Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (2012)

Originaltitel: Life of Pi
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger: Wunderbares Filmmärchen in berauschender Optik nach Yann Martels Bestseller um einen jungen indischen Schiffbrüchigen, der Monate lang auf dem Meer auf einem Rettungsboot überlebt - zusammen mit einem Tiger.

Der nach einem Schwimmbad benannte Piscine Militor Patel, kurz Pi, wächst in Pondicherry, Indien, auf und muss – gerade als er sich verliebt hat – mit seiner Familie und ihrem Zoo, nach Montreal, Kanada, auswandern. Das Schiff sinkt auf der Passage nach einem schweren Sturm. Seine Eltern und sein Bruder ertrinken. Nur Pi kann sich in ein Rettungsboot retten. Doch er ist nicht allein. Richard Parker, der Tiger des Zoos, hat sich dort ebenfalls verkrochen.

Piscine Militor Patel, benannt nach einem Schwimmbad und kurz Pi gerufen, wächst in Pondicherry, Indien, auf und muss – gerade als er sich verliebt hat – mit seiner Familie und ihrem Zoo, nach Montreal, Kanada, auswandern. Aber das Schiff sinkt auf der Passage nach einem schweren Sturm. Seine Eltern und sein Bruder ertrinken. Nur Pi schafft es in ein Rettungsboot. Doch er ist nicht allein. Richard Parker, der Tiger des Zoos, hat sich dort ebenfalls verkrochen.

Nach einem Schiffbruch muss sich der einzige Überlebende in einem Rettungsboot mit einem bengalischen Tiger arrangieren. Mit perfekter Tricktechnik realisierte Bestsellerverfilmung, die in mitreißenden Bildern von Überlebenskampf und Menschlichkeit erzählt.

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Ein spirituelles Spektakel, das mehr Fragen aufwirft, als es Antworten gibt. Zugleich einer der schönsten Filme seit Jahren, der daran erinnert, wie großartig Kino sein kann.
  • Magisches Filmmärchen nach Yann Martels Bestseller um einen Schiffbrüchigen, der auf einem Rettungsboot überlebt – zusammen mit einem Tiger.

    Eine Welt voller Wunder, wundersamer Ereignisse und wunderbarer Dinge entwirft Yann Martel in seinem 2001 erschienenen Bestseller “Schiffbruch mit Tiger”, eine packende Überlebensgeschichte, in der ein Schiffbrüchiger mit einem Königstiger als einzigem Reisebegleiter in einem Rettungsboot monatelang über den Ozean treibt. Einer jener Romane ist das, denen lange das Attribut “unverfilmbar” anhaftete und an dem sich immerhin so namhafte Filmemacher wie M. Night Shyamalan und Alfonso Cuaron die Zähne ausgebissen haben. Dass es nun dem Regisseur gelungen ist, der in “Tiger & Dragon” die Schwerkraft außer Kraft setzte, seinen “Hulk” wie einen Flumiball durch die Wüste hüpfen und das Konzertspektakel von Woodstock wie eine große Welle schwappen ließ, ist nicht so verblüffend.

    Wie meisterhaft Ang Lee die Märchenszenarien aber in Farben und Formen, die man noch nie so gesehen hat, zu Leben erweckt und wie sehr er auf die Möglichkeiten des dreidimensionalen Raumes setzt, um seinen Freiflug der Fantasie funktionieren zu lassen, verschlägt einem dann doch immer wieder den Atem. Zwei Dimensionen sind einfach zu wenig für den Bilderzauber, den der Taiwanese ausbreitet: Einen erschütternden Schiffsuntergang bei hohem Wellengang und peitschendem Regen erlebt man mit, als wäre man vor Ort mit dabei, ein Schwarm fliegender Fische prasselt durchs Bild wie ein Wolkenbruch, ein mit Plankton und Schnecken bewachsener Buckelwal erhebt sich aus dem Wasser, eine eigentümliche Insel, die ausschließlich von Erdmännchen bevölkert ist, erhebt sich funkelnd und in Neonfarben strahlend aus dem Nichts. Und dann ist da noch der Überlebende Pi, der mit dem Tiger Richard Parker übers Meer schuckelt. Alles völlig unglaublich, aber doch mit der richtigen Balance aus magischem Realismus und sachlicher Nüchternheit realisiert, dass man nie anzweifelt, dass das Gesehene nicht wahr und wahrhaftig sein könnte. Man glaubt. Und das ist in diesem Falle entscheidend. Denn dass es um die Macht des Glaubens gehen wird, daran lässt schon die Rahmenhandlung keinen Zweifel, in der ein junger Schriftsteller den mittlerweile erwachsenen Pi in Kanada aufsucht, weil man ihm erzählt hat, der Inder habe eine Geschichte parat, die einen den Glauben an Gott finden lasse. Dass Pi zur Ausschmückung und Übertreibung neigt, zeigen gleich die ersten Szenen, in denen er von seiner Kindheit und Verwandtschaft in Indien berichtet, vom Zoo seiner Eltern, wie er zu seinem ungewöhnlichen Namen kam, wie es ihm gelang, gleichzeitig Christ, Moslem und Hindu zu sein.

    Kritiker in den USA kreideten “Life of Pi” an, er spiele nicht mit offenen Karten und ziehe seinem Publikum mit einer unvorhergesehenen Volte den Boden unter den Füßen weg. Dabei ist schon in den genannten ersten Szenen angelegt, dass es sich bei der Hauptfigur um einen unzuverlässigen Erzähler handelt: Dass man ihm trotz aller Unwahrscheinlichkeiten dennoch bereitwillig folgt, ist Dreh- und Angelpunkt des Films, der ohne Stars auskommt, weil sein Star die perfekte Illusion ist. Und das muss man mit eigenen Augen gesehen haben, um es zu glauben. ts.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • In Florenz fiel die erste Klappe Ron Howards "Inferno" mit Tom Hanks zum dritten Mal in der Rolle des Symbologen Robert Langdon.

  • Für Regisseur Ang Lee nehmen der "Fast & Furious"-Superstar und Chris Tucker an "Billy Lynn's Long Halftime Walk" teil.

  • Mit dem "World of Warcraft"-Star bekommt Tom Hanks einen würdigen Gegenspieler - auch wenn dessen Rolle noch im Dunkeln liegt.

  • Für "Inferno" stellt Regisseur Ron Howard seinem Superstar Tom Hanks ein hochkarätiges Ensemble an die Seite.

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