Katakomben (2014)

Originaltitel: As Above, So Below
Katakomben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Katakomben: Found Footage-Horror über eine Gruppe von Archäologen, die in den Katakomben von Paris einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur kommt.

Der Found-Footage-Horrorfilm „Katakomben“ beweist einmal mehr, dass ein zu großer Entdeckerdrang auch schnell zum Albtraum werden kann. Die Archäologiestudentin Scarlett Marlowe (Perdita Weeks) leitet eine kleine Gruppe von junger Entdeckern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geheimnisse, die unterhalb der Metropole Paris\’ liegen aufzudecken. Zusammen mit George (Ben Feldman), Benji (Edwin Hodge), Papillon (François Civil) und Souxie (Marion Lambert) schnappt sie sich eine Videokamera um ihre Entdeckungsreise auf Film zu bannen. Doch was sie unter den Straßen der Stadt erwartet, spottet jeglicher Beschreibung. Sie machen sich auf in die verwinkelten und düsteren Katakomben, die sich über mehr als 300 Kilometer erstrecken, um dort nach vergessenen Kammern zu forschen, in denen sich vielleicht eine großartige Entdeckung befindet. Was anfangs noch als eine spannende Exkursion in die Vergangenheit der Stadt geplant war, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum für die jungen Entdecker, denn in den dunklen Gängen und Räumen lauern düstere Gestalten. Sie haben es sich zwischen den Toten und Ruhenden gemütlich gemacht und fühlen sich von den Eindringlingen gestört.

Das Grauen macht schon bald Jagd auf die Gruppe, die versucht, in den endlosen Katakomben Schutz zu finden. Dies gelingt den unerfahrenen Forschern natürlich mehr schlecht als recht, denn die düsteren Wesen sind hier zu Hause und kennen die Welt besser als jeder andere. Doch nicht nur die Wesen in den Gemäuern machen dem jungen Team zu schaffen, sondern ebenso traumatisierende Erinnerungen und persönlichen Dämonen werden an die Oberfläche gespült. Dieser Trip hinab in die düstere Welt wird zum Höllentrip.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Unsympathische Protagonisten wackeln sich mit ihren Kameras in dunklen Höhlengängen, in denen das Böse herumstreift, einen ab. Zum Gähnen.
  • Horrorthriller im Found-Footage-Stil, der sich fast ausschließlich im weitverzweigten Katakomben-System unterhalb von Paris abspielt.

    Regisseur John Erick Dowdle widmet sich nach dem “Fahrstuhl zur Hölle”-Szenario in “Devil” (2010) erneut einer klaustrophobischen Situation, um nervenaufreibenden Psychohorror heraufzubeschwören. Das Drehbuch schrieb er wie bei seinen beiden Pseudo-Dokumentationen “The Poughkeepsie Tapes” und “Quarantäne” in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Drew. Diesmal streuen sie ihrem atmosphärisch-abenteuerreichen Horrorgebäu Elemente von “Lara Croft: Tomb Raider” und “The Da Vinci Code-Sakrileg” ein, so dass Archäologie und Alchemie unterhaltsame Randnotizen bieten. Das Doku-Konzept mit den einhergehenden (milde) verwackelten Aufnahmen von sowohl einem Camcorder als auch Helmkameras erlaubte in Kombination mit der weitgehend unbekannten Schauspielerriege eine kostengünstig realisierte Produktion, die schon nach dem US-Startwochenende schwarze Zahlen schreibt.

    Scarlett Marlowe (Perdita Weeks aus der TV-Serie “The Tudors”) ist eine unerschrockene Archäologin, deren Vater sich erhängt hat. Sie setzt seine Suche nach dem legendären Stein der Weisen fort, und die Spur führt zu den unterirdischen Grabestunneln von Paris. Scarlett stellt nun ein Expeditionsteam zusammen, das aus ihrem alten Bekannten George (Ben Feldman aus “Mad Men”), dem Dokumentarfilmer Benji (Edwin Hodge) und drei jungen französischen Katakomben-Spezialisten besteht. Ihr Ausflug in die Welt von rund sechs Millionen Toten erweist sich als Tour des Force des Terrors, in der die Beteiligten nicht nur mit Unmengen von Knochen, Atem raubenden engen Passagen, bissigen Ratten, herumirrenden Sonderlingen, perfiden mittelalterlichen Fallen, einstürzenden Tunneln, sondern auch den nagenden Schuldgefühlen in ihrem Unterbewusstsein auseinandersetzen müssen.

    Ein Großteil der Dreharbeiten wurde vor Ort in den echten Katakomben gefilmt, womit der Spannungsquotient subtil angehoben wird. Die erdrückend klaustrophobische Atmosphäre ist allgegenwärtig und die hyperventilierende Hysterie eines der Opfer ist absolut nachvollziehbar. Erstklassige Soundeffekte tragen zusätzlich zur Gänsehaut bei, auch wenn sich die Action an sich nicht gerade überschlägt. Weeks empfiehlt sich als patenter weiblicher Indiana-Jones-Verschnitt, deren Trip in die Unterwelt zu einem formidablen Horrorabenteuer gerät. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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    In "Live!" ist der Star während einer bleihaltigen Hetzjagd 80 Minuten lang nonstop auf Sendung. Im Regiestuhl sitzen zwei Stunt-Genies.

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    Der Trailer für "No Escape" zeigt: Der Sonnyboy ist zurück im ernsten Fach - im todernsten sogar.

  • Angst unter der Erde: Die 11 gruseligsten Höhlen der Filmgeschichte

    Im am 11. September anlaufenden Horrorfilm "Katakomben" trifft ein Forscherteam unter der Erde auf das absolute Grauen. CINEFACTS hat anlässlich des Kinostarts von "Katakomben" die elf gruseligsten Höhlen der Filmgeschichte herausgesucht.

  • Die 11 schockierendsten Found-Footage-Horrorfilme

    Den 11. September sollten sich Horror-Freunde merken, denn an diesem Tag kommt der Found-Footage-Schocker "Katakomben" in die Kinos. Diesen Start nehmen wir zum Anlass, um euch die elf schockierendsten Genre-Beiträge zu präsentieren.

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