Kein Bund für's Leben (2007)

Kein Bund für's Leben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Kein Bund für's Leben: Respektlos-rigorose Militär-Komödie vom "Harte Jungs"-Schreiber.

Das Abitur frisch in der Tasche, denkt Basti (Franz Dinda) nicht im Traum daran, zum Bund zu gehen, scheitert aber mit einer gefälschten Urinprobe wie sein Kumpel Schleifer (Florian Lukas). Eingezogen zu den berüchtigten Feldjägern, schließen sie während der Strapazen der Grundausbildung Freundschaft mit ihren Stubenkameraden: dem einsilbigen Ufo (Axel Stein), Streber Zonk (Till Trenkel), Weichei Justus (Christian Sengewald) und Ramboverschnitt Nefzat (Kailas Mahadevan). Dann steht ein Manöver gegen die ungeschlagenen GIs bevor.

Wacker-witzige Kommiss-Komödie mit zwerchfellerschütterndem Finale. “Knallharte Jungs”-Regisseur Granz Henman lässt deutsche Nachwuchs-Comedytalente auflaufen und sich zu einer chaotischen Einheit formieren.

Abiturient Basti Lämmle will nicht zum Bund, doch der Versuch, bei der Musterung ein “untauglich” zu bekommen, geht schief, und er wird von den Feldjägern einkassiert. Hinter den Kasernenmauern wartet auf ihn die Hölle: brüllende Vorgesetzte, menschenunwürdige Trainingsprogramme und mit Stube 54 eine Handvoll Freaks. Doch bald rauft man sich zusammen.

Der Versuch von Abiturient Basti, bei der Musterung ein “untauglich” zu bekommen, geht schief, und so wird er von den Feldjägern einkassiert. Dort warten auf den jungen Mann brüllende Vorgesetzte, menschenunwürdige Trainingsprogramme und mit Stube 54 eine Handvoll Freaks, die dem neuen Kameraden zeigt, dass es nichts zu lachen gibt. Als es darum geht, dem Oberfeldwebel ein Schnippchen zu schlagen und die Soldaten der US-Nachbarkaserne beim Manöver fertig zu machen, wird aus der Stube 54 mit einem Mal eine eingeschworene Truppe.

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Kritikerrezensionen

  • Der gebürtige Brite Granz Henman bewies schon mit dem Drehbuch zu Harte Jungs und der Fortsetzung Knallharte Jungs, bei der er auch Regie führte, dass sein Herz für pubertäre Fäkalwitz Komödien im Sinne von American Pie schlagen. Nun setzt er dem Schulhof Humor noch einen drauf und lässt seine Charaktere in der Bundeswehr wüten.

    Hier sind die Jungs zwar schon erwachsener, ja fast möchte man schon Männer sagen, doch eigentlich hat sich noch nicht viel getan. Bei Henman in den letzten fünf Jahren offensichtlich auch nicht, denn hier kann es durchaus schon einmal passieren, dass eine Toilette explodiert und verdutzte Opfer mit Fäkalien überschüttet. Oder getragene Schlüpfer zur abendfüllenden Unterhaltung werden. Oft will man sagen „werd doch endlich erwachsen“, doch manchmal trifft Henman tatsächlich den richtigen Ton und seine Komödie wird wirklich lustig. Auch wenn die Leichtfüßigkeit der amerikanischen Vorbilder fehlt.

    Doch dies ist ein Problem des Timings, oft ist es komplett daneben, unterbricht spaßige Momente oder macht sie schlimmstenfalls zunichte. Die flotten Sprüche kommen oft zur falschen Stelle, mit dem falschen Ausdruck, oder gar nicht. Umso trauriger, wenn man sieht, dass manche Szenen tatsächlich großes komödiantisches Potential gehabt hätten.

    Und damit nicht genug, auch im Casting wurden sich herbe Patzer erlaubt. Zwar profitiert der Film ungemein von seinem charismatischen Hauptdarsteller Franz Dinda und auch Florian Lukas trägt immens zur Qualitätssteigerung bei. Doch dies wird durch die Auswahl der Nebendarsteller zunichte gemacht. Vor allem Christian Sengewalds Leistung ist hier eher unterirdisch einzustufen, offensichtlich hatte der Junge keine Ahnung, was er eigentlich machen sollte. Hier fehlte die starke inszenierende Hand des Regisseurs. Doch auch andere Darsteller lassen vor allem in den leisen Momenten ein überzeugendes Spiel missen.

