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Männerzirkus (2001) Film merken

Originaltitel: Someone Like You
Männerzirkus Poster

Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Männerzirkus: Romantische Geschlechterkampf-Komödie, in der mit Gusto das Tier im Manne auf den Prüfstand gestellt wird.

Jane arbeitet in New York City als Talentbookerin einer Talkshow. Sie beginnt eine Affäre mit ihrem neuen Kollegen Ray, der gleich mit ihr zusammenziehen will, nur um dann doch zu seiner alten Flamme zurückzukehren. So ist Jane gezwungen, beim sexuell aktiven Bürohengst Eddie unterzukommen. Von Liebeskummer zerfressen, schreibt Jane schließlich ihre vernichtenden Beziehungstheorien in einem Männermagazin.

Männer sind wie Stiere. Haben sie einmal eine Kuh bestiegen, denken sie nicht daran, diese noch einmal zu beglücken. Genauso wie eines dieser verlassenen Rindviecher kommt sich Jane Goodale vor, als sie von ihrem Traummann, dem hinreißenden TV-Produzenten Ray Brown, vor die Tür gesetzt wird. Kollege Eddie, in dessen Wohnung Jane erst mal Unterschlupf findet, treibt’s sogar noch toller. Daraufhin veröffentlicht die leidgeprüfte Großstädterin in einem Männermagazin ihre vernichtenden Beziehungstheorien und sorgt so für gehörigen Wirbel…

Nachdem sie von ihrem Traummann vor die Tür gesetzt wurde, veröffentlicht die leidgeprüfte Großstädterin Jane Goodale in einem Männermagazin ihre vernichtenden Beziehungstheorien und sorgt damit für gehörigen Wirbel. In seiner zweiten Regiearbeit adaptierte Schauspieler Tony Goldwyn (“Nixon”, “The 6th Day”) Laura Zigmans gleichnamigen Roman mit Ashley Judd in der Hauptrolle.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem gleichnamigen Roman von Laura Zigman realisierte Schauspieler Tony Goldwyn in seiner zweiten Regiearbeit eine romantische Geschlechterkampf-Komödie mit Powerfrau Ashley Judd (“Doppelmord”), in der mit Gusto das Tier im Manne auf den Prüfstand gestellt wird. Judd stellt dem starken Geschlecht in dem Film mit Greg Kinnear und “X-Men”-Entdeckung Hugh Jackman schlechte Noten aus: Als beziehungsgeschädigte TV-Produzentin kommt sie zu dem Schluss, dass alle Männer wie Rindviecher möglichst viele Artgenossinnen schwängern wollen und bereits bediente Damen in die zu verschmähende “Alte Kuh”-Kategorie fallen.

    Diese Theorie wird mit einem auf dem Bauernhof angesiedelten Prolog versinnbildlicht. Vom Land geht es schnell in die Metropole New York City, wo die attraktive Jane Goodale als Talentbookerin einer Talkshow tätig ist. Sie beginnt eine Affäre mit ihrem neuen Kollegen Ray (Kinnear), obwohl er bereits eine Freundin hat. Innerhalb kurzer Zeit schlägt ihr vermeintlicher Traummann vor, dass sie zusammenziehen sollen. Doch dann kehrt er zu seiner alten Flamme zurück und Jane ist gezwungen, mit dem sexuell ausgesprochen aktiven Bürohengst Eddie (sexy Frauenmagnet Jackman) in seinem geräumigen Loft zusammenzuziehen. Darunter befindet sich die bereits in “Coyote Ugly” ins Spotlight gerückte Kultkneipe Hogs & Heifers, die Ladykiller Eddie gerne als Jagdgrund benutzt. Von Liebeskummer zerfressen, stimmt Jane schließlich zu, unter einem Pseudonym für ein Männermagazin, bei dem ihre beste Freundin (Marisa Tomei nach “Was Frauen wollen” erneut als leicht neurotische zweite Geige) Redakteurin ist, ihre Neue-versus-Alte-Kuh-Theorien zu veröffentlichen. Alldieweil befindet sich ihre wahre Liebe direkt (und zumindest für das Publikum unübersehbar) vor ihrer Nase.

    Vieles, was in Laura Zigmans Roman noch überaus charmant und clever klang, lässt sich nur schwer in Filmform festhalten. So gibt sich Tony Goldwyn zwar redlich Mühe, seinen Film von vergleichbaren Produktionen abzuheben. Letztlich sind es aber die Schauspieler, die zur Rettung eilen. Judd und Jackman verfügen über beträchtliches Charisma, Kinnear überzeugt als rückgratloser Wurm und Ellen Barkin macht das beste aus ihrer kleinen Rolle einer taffen Talkshow-Moderatorin. Die New Yorker Locations präsentieren den Big Apple in seinem schönsten Licht und verleihen der patenten Beziehungskomödie das entsprechende romantische Flair. Auf der Strecke bleibt allerdings der angedeutete Diskurs um die neuen Frauen, die das Land braucht, weil sich der Film doch mit der Pflicht zufrieden gibt und sich die Kür aufspart. ara.

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