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Kindsköpfe (2010)

Originaltitel: Grown Ups
Kindsköpfe Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 3.3
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Kindsköpfe: Entspannte Komödie über fünf Kindheitsfreunde, die nach vielen getrennten Jahren an einem langen Wochenende am See alte Zeiten Revue passieren lassen.

An der Highschool waren Lenny, Eric, Kurt, Marcus und Rob unzertrennlich, beste Freunde, vereint durch ihre Begeisterung für Basketball. Jahre später treffen sie einander wieder, um Abschied von ihrem einstigen Trainer zu nehmen und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Anschließend verbringen sie das Feiertagswochenende um den 4. Juli in einem traumhaften Haus am See. Frauen und Kinder sind mit dabei. Und die Erkenntnis, dass nicht jeder aus dem Leben gemacht hat, was er hätte machen können.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Genau wie man an Weihnachten einen neuen zauberhaften Familienfilm erwartet, gibt es auch die Kategorie der Sommerkomödie. Leute, die sich in übervolle Autos setzen, um Camping in der Wildnis auszuprobieren, oder die auf dem Weg ans Meer schon mehr Zwischenfälle erleben, als geplant: Wenn die Zwänge des Alltags einmal abgestreift sind und die Hitze, die Fremde, die Freiheit durchschlagen, kommen die Dinge oft von alleine ins Rollen, erwacht in den Charakteren die kindliche Lebenslust und in den Zuschauern das Reisefieber. In diesem Jahr hat „Kindsköpfe“ mit seiner erstaunlich hohen Gagdichte gute Chancen auf den Titel der Sommerkomödie.

    Regisseur Dennis Dugan drehte erneut mit Hauptdarsteller Adam Sandler, der diesmal auch als Drehbuchautor an der Seite von Fred Wolf aktiv war. Noch dazu sind die fünf Filmfreunde auch in Wirklichkeit gute Kumpel, da sich die meisten von ihnen schon einst als Comedians der Show „Saturday Night Live“ über den Weg liefen. Der relativ sichere Weg, einen spaßigen Film hinzukriegen, nämlich die verschiedensten Typen und Altersgruppen in ein Ferienhaus in der Natur zu pferchen und zu schauen, was dort passiert, wurde also noch komfortabler, weil sich die Darsteller am Set offensichtlich prima verstanden.

    Adam Sandler spielt den Hollywoodagenten Lenny, der mit seiner Frau Roxanne und drei Kindern auf dem Weg zu einer Fashionshow in Mailand ist. Roxanne, gespielt von Salma Hayek, ist nämlich Modedesignerin. Die Familie bringt außer markenbewussten Kindern, die ohne elektronische Medien nicht spielen können, auch ein chinesisches Hausmädchen mit, das wiederum aus Scham den anderen gegenüber als Studentin ausgegeben wird. Der korpulente Kevin James erfreut in der Rolle des unbekümmerten Eric, dessen Frau, von Maria Bello dargestellt, den vierjährigen Sohn noch stillt. Kurt, gespielt von Chris Rock, steht als Hausmann unter der Fuchtel von Frau und Schwiegermutter, David Spade als der unverheiratete Marcus ist der Mann für die sexbezogenen Späße und Rob Schneider spielt den esoterisch-alternativ eingestellten Rob, der mit einer Frau im Rentenalter liiert ist und einige junge Töchter im Schlepptau führt.

    Die fünf Freunde frotzeln sich gegenseitig wegen ihrer jeweiligen Gewohnheiten. Besonders Rob mit seiner alten Freundin und den vielen Gesundheitstipps hat nichts zu lachen. Doch im Laufe der mit Freizeitspaß randvoll gefüllten Tage – Wasserpark, Bootfahren, Marshmallows grillen und das hirnverbrannte Pfeilroulette spielen – kommt keiner ungeschoren davon. Auch die Frauen und die Kinder finden langsam Spaß an der Sache.

    Die Dialoge sind den Darstellern offenbar auf den Leib geschrieben, jedenfalls kriegen diese den Tonfall, der zwischen unfein und guten Absichten schwankt, sehr spaßig hin. Aus den erwachsenen Männern werden zwar wieder die vergnügungsorientierten Kindsköpfe des Filmtitels, was die Laune spürbar hebt, doch sie verlieren gegenüber ihren Familien trotzdem nicht das Gesicht. Das macht ihre Sprüche so glaubwürdig und ihren Spaß so ansteckend.

    Fazit: Eine gelungene Ensemblekomödie mit hoher Witzdichte in unbeschwerter Sommerlaune.
  • Adam Sandler und seine Comediankollegen zeigen sich in dieser vergleichsweise braven Buddykomödie als lustige Leute, die sich nach 30 Jahren erstmals wieder treffen.

    In der Tragikomödie “Wie das Leben so spielt” von Judd Apatow gab sich Adam Sandler zuletzt von seiner eher besonnenen Seite, so dass es nun wieder anstandfrei drauf los blödeln kann. Dafür ist er nunmehr zum vierten Mal mit Regisseur Dennis Dugan (“Leg dich nicht mit Zohan an”) vereint. Nach einem Drehbuch, das in Zusammenarbeit von Sandler und Fred Wolf (“Trouble ohne Paddel”) entstand, wird die Geschichte von fünf Freunden erzählt, die anlässlich der Beerdigung ihres Basketball-Coaches aus Schultagen wieder zusammen kommen. Da wäre Lenny (Sandler), ein erfolgreicher Hollywood-Agent, der mit einer rassigen Modedesignerin (Salma Hayek) verheiratet ist. Ihre drei gemeinsamen Sprösslinge sind derart Gadget-versessen, dass ihnen jede Form von einfachem Kinderspiel völlig fremd ist. Dann Dickerchen Eric (Kevin James, Sandlers Spezi aus “Chuck und Larry”), der Gartenmöbel verkauft und dessen Frau (Maria Bello) vorrangig damit beschäftigt ist ihren vierjährigen Sohn zu stillen. Des weiteren besteht das Freundesquintett aus Kurt (Chris Rock), einem von Frau und Schwiegermutter unterdrücktem Hausmann; dem Frauenhelden Marcus (David Spade) und dem New Ager Rob (Rob Schneider), der mit einem Elvis-Toupet und einer greisen Ehefrau versehen wurde. Nach der Beerdigung verbringt der Trupp gemeinsam mit Kind und Kegel das 4. Juli-Wochenende in einem Seehaus, woraus sich allerlei Albernheiten entwickeln.

    Der Plot erschöpft sich damit weitgehend, viele der Gags ergeben sich aus dem Zusammenspiel der (teils lange aufeinander eingestimmten) Komiker. Einiges wirkt improvisiert und man hat den Eindruck tatsächlich einem Freundestreffen beizuwohnen. Allerdings ist das wie im Leben für Außenseiter (sprich den Zuschauer) nicht unbedingt so rasend komisch wie es wohl von den Beteiligten empfunden wurde. Dennoch gibt es für das Familienpublikum einiges zu lachen, wobei die Gags (Pool-Pinkeln, Slapstickeinlagen, wie gegen Bäume knallen, einen Pfeil in den Fuß schießen, etc.) im Vergleich zum aktuellen Apatow-Standard sehr zahm ausfallen. Stattdessen finden sich obligatorische Sentimentalspitzen und ein herzhaftes Hoch auf Familienwerte. Insgesamt bietet die Komödie im “Born To Be Wild”-Fahrwasser genau das, was Sandlers erprobtes Erfolgsrezept ausmacht: überdrehten Humor und liebenswerte Kindsköpfe mit viel Herz und Humor. ara.

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