    Das hätte alles nicht sein müssen, denn es gibt Momente, wo der Film wirklich kracht und mit seinem absurden Humor den Vogel abschießt.

    Schade, denn die Bundeswehr hätte bei genauerer Betrachtung sicherlich noch viel mehr komisches Potential zu bieten gehabt. Die verwirrenden Abkürzungen auf den Schildern sind da schon mal ein Anfang. Doch der entscheidende Schritt nach vorne fehlt.

    Fazit: Gut für den schnellen Lacher, doch durch sein schlechtes Timing wirkt der Film oft genug eher unlustig.
  • Die respektlos-rigorose Militär-Komödie ist eine weitere deutsche Antwort auf “American Pie”, die Granz Henman zunächst mit “Harte Jungs”, dann mit “Knallharte Jungs” fand.

    Kaum ein ausländischer Regisseur hat sich derart intensiv mit dem Thema “Das Sexualverhalten junger deutscher Männer vor, während und nach der Paarungszeit” beschäftigt wie Granz Henman. Der Engländer, der bereits seit rund zehn Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, lieferte erst das Buch zur schlüpfrigen Pubertätskomödie “Harte Jungs” (2000: 1,7 Millionen Besucher), bevor er bei “Knallharte Jungs” (2002: eine Million Zuschauer), der Fortsetzung des Sex-Spaßes um einen Teenager (Tobias Schenke) mit sprechendem Penis, auch noch die Regie übernahm. Fünf Jahre danach hat sich nicht viel verändert. Die harten Jungs sind zwar ein bisschen älter, aber nicht unbedingt reifer geworden. Immer noch haben sie vor allem eines im Sinn: Frauen. Nur das Umfeld hat sich geändert – vom Schulhof geht’s direkt zur Bundeswehr. Und dort will der frischgebackene Abiturient Basti Lämmle (Franz Dinda aus “Die Wolke”) in “Kein Bund fürs Leben” auf keinen Fall hin. Doch der Versuch, bei der Musterung ein “untauglich” zu bekommen, geht gründlich schief, und so wird Basti just in dem Moment, als er sich mit der aufregenden Blondine Valesca ins heiße Sexleben stürzen will, von den Feldjägern einkassiert. Hinter den Kasernenmauern wartet auf den jungen Mann die Hölle: brüllende Vorgesetzte, menschenunwürdige Trainingsprogramme und mit Stube 54 eine Handvoll Freaks, die dem neuen Kameraden schon mal zeigt, dass es in den nächsten Wochen nichts zu lachen gibt. Denn weder Geschäftsmann Schleifer (Florian Lukas aus “Good Bye, Lenin”), der mit gebrauchten String-Tangas im Internet handelt, noch der deutsch-türkische Waffennarr Nefzat oder der gar nicht redselige, ziemlich unheimliche Ufo (“Hausmeister Krause”-Sohn Axel Stein) wollen zunächst was mit dem Neuen zu tun haben. Aber als es darum geht, dem fiesen Oberfeldwebel Keller ein Schnippchen zu schlagen, hübsche Sanitäterinnen zu umgarnen und schließlich die arroganten Soldaten der US-Nachbarkaserne beim Manöver fertig zu machen, wird aus der Stube 54 mit einem Mal eine eingeschworene Truppe, die das Herz am rechten Fleck trägt.

    Auch im dritten Teil seiner deutschen “American Pie”-Variationen macht Henman das, was er am besten kann. Er setzt auf zackige Oneliner, heftigen Fäkalhumor und jede Menge schlüpfriger Gags. Das Ganze wird von einer netten Liebesgeschichte zwischen dem jungen Helden Dinda und der schönen San-Soldatin Jana (Oona Devi Liebich, betörte schon Robert Stadlober in “Crazy”) lose zusammengehalten. Fleißpunkte verdienen sich Henman-Spezi Axel Stein, der dieses Mal sein mimisches Talent unter Beweis stellen darf, sowie “Muxmäuschenstill”-Saubermann Jan Henrik Stahlberg, der als Rekruten-verachtender Ausbilder ganz in seinem Element ist. Und schließlich unterstreicht das Produzenten-Duo Quirin Berg und Max Wiedemann seine Vielseitigkeit. Nach ihrem Oscar-gekrönten Stasi-Drama “Das Leben der Anderen” überraschen die beiden nun mit einer leichten Komödie, die voll und ganz auf Unterhaltung setzt. Und auf diesem Gebiet hat ihr Regisseur ja schon einigen Erfolg vorzuweisen. lasso.

Darsteller und Crew

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