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Lady Vegas (2012)

Originaltitel: Lay the Favorite
Lady Vegas Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Lady Vegas: Turbulente Komödie über eine verträumte junge Frau, die in der Sportwettenszene in Las Vegas um Mogul Bruce Willis Chaos stiftet. All in!

Viel Glück hat Beth bisher nicht, aber als Stripperin oder Kellnerin immer ein großes Herz gehabt. In Las Vegas, im kleinen Büro von Sportwettenveteran Dink, soll sich ihr Leben jetzt zum Besseren wenden. Tatsächlich steigt auch die Quote von Beth, die für Dink als Mitarbeiterin und Freundin unersetzlich wird. Bis Ehefrau Tulip einschreitet und die Aufsteigerin wieder auf den Boden bringt. Aus Dinks Leben aussortiert, versucht Beth in New York ihr Wettglück und riskiert damit alles – auch die Chance auf eine neue Liebe.

Viel Glück hat Beth bisher nicht im Leben gehabt, doch Offenheit und ein großes Herz sollten sich irgendwann auszahlen. In Las Vegas, im kleinen Büro von Sportwettenmacher Dink, könnte sich alles zum Besseren wenden. Tatsächlich steigt auch die Quote von Beth, die für Dink als Rechenkünstlerin und Freundin unentbehrlich wird. Bis dessen eifersüchtige Ehefrau einschreitet und die Aufsteigerin aus dem Paradies vertreibt. Nun versucht Beth auf eigene Faust ihr Glück beim Wetten, und droht alles zu verlieren.

Eine hübsche Frau mit klugem Kopf heuert im Büro von Buchmacher Dink an und bringt dessen Leben durcheinander. Bruce Willis ist der König von Vegas, doch Rebecca Hall stiehlt ihm die Show in dieser flotten Gaunerkomödie.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine junge Frau, Las Vegas und das große Geld mit den Sportwetten: Wer meint, ein Film mit diesen Zutaten müsse glamourös und schillernd geraten, der kennt „Lady Vegas“ nicht. Der britische Regisseur Stephen Frears lässt in dieser Verfilmung einer wahren Geschichte die Klischees wie Bauklötzchen umkippen. Hier strampeln sich die Menschen ab in ihrem individuellen Geflecht aus äußeren und inneren Nöten, ändern ihre Meinung abrupt und sind doch ständig angewiesen auf ihre Partner und guten Freunde. Das schmälert ihren Coolness-Faktor und zwingt die Handlung zu ungewohnten Vollbremsungen und Abzweigungen.

    Vor allem aber müssen sich die Schauspieler auf Charaktere mit kleinen oder größeren Macken einlassen. Den neurotischen Dink mit seinem Juckreiz und dem kleinbürgerlichen Gehabe spielt ausgerechnet der auf Actionhelden spezialisierte Bruce Willis. Und er hat eine Menge Spaß daran, sein Image zu demontieren, indem er Dink mit vorgeschobener Unterlippe schmollen lässt und in weißen Socken und albernen Shorts herumläuft.

    Rebecca Hall spielt Beth als lebenslustige, etwas naive junge Frau. Ihre Begeisterungsfähigkeit hellt nicht nur Dinks Laune auf. Der Chef sonnt sich in ihrer Bewunderung, weiht sie in alle Tricks und Geheimnisse seines Wettsystems ein und glaubt, sie bringe ihm Glück. Beth stürzt sich mit Eifer in ihren neuen Job. Aber sie hat Dinks Ehesystem noch nicht kennen gelernt. Als Tulip, herrlich primadonnenhaft gespielt von Catherine Zeta-Jones, von ihrer Karibik-Kreuzfahrt zurückkehrt, zerplatzen Beths Träume bald wie Seifenblasen.

