Joy - Alles außer gewöhnlich (2015)

Originaltitel: Joy
Joy - Alles außer gewöhnlich Poster
Userwertung (61)
  1. Ø 3.1
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.9

Filmhandlung und Hintergrund

Joy - Alles außer gewöhnlich: Drama von David O. Russell, das die Erfolgsgeschichte von Joy Mangano erzählt, die als alleinerziehende Mutter zu einer der erfolgreichsten Unternehmerinnen der USA wird.

Joy ist Teil einer normalen amerikanischen Familie, deren vier Generationen gemeinsam unter einem Dach wohnen. Bislang ist die junge Frau nicht sonderlich aufgefallen. Das ändert sich, als sie eine geniale Idee hat: den Miracle Mop, den sie patentieren lässt und der sie über Nacht zur Millionärin macht. Das führt aber auch zu Spannungen in der Familie und zu Problemen mit Mitbewerbern, die sich die Butter nicht einfach vom Brot nehmen lassen wollen. Joy muss ihr bislang unbekannte Muskeln spielen lassen, um sich zu behaupten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Videokritik anzeigen
  • Ein großes Staraufgebot hat Regisseur David O. Russell aufgeboten um die erfolgreiche und bemerkenswerte Lebensgeschichte der US-amerikanischen Erfinderin, Unternehmerin und Home Shopping Star Joy Mangano, auf die Leinwand zu bringen. Für Jennifer Lawrence ist es ihre dritte Zusammenarbeit mit dem Regisseur.
    Joy (Jennifer Lawrence) ist Mutter zweier Kinder und Alleinerzieherin. Sie sorgt aber auch für ihre Mutter, die den ganzen Tag vor der Glotze irgendwelche Seifenopern konsumiert. Auch taucht noch ihr geschiedener Vater (Robert de Niro) auf und sucht Unterschlupf.
    Und um den Reigen vollständig zu machen, nistet sich ihr Exmann Tony Miranne ( Édgar Ramírez) auch noch in ihr Heim ein. Die Einzigste, die sich hier um das Einkommen kümmert, ist Joy. Da hat sie eine brillante Idee. Sie erfindet einen neuen Wischmopp. Der „Miracle Mop“ ist geboren.
    Vergeblich versucht sie in verschiedenen Kaufhäusern, ihr Produkt zu verkaufen. Leider ohne Erfolg. Der stellt sich erst ein, als sie Neil Walker (Bradley Cooper), Verkaufschef eines Homeshopping Sender kennenlernt. Die Verkaufszahlen des „Miracle Mop“ schießen durch die Decke.
    Doch sie hat nicht mit der Hinterlist ihrer Schwester und ihrem Vater gerechnet. Über Nacht steht sie vor dem Ruin. Doch sie müsste nicht Joy heißen. Wie lautet ihr Wahlspruch „Never Give Up“! Und danach handelt sie.
    Ein Film der Höhen und Tiefen aufweist. Zu Beginn sieht er so aus wie eine Mischung der „Flodders“ und „Adams Familie“, um im weiteren Geschehen doch sehr dramatisch zu werden.
    122 Minuten – eine typisch amerikanische Seifenoper.
    A.G.Wells
  • Joy Mangano ist eine Frau aus einfachen Verhältnissen. Sie schwang sich auf zu einer Gross-Industriellen für Haushaltsgeräte, die nicht nur den Wisch Mob erfunden hat, sondern über 100 weitere Patente hält. Nicht gerade ein zwingender Stoff für einen Biographie Film und vermutlich sah nur David O. Russell echtes Potential in dieser Aufstiegsgeschichte. Joy verlangt immerhin von uns, dass wir uns für den Wisch Mob begeistern! Dabei steht der ganze Film bereits mit der ersten Sequenz fest (und überrascht uns nie). Die Geschichte von Joy (Jennifer Lawrence) wird wie ein Märchen vorgetragen von ihrer Grossmutter Mimi (Diane Ladd): Ein kleines Mädchen, das es liebte, Dinge zu basteln. So schön führt uns diese Stimme von Mimi ein in das Geschehen, dass es mir sonderbar erscheint, wenn sie aus dem Film verschwindet. Irgendwann taucht die Stimme wieder auf, aber nicht wie eine Fortführung, mehr als Unterbrechung, denn ich hatte sie während der Handlung schon fast vergessen. Joy selbst mag ihr Leben anders bewertet haben. Sie heiratet einen Mann namens Tom Jones (Édgar Ramírez), bekommt Kinder, lässt sich wieder scheiden. Nun steckt sie fest in einem baufälligen Haus, um sie herum ihre Familie, sogar der Ex-Ehemann im Keller, der sich als Interpret schrecklicher Balladen versucht. Die Mutter (Virginia Madsen) verbringt den ganzen Tag im Bett und sieht sich Soaps an im Fernsehen und irgendwann steht auch ihr Vater (Robert De Niro) vor der Tür. Er wurde von seiner neuen Frau rausgeschmissen und sucht einen Platz zum Schlafen. Eines Tages zeichnet Joy mit dem Bleistift ihrer Tochter einen revolutionären Mob. Sie bittet die reiche neue Freundin ihres Vaters Trudy (Isabella Rosselini) um Kapital für einen Startup. Leider verkauft sich ihre Erfindung zunächst schlecht und sie gerät finanziell zunehmend unter Druck... Das hat chaotische Familien Szenen zur Folge wie wir sie aus früheren Russell Filmen kennen. Ganz bestimmt sind diese Sequenzen das Beste an Joy! Zum dritten Mal besetzt Russell nun Jennifer Lawrence. Sie ist seine Diva, bereits früh sah er sie in Rollen, die ihr wohl kein Anderer zugetraut hätte. Lawrence scheint die Rolle von Joy mit voller Inbrunst übernommen zu haben - vielleicht fehlt Russell diesmal sogar ein wenig der Abstand zu seiner Göttin. Das Problem des Films für mich: Joy ist ein Star Vehikel für Jennifer Lawrence, leider wirkt das manchmal sogar lächerlich. mehr auf cinegeek.de
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