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Love, Rosie - Für immer vielleicht (2014)

Originaltitel: Love, Rosie
Love, Rosie - Für immer vielleicht Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (7)
  1. Ø 3.7
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Love, Rosie - Für immer vielleicht: Romantisches Märchen über zwei beste Freunde, die bis zur Erfüllung ihrer großen Liebe einen langjährigen Hindernislauf mit anderen Partnern meistern müssen.

Rosie und Alex sind seit Kindertagen beste Freunde und, erwachsen geworden, vielleicht auch noch mehr, wenn sie sich nur ihre große Liebe, die sie füreinander empfinden, eingestehen würden. Doch stets kommt Unerwartetes dazwischen, darunter eine Schwangerschaft, Ersatzbeziehungen mit falschen Partnern und Missverständnisse, die verhindern, was für alle in ihrem Umfeld offensichtlich ist. Nach vielen Jahren und Irrwegen sind beide mit anderen verheiratet, aber wahres Glück können sie nur zusammen finden.

Zwei beste Freunde müssen bis zur Erfüllung ihrer großen Liebe einen langjährigen Hindernislauf mit anderen Partnern meistern. Romanze nach Bestsellervorlage, englischsprachiges Debüt von Erfolgsregisseur Christian Ditter.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die romantische Komödie "Love, Rosie – Für immer vielleicht" ist von einer naiven Unschuld durchzogen, die dem verhinderten Traumpaar in ihrem Zentrum die Herzen zufliegen lässt. Der erste englischsprachige Film des Regisseurs Christian Ditter ("Französisch für Anfänger", "Wickie auf großer Fahrt") basiert auf dem Roman "Für immer vielleicht" der irischen Schriftstellerin Cecelia Ahern. Das Ergebnis bezaubert mit seinem frischen Humor und seiner Mischung aus Bodenhaftung und emotionaler Schwebe.

    Wie viele Träume hat man doch beim Start ins Erwachsenenleben! Die große Liebe, der richtige Job, die weite Welt – alles erscheint zum Greifen nah und als Ziel doch beunruhigend diffus. Von dieser Stimmung sind Rosie und Alex vor ihrem Schulabschlussball ergriffen. Dass sie selbst mehr als nur alte Freunde sein könnten, merken sie nicht, oder wollen sie jetzt nicht merken – schließlich ist Zeitdruck ja gerade kein Merkmal ihrer Beziehung. Aus diesem Zögern macht die Geschichte eine langjährige Warteschleife, denn wie vom Pech verfolgt verpassen es Rosie und Alex auch in Zukunft noch mehrmals, ihr Schicksal zu wenden. Das ist immer lustig und bittersüß zugleich, denn ihr reger Mailverkehr intensiviert ihre Gefühle füreinander.

    Der Film erzählt auch eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die ihn schön erdet. Vor allem Rosie braucht einen langen Atem, aber sie meistert ihr Leben mit Kraft und Zuversicht, anstatt zu resignieren. Lily Collins stattet diese zunächst unscheinbare Person mit Charme und Wärme aus. Auch Sam Claflin überzeugt als Alex, denn er lässt ihn sowohl attraktiv, als auch zurückhaltend wie einen Gentleman erscheinen.

    Ditter und seine Drehbuchautorin Juliette Towhidi meistern die Herausforderung, einen Roman nachzuerzählen, der aus lauter Briefen, E-Mails und SMS-Nachrichten besteht, hervorragend. Sie erzählen die zwischen Boston und Irland wechselnde Handlung mit vielen kleinen, exemplarischen Spielszenen, die ein lebendiges Bild vom Alltag der Charaktere vermitteln. Dabei frischt der augenzwinkernde Humor die Geschichte auch noch eine Spur auf.

    Fazit: Christian Ditters romantische Komödie "Love, Rosie – Für immer vielleicht" bezaubert als ideale Verfilmung des Bestsellers von Cecelia Ahern: frisch und bittersüß, verträumt, aber nicht abgehoben.
  • Auch in der zweiten Verfilmung eines Bestsellers von Cecilia Ahern dominieren weibliche Perspektive und große romantische Gefühle.

    Über zwei Mio. Zuschauer zeigten sich hierzulande von “P.S. Ich liebe Dich”, der ersten Ahern-Adaption, verführt und berührt. Ein etwas jüngeres Publikum spricht diese dramaturgisch und emotional ähnlich disponierte deutsch-britische Koproduktion an, die Regisseur Christian Ditter (“Vorstadtkrokodile”-Trilogie) sein englischsprachiges Debüt ermöglicht und Romantikern aus Überzeugung bitter-süß von Liebe über alle Widerstände hinweg träumen lässt.

    Aherns zweiter, 2004 veröffentlichter Roman war auch in Deutschland ein Bestseller, für manchen Leser, der sich nicht an die Erzählstruktur mit Briefen, E-Mails, Telefonaten und SMS gewöhnen wollte, aber auch eine Prüfung. Ditters Adaption geht, dem Medium geschuldet, einen dramaturgisch konventionelleren Weg, ist damit aber auch emotional intensiver als die Briefromanvorlage. Das große Dilemma einer unausgesprochenen Liebe zweier bester Freunde beginnt am 18. Geburtstag von Rosie (Lily Collins), als ein peinlicher alkoholischer Knockout die erste zärtlich erotische Annäherung an Alex (Sam Claflin) sabotiert. Weil keiner der beiden sich eine Blöße geben und bei ausbleibender positiver Reaktion auf ein Gefühlsouting enttäuscht werden will, erleben die beiden Teens sexuelle Initiation mit anderen Partnern. Ein Verhütungsunfall lässt Rosie schwanger und eine junge alleinerziehende Mutter werden, womit sich nur für Alex die gemeinsamen Träume vom Studium in den USA erfüllen.

    Insgesamt zwölf Jahre begleitet “Love, Rosie – Für immer vielleicht” den romantischen Hindernislauf des Paares, türmt dabei nicht immer klischeefrei Hürden auf, die über Beziehungsfragen hinausgehen und das romantische Märchen mitunter Berührung zum Melodram aufnehmen lassen. Mit vielen nahen und halbnahen Einstellungen betont der Film Intimität, gelingen ihm einige berührende Szenen, die sich der Zuschauer angesichts einer fortwährend hinausgezögerten Klimax geduldig erarbeiten muss. Hilfestellung leisten dabei Charmeur Claflin und vor allem Collins, die hier ein Signal an Hollywood, in Anlehnung an einen Hit ihres Vaters Phil, zu setzen scheint: Take a Look At Me Now! kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Eine irre Erfahrung"
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    "Eine irre Erfahrung"

    Mit "Love, Rosie" hat Christian Ditter nicht nur einen wundervollen Film gedreht - er hat sich damit auch ein Ticket nach Hollywood gelöst. Ein Gespräch mit einem Regisseur, dem von der Beschleunigung noch schwindlig ist.

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