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Kindsköpfe 2 (2013)

Originaltitel: Grown Ups 2
Kindsköpfe 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

Kindsköpfe 2: Adam Sandler, Kevin James & Co. ziehen samt Familie an die Tatorte ihrer Jugend, um auch ihren Kids eine spaßige Jugend zu schenken. Das klappt nur allzu gut...

Ex-Hollywood-Hotshot Lenny Feder und seine Familie leben in der Kleinstadt, in der Lenny aufgewachsen ist. Lennys Freunde aus Highschool-Tagen wollen mit ihm endlich einmal wieder so richtig die Sau raus lassen. Sie ignorieren die lästigen Vorschriften ihrer besseren Hälften, gehen nicht zur Arbeit und wollen sich einfach nur gut amüsieren. Dies führt zu allerhand komischen Komplikationen, darunter eine Konfrontation mit streitlustigen College-Kids, und eine wilde Eighties Party, bei der die Freunde ihre Jugend wieder aufleben lassen.

Mit seinen alten Highschoolfreunden will Lenny Feder in der Kleinstadt mal wieder richtig auf die Pauke hauen. Fortsetzung der Buddykomödie aus dem Jahr 2010 mit Adam Sandler und Co.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein wunderbar debiler, aber auch sehr warmherziger Unsinn, der für viele gegenwärtige US-Komödien Vorbild sein sollte.
  • Adam Sandler und Co gehen in die zweite Runde mit ihren kindsköpfigen Slapstick-Sperenzchen, die sich in gewohnt alberner Weise entfalten.

    Der erste Eintrag in die “Kindsköpfe”-Spaß-Saga erschien 2010 und ist nach “Big Daddy” bislang Adam Sandlers zweiterfolgreichster Film. Für das Sequel treten (außer Rob Schneider) alle Beteiligten des Originals wieder auf den mit vielen Peinlichkeiten gespickten Plot-Plan und lassen lose zusammenhängende Humorvignetten schnoddrig-infantil vom Stapel. Prominenten Stellenwert erhalten dabei Buddy-Ulk und Unkereien, angereichert mit großzügigen Portionen von Blähungen, Bier und Busen. Typisch für eine Happy-Madison-Produktion werden aber auch einige sentimental angehauchte Feelgood-Botschaften um Familienzusammenhalt, Freundschaft und Selbst(wert)verteidigung untergebracht.

    Ex-Hollywood-Hotshot Lenny Feder (Sandler) und seine Familie leben jetzt in der Kleinstadt, in der sie im Original lediglich zu Besuch waren. Lennys Freunde aus Highschool-Tagen in Gestalt von Kevin James, Chris Rock und David Spade sind erneut darauf aus, so richtig die Sau raus zu lassen. Dafür gilt es die lästigen Vorschriften ihrer besseren Hälften (Salma Hayek und Maria Bello sind ebenfalls wieder mit von der Partie) zu ignorieren, nicht in die Arbeit zu gehen und sich einfach gut zu amüsieren. Dies führt zu allerhand komischen Komplikationen, darunter eine Konfrontation mit streitlustigen College-Kids, die überraschend witzig von “Twilight”-Star Taylor Lautner angeführt werden. Das Finale mündet in eine riesige Eighties Party, die mit entsprechenden Kostümen und passender Musikauswahl (die J. Geils Band tritt auf) Sandlers beliebteste Dekade heraufbeschwört.

    Das episodenhafte Drehbuch schrieb Sandler gemeinsam mit Fred Wolf und seinem Langzeit-Kollaborateur Tim Herlihy. Die Inszenierung wiederum übernimmt erneut mit lockerer Hand Dennis Dugan, der hier bereits zum achten Mal mit Sandler zusammenarbeitet. Das eingespielte Team weicht nur wenig von ihrem erprobten Erfolgsrezept von krudem Humor gemischt mit warmherzigem Sentiment ab. Trotz reichlich viel Bad-Taste-Gags (wie eine ausgedehnte Hirsch-Pinkelattacke) und ein paar (relativ züchtige) Anzüglichkeiten beackert die albern-ausgelassene Nonsense-Komödie relativ harmloses Gag-Territorium und ist klar als Familienunterhaltung angelegt. Sandlers Fans bekommen das, was sie von ihm gewohnt sind und werden keineswegs enttäuscht sein. ara.
  • Auf die Erfolgskomödie "Kindsköpfe" aus dem Jahr 2010 folgt nun ein regelrecht peinlicher Fortsetzungsfilm, der auf einem viel niedrigeren Niveau dahindümpelt. Auch er ist von Adam Sandlers Stammregisseur Dennis Dugan inszeniert und der Hauptdarsteller war wieder am Drehbuch beteiligt. Aber anstatt eine runde Geschichte zu liefern, wie sie sich aus dem Treffen der Freunde und ihrer Familien in Teil 1 quasi von selbst ergab, werden diesmal zusammenhanglose Comedysketche aneinandergereiht. Die Einfallslosigkeit wird mit aufdringlichem Ekelhumor nur unzureichend überspielt.

    Der Reiz des Originalfilms bestand hauptsächlich darin, dass Jugendfreunde, von denen die meisten Familie haben, für ein Wochenende zusammenkommen. Dabei können sie die Sau nicht so krass wie die "Hangover"-Kerle rauslassen, denn die Angehörigen sind mit von der Partie. Sie neigen zwar auch zu triebgesteuerten und kindischen Späßen, plagen sich jedoch gleichzeitig mit zu lang stillenden oder anstrengenden Ehefrauen herum und mit verzogenem Nachwuchs. Davon gibt es in Teil 2 nicht mehr viel zu sehen: Wenn Lenny und seine Freunde mit ihren Frauen und Kindern sprechen, dann nur, um in möglichst geraffter Form Witze zu produzieren. Die sind in ihrer Realitätsferne meistens nur doof.

    Es gibt auch bessere Abschnitte, etwa die finale 80er-Jahre-Party, in der sich alle in Bühnen- oder Kinofiguren jener Zeit verwandeln. Der Mädchenschwarm Taylor Lautner aus den "Twilight"-Filmen tritt diesmal als unsympathischer Studentenschnösel auf, der Lenny und seine Freunde zum Machtkampf herausfordert. Auf der Negativseite stapeln sich bodenlose Ekelwitze, mit denen sich die Freunde auf ihren unmotivierten Streifzügen durch die Kleinstadt so die Zeit vertreiben. Sie wirken wie Karikaturen aus Sitcoms, wenn sie zum Beispiel im Kaufhaus mit einem Typ sprechen, der ihnen die Wirkung von Pfefferspray an den eigenen, bereits lädierten Augen vorführt.

    Fazit: Die Adam-Sandler-Komödie "Kindsköpfe 2" ist ein Ärgernis mit ihrem Ekelhumor und ihrer inhaltlichen Armut, die in plumpe Comedy-Sketche verpackt wird.
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