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Kissing Jessica (2001)

Originaltitel: Kissing Jessica Stein
Kissing Jessica Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kissing Jessica: Romantic Comedy um eine New Yorker Stadtneurotikerin, die ihr Liebesleben mit einer Frau auf die Reihe bringen will.

Jessica Stein (Jennifer Westfeldt) ist eine junge, aufstrebende Journalistin in New York. Im Berufsleben höchst erfolgreich, ist ihr Privatleben dagegen ein einziges Desaster: Ihr Bruder ist verlobt, die beste Freundin erwartet ein Kind, und sie hatte nicht ein Date im letzten Jahr. Als rettender Ausweg kommt ihr die Idee, es einmal mit einer Geschlechtsgenossin versuchen. Kurz entschlossen antwortet sie auf eine Annonce – und trifft auf die taffe Galeristin Helen Cooper (Heather Juergensen). Doch auch der Beziehungsalltag mit einer Frau ist nicht einfach zu meistern.

Ungewöhnliche Romantikkomödie, die ohne weiteres als moderne Variante von Woody AllensStadtneurotiker” aus weiblicher Sicht durchgeht. Die beiden Hauptdarstellerinnen Westfeldt und Juergensen adaptierten ihr eigenes Off-Broadway-Theaterstück für die Leinwand.

Die New Yorker Journalistin Jessica Stein, Stadtneurotikerin in Reinkultur, hat nur Ärger mit den Männern. Schließlich will sie es mit einer Geschlechtsgenossin versuchen. Kurz entschlossen antwortet sie auf eine Annonce – und findet die taffe Galeristin Helen Cooper. Doch auch der Beziehungsalltag mit einer Frau ist nicht einfacher zu meistern.

Kurz vor der Hochzeit ihres Bruders beschließt die erfolgreiche aber neurotische Redakteurin Jessica Stein, ihr Singledasein zu beenden. In einem mutigen Moment antwortet sie auf eine Kontaktanzeige der quirligen Galeristin Helen. Die, ebenfalls neu auf dem Feld der lesbischen Liebe, nimmt Jessica mit ihrer Unkompliziertheit die Angst vor Nähe und Sexualität. Doch Jessica kann sich nicht überwinden, ihre Beziehung zu Helen öffentlich zu machen. Und da ist auch noch Jennifers Chef und Ex-Freund Josh, der seiner College-Liebe nachtrauert…

Die erfolgreiche aber neurotische Redakteurin Jessica Stein beschliesst, ihr Singledasein zu beenden und antwortet auf die Kontaktanzeige der quirligen Galeristin Helen. Die, ebenfalls neu auf dem Feld der lesbischen Liebe, nimmt Jessica mit ihrer Unkompliziertheit die Angst vor Nähe und Sexualität. Wunderbar hintersinnige Komödie, die sich äußerst kurzweilig mit der besonderen Problematik des Jüdisch- und Single-Seins in New York befasst.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • New York ist spätesten seit “E-Mail für Dich” immer für eine Romanze gut. Aber anfangs sieht es für Stadtneurotikerin Jessica Stein überhaupt nicht danach aus. Ihre zahllosen Dates erweisen sich allesamt als peinliche Reinfälle. Grund genug, das Kapitel Männer ein für allemal abzuschließen. Doch “Kissing Jessica” wäre keine Romantic Comedy, hätten sich Heather Juergensen und Jennifer Westfeldt, die beiden Hauptdarstellerinnen und Drehbuchautorinnen, nicht auch dafür eine überraschend unkonventionelle Lösung einfallen lassen, auf die die Macher von “Sex and the City” oder “Ally McBeal” noch nicht gekommen sind: Probier’s einfach mal mit einer Frau!

    Gesagt, getan und auf eine einschlägige Kontaktanzeige geantwortet. “Women seeking women” – für die Journalistin Jessica Stein (Jennifer Westfeldt) mehr als ein verzweifelter Befreiungsschlag. Der gordische Knoten ihres völlig verkorksten Liebeslebens scheint sich zu lösen, als sie sich zu einem Treffen mit der taffen Galeristin Helen Cooper (Heather Juergensen) aufrafft. Nur: Lesbisch sind sie – streng genommen – beide nicht. Für Helen, die sich vor Liebhabern kaum retten kann, ist es nur eine erotische Laune, der sie bereits öfters nachgegeben hat. Jessica dagegen zeigt alle Symptome eines ausgeprägt teenyhaften Lampenfiebers. Urkomisch, wie sie mit medizinischen Aufklärungsbroschüren herumhantiert, wenn Helen sie einfach nur “niederknutschen” möchte! In “Kissing Jessica” scheint wirklich jede Szene zu sitzen. Kein Wunder, haben Juergensen und Westfeldt die Story über das lesbische Odd Couple bereits vor vier Jahren auf die Bühne gebracht und ebenfalls die Hauptrollen gespielt. Ihr Off-Broadwaystück hieß damals noch “Lipschtick”. Für die Filmfassung kam Charles Herman-Wurmfeld an Bord, der mit “Kissing Jessica” sein Spielfilmdebüt gibt. Seine Meriten verdiente sich der Regisseur mit der MTV-Doku “From There To Here”, für die er den Best Music Documentary-Award des Yahoo! Internet Life Online Film Festival 2000 erhielt. Herman-Wurmfelds Regie und Larry Shers exzellenter (Hand-)Kameraführung ist es zu verdanken, dass “Kissing Jessica” sein schmales Budget – unglaubliche 980.000 Dollar – niemals anzumerken ist. Zusammen mit Jessica und Helen genießt man so den New Yorker Sommer, nimmt an jedem ihrer rührend umständlichen Gehversuche teil, eine “normale” sexuelle Beziehung auf die Beine zu stellen, und wundert sich, wie schwer es sich Jessica mit ihrem Coming-Out macht. Denn nur ihr machohafter Chef und Ex-Lover Josh (Scott Cohen) muss noch einige Drinks kippen, bevor er realisiert, dass Jessica fürs “starke Geschlecht” nicht mehr zu haben ist. Für ihre gluckenhafte Mutter Judy (Tovah Felshuh) ist das überraschenderweise kein Problem. So haben Helen und Jessica, kaum dass sie zusammengezogen sind, “nur” noch mit dem Beziehungsalltag zu kämpfen. flex.

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