Love and Basketball (2000)

Love and Basketball Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Love and Basketball: Bewegendes und in den Sportszenen mitreißendes Jugenddrama um die Liebe zum Sport und ihren Preis.

Die Nachbarkids Monica und Quincy lieben Basketball über alles. Ihrer beider größtes Ziel ist es, irgendwann in die NBA aufgenommen zu werden. Die beiden streiten und konkurrieren ständig miteinander, doch insgeheim lieben sie sich. Nach der Highschool werden sie ein Paar bevor familiäre Probleme und ihre Sportkarriere sie wieder auseinanderreißen.

1981. Die wilde Monica zieht mit ihren Eltern in ein besseres Viertel von L.A. Die Zehnjährige widmet jede Minute ihrer Freizeit dem Basketball-Spiel. Dabei lernt sie den Nachbarsjungen Quincy kennen, mit dem sie die Liebe zum Korbsport verbindet. Die beiden kommen einander näher, flirten, spielen Ball und werden Freunde. Nur ein Paar werden sie nicht, denn Monica ist zu selbstbewusst, um Dating-Klischees zu genügen. Und das ändert sich auch über die folgenden Jahre nicht, in deren Verlauf sich die Wege des Paares immer wieder kreuzen…

Die zehnjährige Monica widmet jede Minute ihrer Freizeit dem Basketball-Spiel. Dabei lernt sie den Nachbarsjungen Quincy kennen, mit dem sich ihre Wege im Laufe der nächsten Jahre immer wieder kreuzen werden. Mit zahlreichen Preisen bedachte, emotional anrührende Independent-Arbeit von Gina Prince-Bythewood, die durch sorgsame Charakter- bzw. Milieuzeichnungen und einen flotten Soundtrack besticht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Liebe oder Basketball” wäre der treffendere Titel dieses romantischen Sportlerdramas, denn wie wenig sich beides, so es denn mit höherem Engagement betrieben wird, miteinander vereinbaren lässt, davon (und von wenig anderem) erzählt der vielversprechende Debütfilm der US-Regisseurin Gina Prince-Bythewood.

    1981 zieht die junge Monica im Alter von zwölf Jahren mit ihren Eltern in ihr neues Heim in einem der besseren Viertel von L.A.. Monica zeigt wenig Interesse, sich wie andere Mädchen ihrer Umgebung mit Puppen, Markenkleidung und Schminkutensilien zu beschäftigen, statt dessen widmet sie jede freie Minute dem Spiel mit Ball und Korb, schleicht sich sogar als Junge gewandet in deren Hinterhof-Matches ein, um endlich auf adäquate Gegner zu treffen. Dabei lernt sie den Nachbarsjungen Quincy kennen, Sohn eines NBA-Stars. Die beiden kommen sich näher, flirten, spielen Basketball, werden Freunde. Ein Paar werden sie nicht, denn Monica ist zu selbstbewusst, um gängigen Dating-Klischees zu genügen. Das ändert sich auch in den folgenden Jahren nicht, in denen sich ihre Wege häufiger kreuzen, mal auf Sporthallenboden, mal auf dem glatteren Parkett gesellschaftlicher oder familiärer Anlässe. Quincy (Omar Epps) empfindet tiefe Zuneigung zu Monica (Sanaa Lathan), was von dieser auch erwidert wird, doch scheitern alle Beziehungsversuche sowohl an sportlichen Rahmenbedingungen als auch an den mehr oder weniger unterbewussten Versuchen Quincys, das Dasein seiner Partnerin den eigenen Interessen unterzuordnen. Erst gegen Ende des Films, als eine Verletzung Quincy aus der Bahn zu werfen droht, zeichnet sich eine Lösung des romantischen Desasters ab.

    Sportlerfilme sind nicht unbedingt ein Genre, auf das der deutsche Zuschauer abonniert wäre, was besonders für spezifisch amerikanischen Sportarten gilt. “Love & Basketball” täte man aber Unrecht, reduzierte man ihn auf die sportlichen Aspekte der Handlung – oder auch nur auf die Zutaten des Titels. Es ist vielmehr ein Film über weibliches Selbstbewusstsein in einer männlich dominierten Welt, über die Schwierigkeiten, die auf jede Frau warten, die nicht den Konventionen und Erwartungen ihrer Umgebung entsprechen will. Das äußert sich sowohl in ihren Konflikten mit Eltern und Freunden als auch in scheinbaren Nebensächlichkeiten, wie dem Umstand, dass die überaus hart spielende Monica wegen ihres Stils, für den ein Mann in gleicher Position nur Lob und Anerkennung erfahren würde, über die gesamte Karriere hinweg kritisiert und sanktioniert wird. Newcomerin Gina Prince-Bythewood, Regisseurin und Autorin, ist ein emotionaler, anrührender Film gelungen, der ohne Klischees zu bemühen oder in Genreraster zu verfallen (so gibt es kein pompöses Finalspiel am Ende des Films) den geneigten Betrachter sowohl unterhält als auch um einige Ein- und Ansichten bereichert. ab.

Darsteller und Crew

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