    Vermutlich würde man den ganzen Film nicht verstehen, wüsste man nicht, dass er auf der Autobiografie von Beth Raymer basiert, „Lay the Favorite: A Memoir of Gambling“. Wie im Buch, bricht Beth auch im Film nicht mit Dink, und der junge Jeremy, gespielt von Joshua Jackson, nicht mit ihr, nur weil sich ihre Wege zwischenzeitlich mal trennen. Man begegnet sich später in New York wieder, wo auch der illegale Buchmacher Rosie, gespielt von Vince Vaughn, seine Strippen zieht. Ein solcher Zickzackkurs ist dem letztlich stärkeren Bedürfnis der Figuren nach dauerhaften Freundschaften geschuldet und entspricht eher dem Leben, als dem normalen Kinofilmplot.

    Die Charaktere geraten dabei aber recht bieder und im Fall von Dink mit seiner Pflege persönlicher Probleme auch nur begrenzt verständlich. Nach einer Weile irritieren die sich häufenden Merkwürdigkeiten, auch wenn die Schilderung eines selten gezeigten Milieus zum Teil interessant wirkte. Frears hat in seiner Regiekarriere nicht nur große Filme wie „Die Queen“ zustande gebracht, dieser fliegt wegen seines eigenwilligen Spannungsbogens eher unter dem Radar.

    Fazit: "Lady Vegas" erzählt nach einer wahren Geschichte von den Erlebnissen einer jungen Frau im Sportwettenmilieu, ohne sich um Glamour, Klischees und den üblichen Spannungsbogen zu kümmern.
  • In seiner neuen Komödie aus dem Sportwettenmilieu kann Stephen Frears auf eine prominente Besetzung und die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Aufsteigerin setzen.

    Einen “Wohlfühlfilm” nennt Drehbuchautor D.V. De Vincentis (“Ein Mann, ein Mord”) seine Adaption der Erinnerungen von Beth Raymer, in denen sich die Vita von Diablo Cody und ein klassisches Hollywood-Märchen zu spiegeln scheinen. Tatsächlich ist “Lady Vegas” absolut giftfreie Zone, ein entspannter Film, über den man schmunzeln, sich aber auch wundern kann, ob sein Schauplatz wirklich die Erde oder ein positiveres Paralleluniversum ist.

    Protagonistin Beth (Rebecca Hall) surft von Job zu Job, zuletzt als Stripperin mit Spezialität Hausbesuche, bevor sie ein gefährlicher Kunde zum Umdenken und so auf der Suche nach dem großen Glück nach Las Vegas bringt. Dort landet sie beim sympathischen Branchenveteranen Dink (Bruce Willis), der Quoten von Sportwetten weltweit beobachtet und gegebenenfalls manipuliert, um dann mit seinem Einsatz zuzuschlagen. Beths Body und ein außergewöhnliches Zahlengedächtnis machen die Newcomerin bald unverzichtbar für Dink, bis dessen Frau (Catherine Zeta-Jones) ein Machtwort spricht und die Aufsteigerin, von Dink romantisch und geschäftlich aussortiert, wieder auf den Boden zwingt. Von dieser Zäsur an, die jeder Zuschauererwartung widerspricht, treibt Beth, wie der Film auch, ohne echten Fokus dahin, wechseln Glück, Pech und Schauplätze, werden Beziehungen geschlossen und wieder aufgegeben, sorgt die Gefahr einer möglichen FBI-Untersuchung für einen Hauch von Dramatik, ohne den sanften Ton des Films je zu sabotieren.

    Obwohl “Lady Vegas” eine wahre Geschichte erzählt, wirkt er märchenhaft in Situationen und Figuren. Ein Eindruck, der der Prägung durch Film geschuldet sein kann, wie Raymer selbst zugibt, die in dieser Szene mit hohen Einsätzen und Risiken nie einen der Gangster getroffen haben will, die Hollywood sonst ausstellt und man auch als Zuschauer hier erwarten würde. Unglaubwürdigkeit schließt also Wahrheit nicht aus in dieser Komödie, die Bruce Willis eine charmante Spießerrolle und Rebecca Hall als quirlig-überdrehte Lebenskünstlerin mit Herz Abstand von ihren gewohnten Figuren nehmen lässt. “Lady Vegas” ist eine Wettkomödie, die mit Erwartungen und Widersprüchen spielt, uraufgeführt beim eisigen Sundance Festival, aber sonnig durch und durch. kob.

Darsteller und Crew

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