Madagascar 3: Flucht durch Europa (2012)

Originaltitel: Madagascar 3: Europe's Most Wanted
Madagascar 3: Flucht durch Europa Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Madagascar 3: Flucht durch Europa: Alex, Marty, Melman und Gloria wollen endlich heim nach New York - doch diesmal landen Sie in Europa und können das Ticket nur buchen, wenn sie sich als Zirkustiere ausgeben...

Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria versuchen mit Hilfe von Lemuren-König Julien und dem Pinguin-Quartett zurück nach Hause, in den New Yorker Zoo, zu kommen. Doch sie stranden in Europa. Ihre chaotische Odyssee führt sie von einem Spielkasino in Monte Carlo zu einem Wanderzirkus, der die ideale Tarnung für sie bedeutet. Doch erst einmal muss man sich mit dem Personal arrangieren, insbesondere Alex und Löwe Vitali kommen nicht so gut miteinander aus. Sich tolle Nummern aus zu denken und sie in der Mange zu präsentieren, scheint im Vergleich dazu eine leichte Übung zu sein.

Nach einer tollkühnen Flucht vor einer französischen Tierpolizistin finden Alex und Co. Zuflucht in einem Wanderzirkus mit Kurs auf New York. Der dritte Leinwandausflug der knuffigen New Yorker Zootiere führt nach Europa.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seit ihren ersten beiden Auftritten in den Jahren 2005 und 2008 sind die vier tierischen Freunde aus New York wegen ihres coolen, beschwingten Humors beliebt. Begleitet von cleveren Pinguinen und den auf Madagaskar aufgegabelten Party-Lemuren mit ihrem King Julien, besichtigten König Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria im zweiten Film ihre alte Heimat Afrika. Doch nun leidet Alex an Heimweh nach dem New Yorker Zoo. Als er zum Geburtstag von Marty, Melman und Gloria ein kleines Lehmmodell des Tierparks mit seinen Häusern geschenkt bekommt, sagt er: „Ihr habt meinen Tag gerettet und versaut!“ Weil es den Freunden dämmert, dass die Pinguine keineswegs vorhaben, mit ihrem Flieger aus Monte Carlo zurückzukehren, schnorcheln sie sich durchs Meer dorthin.

    Die Weltreise der amerikanischen Zootiere muss natürlich auch durch Europa führen, bevor es dann in diesem dritten Abenteuer ein Wiedersehen mit dem New Yorker Tierpark gibt. Das Casino von Monte Carlo, das Kolosseum in Rom, die Schweizer Alpen, London und eine hartgesottene französische Tierfänger-Kommissarin, die Flicfilm-Trubel mit Chanson-Melancholie verbindet, erweitern den Bildungshorizont des coolen Quartetts. Es gibt Verfolgungsjagden durch die Straßen und über den Dächern Monte Carlos, und neue Freunde aus einem Wanderzirkus. Angesichts dieses Programms kann man schon ahnen: Für die Entfaltung der vier Hauptfiguren mit ihren charakteristischen Eigenschaften bleibt diesmal nicht viel Platz. Vor allem aber wirkt das erstmals in 3D-gefilmte animierte Abenteuer aus dem Hause Dreamworks so, als wäre es im Hinblick auf spektakuläre stereoskopische Bilder konzipiert worden: Sehr viele Aufnahmen schwingen sich in luftige Höhen, einschließlich des Zirkusprogramms am Trapez. Die Handlung nimmt sich jedoch ein wenig hastig zusammengeschustert aus.

    Anstatt flotten Party-Tanznummern wird ein berühmtes Chanson von Edith Piaf vorgetragen, und zwar von der uniformierten Französin mit den heruntergezogenen Mundwinkeln. Zum ersten Mal macht eine menschliche Gestalt den Tieren dieser Filmreihe Konkurrenz. Aber auch die neuen animalischen Figuren aus dem Zirkus stehlen den Vier ein wenig die Show: Viel Raum nimmt das Drama des geknickten Tigers Vitaly ein, der seine unglaubliche Ringnummer nach einem Unfall nicht mehr aufführen mag.

    Indem Gloria, Marty und Melman stark in den Hintergrund geraten und nur Alex ein wenig mehr in die Handlung eingreift, kommt auch der gewohnte Dialogwitz zu kurz. Dass er nicht gänzlich versiegt, liegt vor allem an den Szenen mit King Julien: Der Lemurenkönig verliebt sich in eine mürrisch-jähzornige Braunbärendame aus dem Zirkus und bezaubert nicht nur seine „haarige Konigin“ mit seinen akzentstarken verbalen Liebkosungen. Zu den Regisseuren der ersten beiden Filme, Eric Darnell und Tom McGrath, kommt diesmal noch Conrad Vernon („Shrek 2“) hinzu, das Drehbuch stammt von Darnell und Noah Baumbach stammt. Diese Gruppenarbeit beschert der Geschichte nicht nur gelungene Einfälle. Alex verpasst dem maroden Zirkus ein neues Programm, bei dem er, Marty, Melman und Gloria auch mitmachen: Mit einer Show, die nur aus Tiernummern besteht, soll der Zirkus Kasse machen, während sich in der Realität Politiker gerade für die Abschaffung von Dressurnummern mit wilden Tieren einsetzen.

