem Unbehagen wird Stanley jedoch Zeuge von Sophies (Emma Stone) zahlreichen erstaunlichen Leistungen: Sie liest Gedanken und vollbringt andere übernatürliche Taten, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen. Stanley ist wie vor den Kopf gestoßen.

    Umsomehr als er sich auch noch in Emma verliebt. Wie kommt er wohl aus dieser Nummer wieder heraus?

    Woody lässt die „Roary Twenty“ wieder erwachen. Schöne Autos, heiße Dixielandmusik und eine traumhafte Kulisse können aber leider nicht über die Schwächen des Drehbuchs hinwegtäuschen. Ein blendend spielender Colin Firth trägt dabei fast alleine die Last des Films, denn die nicht sehr erotisch wirkende Emma Stone ist die Enttäuschung dieser romantischen Komödie.

    Woody, das hast du früher besser hinbekommen. Vor allem die sonst so gekonnten und witzigen Dialoge sind doch sehr spärlich.

    94 Minuten – nur für überzeugte W.A. Fans.
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  • „Typisch Woody Allen“ ist auch für „Magic in the Moonlight“ ein gerechtfertigter Stempel! Jedoch gehört der Film aufgrund einer schwachen Erzähldramaturgie eher zu den weniger beeindruckenden Werken des Regisseurs.
  • Die Figuren, die diesen Menschenschlag in Magic in the Moonlight repräsentieren, hat Allen ganz in seiner Tradition maßlos überzeichnet. Der vertrottelte ukulelespielende Sohn (Hamish Linklater, Lola gegen den Rest der Welt) und seine leichtgläubige Mutter (Jacki Weaver, The Voices) sind der Hellseherin völlig verfallen und leicht zu belächeln. Doch der Film hält sich nicht lange mit ihnen auf, konzentriert sich lieber auf das Duell der Antipoden Stanley und Sophie - und tut das so unbeschwert, dass er demjenigen gute Laune bereitet, der sich ein wenig treiben lässt.
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