Liebe lieber indisch (2004)

Originaltitel: Bride and Prejudice
Liebe lieber indisch Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Liebe lieber indisch: Englischsprachiges Bollywoodmusical nach der klassischen britischen Vorlage "Stolz und Vorurteil".

Gemeinsam mit seinem besten Freund und Rechtsberater, dem gebürtigen Inder Balraj (Naveen Andrews), reist der amerikanische Hotelgeschäftsmann Will Darcy (Martin Henderson) nach Indien, um unter Umständen die eine oder andere Immobilie zu akquirieren. Dabei lernen die Männer die Familie Bakshi und vor allem deren fünf noch unverheiratete Töchter kennen. Diese zeigen wenig Lust, sich bei der Männerwahl sonderlich zu beeilen oder gar nach alter Sitte den Vorstellungen der Eltern zu beugen.

Bollywood trifft wieder einmal Hollywood, wenn die britische Regisseurin Gurinder Chadha (“Kick It Like Beckham”) den gleichnamigen Klassiker von Jane Austen in die fernöstliche Gegenwart verlegt.

Im indischen Punjab versucht eine Mutter, ihre vier Töchter unter die Haube zu bringen. Sie bringt die Älteste an einen reichen britischen Inder, dessen amerikanischer Freund auch ein Auge auf die Zweite wirft. Doch wird er erst einmal abgewiesen. So versucht die Mutter sie mit einem ungehobelten US-Inder zu verheiraten.

Die in London lebende Mrs. Bakshi hat schlaflose Nächte, geht es doch darum, ihre vier Töchter möglichst gewinnbringend unter die Haube zu bringen. Als der reiche Inder Balraj die Älteste zu heiraten gedenkt und dessen amerikanischer Freund Darcy sich in Lalita verliebt, scheint ein Teilerfolg geschafft. Doch da Darcy nur so vor Vorurteilen über Indien strotzt, schickt ihn Lalita in die Wüste. Stattdessen soll sie den trotteligen US-Inder Mr. Kholi ehelichen. Doch Lalita hat ihren eigenen Willen – und das Schicksal mit den Bakshis viel vor.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bollywood made in Britain. Die indischstämmige, in Kenia geborene und in England aufgewachsene Gurinder Chadha schafft die Kombination. Wie in ihrem Erfolg “Kick it like Beckham” nimmt sie sich erneut eine britische Ikone vor, diesmal Jane Austens Heldin Elisabeth Bennet in “Stolz und Vorurteil” aus dem Jahre 1813. Die heißt jetzt Lalita und lebt in Amritsar/Indien. Wie in der literarischen Vorlage verliebt sie sich in einen reichen Amerikaner und gewinnt nach vielen Umwegen sein Herz.

    In englisch heißt Jane Austens Roman “Pride and Prejudice”, Gurinder Chadhas Musical trägt im Original den Titel “Bride and Prejudice”, eine hübsche Anspielung auf die turbulente Brautschau in dieser farbenprächtigen East-meets-West-Heiratskomödie. Statt in englischer Landschaft spielt die zeitgemäß aufgemotzte Geschichte in Amritsar und Goa, London, New York und Los Angeles. Die Bennets nennen sich hier Bakshis. Und Mrs. Bakshi plagen Sorgen. Sie sucht einen Mann für ihre vier entzückenden Töchter. Als der vermögende in England lebende Inder Balraj auf einer Hochzeitsfeier sich für die älteste Tochter interessiert und dessen betuchter amerikanischer Freund Will Darcy ein Auge auf die zweitälteste Lalita wirft, fällt ihr ein Stein vom Herzen. Leider kommt es erst einmal nicht zu einer Doppelhochzeit. Darcy (Martin Henderson), der betuchte Hotelerbe aus USA erweckt zwar Lalitas Interesse, aber stößt sie mit Vorurteilen über arrangierte Heiraten vor den Kopf, außerdem intrigiert er gar zwischen ihrer Schwester und seinem Kumpel. Der neue Kandidat aus Amerika, der unkultivierter Hollywood-Inder Mr. Kholi findet keine Gnade vor ihren Augen. Nach einigem Hin und Her und Reisen rund um den Globus bleibt das Happy End nicht aus, schunkeln zwei Paare auf dem Elefantenrücken einem gemeinsamen Leben entgegen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen und singen sie noch heute…

    Das fröhliche Musical ist eine Hommage an Bollywood in fetten Farben – romantisch, kitschig und leicht subversiv. Denn Gurinder Chadha nimmt das Bemühen der Mutter, die Mädels unter die Haube zu bringen, nicht ganz ernst mit Szenen, die für nüchterne Westler leicht in die Nähe von Klamauk rutschen. Ganz nebenbei macht sie sich lustig über gegenseitige Vorurteile und Familienhierarchien, zeigt die Mädchen als moderne Frauen, die sich keine Ehen mehr arrangieren und ihre Gefühle sprechen lassen. Man könnte es aber auch mit Brecht sagen “Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut”. Mittendrin im Singsang und Getanze Hauptdarstellerin Aishwarya Rai, Miss World 1994 und “Queen of Bollywood”, Garant für exotische Erotik. Ob man wirklich lieber indisch lieben soll, weiß man nach all dem Beziehungsgewirr zwar nicht so richtig. Ein opulenter Augenschmaus ist das Ganze allemal. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

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