    Was Alex und die anderen Zirkusakrobaten so alles vollführen, hat visuell zweifellos Klasse. Aber auch bei der optischen Gestaltung als seinem größten Plus leistet sich der Film gelegentlich einen recht abstrakten Rausch der Neonfarben. Sollten Alex und seine Freunde also noch weiter durch die Lande ziehen, zum Beispiel nach China oder Australien, so ist ihnen zu wünschen, dass sie auch in 3D wieder zu ihrem ureigenen lustigen Charme zurückfinden und nicht in Richtung Beliebigkeit abrutschen.

    Fazit: Die cool-beschwingten New Yorker Zootiere werden in „Madagascar 3 – Flucht durch Europa“ von einer Polizistin gejagt und schnuppern Zirkusluft, vor allem um gute 3D-Bildmotive zu schaffen.
  • They still like to move it, move it: Der dritte Leinwandausflug der knuffigen New Yorker Zootiere führt sie nach Europa in einen Wanderzirkus.

    Neben dem unverwüstlichen “Shrek”-Universum zählt das “Madagascar”-Franchise zu den Kronjuwelen im Geschichtenfundus von DreamWorks Animation, das sich vor allem in Deutschland größter Beliebtheit erfreut (“Madagascar” kam 2005 auf 6,7 Mio. Besucher; “Madagascar 2″ dreieinhalb Jahre später auf 6,0 Mio. Zuschauer). Was sicherlich der gelungenen Figurenkonstellation geschuldet ist, aber auch der immer frischen Reiseprämisse, die es ermöglicht, Vertrautes mit neuen Kulissen und Herausforderungen zu verbinden. Abnutzungserscheinungen lassen sich zumindest beim dritten Teil, dem rasantesten und atemlosesten der Saga bislang, nicht erkennen.

    Nachdem die Helden um den sanftmütigen Löwen Alex zunächst vom New Yorker Zoo Richtung Madagaskar aufgebrochen waren und im zweiten Teil auf der langen Reise nach Hause auf dem afrikanischen Festland Zwischenstopp gemacht hatten, ist nun Europa die nächste Station dieser vergnüglichen Welttournee: Von Monte Carlo über die Alpen, Rom und London hin zum – endlich! – Big Apple erstreckt sich der Roadtrip, der unmittelbar an das Ende des Vorgängers anschließt: Unterwegs wird das komplette Personal wiedervereint; mit Chantal DuBois (im Original: Frances McDormand) wird eine französische Tierfängerin als Bösewicht etabliert, deren Verlangen nach einem Löwenkopf an ihrer Trophäenwand sie wie eine Mischung aus unzerstörbarem Terminator, schwarzer Witwe und Lotte Lenyas legendärer Rosa Klebb aus “Liebesgrüße aus Moskau” wirken lassen; und schließlich dient ein Wanderzirkus, der die Flüchtigen nach einer sensationellen Hatz durch Monte Carlo aufnimmt, als Herzstück des Films: Hier werden Alex und Co. mit einer Gruppe neuer Tiere konfrontiert und mit der eigentlichen Geschichte des Films: Je mehr sich die New Yorker Zootiere in die ihnen fremde Welt der Artisten und des fahrenden Volks integrieren und mit Erfolgen in der Arena aufblühen, desto mehr scheint die Aussicht auf eine Rückkehr in den heimischen Zoo – lange Zeit Triebfeder der Handlung -langweilig und enttäuschend. Wenn es schließlich so weit ist, müssen sich die vier Freunde entscheiden, wofür ihr Herz wirklich schlägt.

    Ein fabelhafter Showdown, der den finalen Zweikampf gegen den Bösewicht und eine Zirkusvorstellung über dem Central Park, die auch in Disneys All-Time-Classic “Fantasia” nicht fehl am Platze wäre, vereint, setzt der kunterbunten Trilogie die Krone auf: Wie Regisseur Eric Darnell hier das Hohelied auf Tugenden wie Solidarität und Freundschaft singt, verleiht der ansonsten eher auf Klamauk und rasenden Humor setzenden Popkultur-Saga eine Emotionalität, wie man sie bei den Filmen von DreamWorks Animation eher selten findet. ts.
  • Afrozirkus, Affenzirkus! Die Madagascar-Ära ist leider vorbei. Da helfen auch die spaßigen 3D-Effekte nicht weiter.
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