Kommissarin Lund - Das Verbrechen (2007)

Originaltitel: Forbrydelsen
Kommissarin Lund - Das Verbrechen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kommissarin Lund - Das Verbrechen: Zehnteilige Krimiserie um eine dänische Kommissarin nach einem Thriller von Søren Sveistrup - in über 1000 Sendeminuten geht es um die Lösung eines einzigen Falles!

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Über 20 Abende zog die Krimiserie “Kommissarin Lund – Das Verbrechen” die TV-Zuschauer in ihrem Heimatland Dänemark in ihren Bann. Satte 77 Prozent Marktanteil erzielte der öffentlich-rechtliche Sender DR mit der letzten Folge, in der letztlich der Mord an der 19-jährigen Kopenhagener Schülerin Nanna Birk Larsen aufgeklärt wird.

    Womit sich bereits eine der Besonderheiten des Formats erschließt: “Kommissarin Lund” begleitet die Titelheldin über 20 Tage, in denen sie nur einen einzigen Fall löst. Die Serie nimmt sich mehr als 1000 Sendeminuten Zeit, um das komplexe Geflecht der Verdächtigen zu entwirren und den Zuschauer auf etliche falsche Fährten zu locken. Im Lauf der Serie gerät fast jede wesentliche Figur in irgendeiner Weise unter Verdacht, sogar die Kommissarin selbst landet vorübergehend in Untersuchungshaft.

    Dem Zuschauer verlangt “Forbrydelsen”, so der Originaltitel, ein durchaus hohes Maß an Konzentration ab. Immer wieder werden Zusammenhänge neu geordnet, Aufklärungsansätze verworfen und Geschehnisse in ein neues Licht gerückt. Dennoch gelingt es, die Spannung über den langen Erzählzeitraum (im ZDF sind es zehn 100-minütige Episoden) hinweg aufrecht zu erhalten. Dabei präsentiert sich die Produktion in gestalterischer Hinsicht weit über dem gängigen TV-Durchschnitt. Auch wenn amerikanische “Echtzeit”-Formate à la “24″ durchaus als Inspiration gedient haben dürften, zeichnet sich “Kommissarin Lund” doch durch eine sehr eigene, typisch skandinavische Atmosphäre aus. Das Regie-Team, zu dem unter anderem Birger Larsen (“Mittsommermord”, “Die fünfte Frau”) und Kristoffer Nyholm (“Der Adler”) gehören, inszeniert die Suche nach dem Verbrecher in überwiegend düsteren Bildern, lässt aber immer wieder auch Ansätze des lakonischen dänischen Humors zu.

    Zudem sorgen Kino-erprobte Darsteller wie Ann Eleonora Jørgensen (“Italienisch für Anfänger”), Lars Mikkelsen (“Island of lost Souls”), Nicolaj Kopernikus (“Dark Horse”) und nicht zuletzt Sofie Gråbøl (“Nightwatch”, “Mifune”) als Kommissarin Sarah Lund für intensive schauspielerische Leistungen. Die Hauptcharaktere der Serie sind äußerst vielschichtig angelegt. So stellt Mikkelsen einen auf den ersten Blick sympathischen und ehrlichen Bürgermeister-Kandidaten dar, der jedoch immer wieder in den undurchsichtigen Mordfall verstrickt wird. Auch Gråbøl gibt in der Rolle der Titelfigur keine strahlende Heldin. Lund ist verbissen, steigert sich immer stärker in den Mordfall hinein und agiert mitunter abseits der Vorschriften. Der Erfolg gibt ihr am Ende Recht, das Privatleben der Kommissarin mit Sohn und schwedischem Lebensgefährten hat jedoch arg gelitten.

    Somit ist “Kommissarin Lund” weit mehr als ein simpler Krimi. Auch Themen wie Trauer über den Verlust der Tochter, die Schwierigkeiten einer alleinerziehenden Mutter und vor allem die komplizierten Machtspiele innerhalb der Lokalpolitik nehmen in der Serie breiten Raum ein. Am Ende arbeiten Zuschauer und Kommissarin gemeinsam auf die Lösung des aufreibenden Falls hin. Die Entlarvung des Mörders in “Kommissarin Lund – Das Verbrechen” bietet keine ganz große Überraschung mehr, ist aber überaus spannend und dramatisch inszeniert. Insgesamt ein rumdum gelungenes, wenn auch zeitintensives Fernsehereignis. jl.

Darsteller und Crew

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