Love Stories - Erste Lieben, zweite Chancen (2012)

Originaltitel: Stuck in Love
Love Stories - Erste Lieben, zweite Chancen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Love Stories - Erste Lieben, zweite Chancen: Sympathische, romantische Komödie über eine chaotische Schriftsteller-Familie in emotionalen Nöten.

Der Schriftsteller Bill Borgens leidet unter Einsamkeit und Schreibblockade, seitdem ihn seine Ehefrau wegen eines jüngeren Kerls verlassen hat. Er trägt immer noch den Ehering und spioniert seiner Ex hinterher, auch wenn er ab und an mit seiner Nachbarin Sex hat. Die beiden Kinder wollen beruflich in seine Fußstapfen treten. Tochter Samantha, die bei One-Night-Stands immer auf den Falschen trifft, hat einen Verlag für ihr erstes Buch gefunden. Sohn Rusty möchte Stephen King nacheifern und verknallt sich in ein drogenabhängiges Mädchen.

Ein Schriftsteller muss sich nach der Trennung neu orientieren, während seine Kinder in seine Fußstapfen treten wollen. Sympathische, romantische Komödie über eine chaotische Schriftsteller-Familie in emotionalen Nöten.

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Kritikerrezensionen

  • Die romantische Komödie "Stuck in Love" ist wie ein Puzzle: Sie fragt nach dem inneren Zusammenhalt einer Familie, die äußerlich auseinanderdriftet. Gleichzeitig beobachtet der Erstlingsregisseur und Drehbuchautor Josh Boone, wie ihre Mitglieder nach der richtigen Beziehung suchen. Der frische Independent-Film hat lebhafte Charaktere, die meistens irgendwelche Konflikte wälzen. Daraus formt die optimistische Geschichte jedoch weniger das große Drama, als kernige Dialoge. "Stuck in Love" ist einer dieser filmischen Glücksfälle, deren Charme man erliegt, bevor man das hinterfragen kann.

    Boone verarbeitet in "Stuck in Love" eigene Kindheitserlebnisse. Sein Vater und seine Mutter ließen sich scheiden, und er musste seine Gefühle vor dem Chaos retten. So sehnte er sich, wie viele Scheidungskinder, immer danach, dass die Eltern wieder zusammenkommen. Die Filmfigur William Borgens greift diesen Versöhnungswunsch auf. So webt Boone in die Geschichte Erlebtes und Erträumtes ein. Dadurch wirkt sie sozusagen doppelt authentisch: Das echte Leben reibt sich eben an Dingen, die nicht zusammenpassen wollen.

    Im offenen Umgang mit Konflikten unterscheidet sich die Komödie vom Mainstream. Die Inszenierung geht dabei vor allem mit den kleinen Dingen anders um, den einzelnen Dialogen, dem Atmosphärischen. Das Miteinander der Figuren ist gerade so spannend, weil sie komplex genug sind, um immer wieder zu verblüffen. William ist depressiv, und man versteht, dass die Kinder über seine klammernde Liebe zur Ex-Frau den Kopf schütteln. Aber er kann auch witzig sein, er rückt seinen Kindern mit Besserwisserei auf die Pelle, und er verschmäht intime Minuten mit seiner ständig beeilten Nachbarin Tricia (Kristen Bell) keineswegs.

    Als Samantha ihren Vater fragt, wie es zwischen Rusty und seiner Freundin läuft, sagt der: "Sie haben Sex." Und futsch ist die filmische Konvention, dass positive Elternfiguren blind sein müssen für das wahre Treiben jugendlicher Sprösslinge.

    Die Schauspieler fügen sich gut in das Ensemble, es gibt keinen Star, den die Kamera zu oft sucht. Bemerkenswert ist Nat Wolff, der Rusty als sensiblen, emotionalen und dennoch coolen Jungen darstellen kann. Für Stimmung und emotionalen Rhythmus sorgt auch ein Soundtrack mit hervorragenden Popsongs.

    Fazit: Josh Boones erfrischende Independent-Komödie "Stuck in Love" stattet ihr Figurenensemble mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Realismus und Gefühl und einem beflügelnden Optimismus aus.
  • Romantische Komödie über eine chaotische Schriftsteller-Familie und die Liebeswirren von Jung und Alt.

    Abends deckt er den Tisch für vier Personen, auch wenn nur Tochter Samantha und ihr jüngerer Bruder Rusty kommen, denn die Ex-Frau lebt schon seit drei Jahren mit einem jüngeren Kerl zusammen. Aber Bill Borgens gibt nicht auf. Er trägt weiter den Ehering, schleicht um das Haus des Paares und glaubt fest daran, dass die geliebte Gattin zu ihm zurückkehren wird, auch wenn die ihm rät, sich nach einer neuen Herzdame umzugucken. Der gelegentliche Sex mit der Nachbarin lenkt ihn nur kurzfristig vom Kummer ab. Der Schriftsteller leidet unter Einsamkeit und Schreibblockade, während Samantha gerade ohne seine Hilfe ihr erstes Buch bei einem Verlag untergebracht hat und bei One-Night-Stands immer den Falschen trifft, der Sohnemann in die Fußstapfen von Stephen King treten möchte und sich in ein drogenabhängiges Mädchen verknallt. An Beziehungsproblemen herrscht also kein Mangel.

    In seinem sympathischen Regiedebüt zeichnet Newcomer Josh Boone, der auch das Drehbuch verantwortet, moderne Menschen mit ihren Selbstzweifeln und Zynismen, die sich alle ein paar Punches einhandeln – der Vater als unverbesserlicher Romantiker, der gerne gute Ratschläge gibt, aber selbst nicht weiß, wo es lang geht, die Tochter, die nach außen auf cool macht und erst bei einem netten Softie auftaut, der schüchterne Teenie-Filius, der plötzlich mehr sexuelle Erfahrungen sammelt, als er eigentlich will. Auch wenn einiges vorhersehbar ist, die gefühlvolle Überraschung am Ende beim Thanksgiving-Dinner (die nicht verraten werden sollte) funktioniert perfekt. Die romantische Komödie mit dem Arbeitstitel “Writers” verschlüsselt die Emotionen nicht, sondern demonstriert auf diesem Minenfeld Unsicherheit über Altersgrenzen hinweg. Mit Greg Kinnear als Autor, der noch auf der Schreibmaschine hackt und in Selbstmitleid badet, können es Lily Collins und Nat Wolff als Sprösslinge aufnehmen, Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly (“A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“) als untreues Weib darf leider nur in Maßen schauspielerisch auftrumpfen. Punktgenaue Dialoge, ein eingängiger Soundtrack, junge und erfahrene Schauspieler auf Augenhöhe, das alles lässt den nächsten Film von Bonne mit Spannung erwarten. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

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