Jasper und das Limonadenkomplott (2008)

Originaltitel: Jasper - Journey to the End of the World
Jasper und das Limonadenkomplott Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Jasper und das Limonadenkomplott: Animationsabenteuer für Erstkinogänger um den aus der "Sendung mit der Maus" bekannten kleinen Pinguin.

Pinguin Jasper ist noch klein, aber sehr neugierig und möchte nichts lieber, als die große weite Welt erkunden. Diese Chance kommt unverhofft, als eines Tages die Eisscholle abbricht, auf der er sich gerade befindet. Sie treibt ihn in eine kleine Hafenstadt, wo Jasper im Trödelladen einen Eisschrank als neuen Unterschlupf findet. Eisverkäufer Polo und die kleine Emma werden seine besten Freunde. Seine Familie am Südpool erhält regelmäßig Flaschenpost.

Basierend auf der 2002 ausgestrahlten TV-Serie für Kinder zwischen drei und sieben Jahren entwarf deren Macher nun auch einen Kinofilm. Die Animation aus der “Toons’n’Tales”-Werkstatt setzt auf eine lehrreiche Entdeckung der Welt und allerlei lustig-schräge Charaktere.

Keine Zeit sich zu langweilen, hat der kleine Pinguin Jasper in seiner eiskalten Heimat. Er gerät auf einen Luxusdampfer, wo er die kecke Kapitänstocher Emma und den komischen Paradiesvogel Kakapo kennen lernt. Der behauptet, der zwielichtige Limonadenfabrikant Dr. Block hätte wertvolle Eier aus seiner Kolonie geklaut, mit denen er Böses im Schilde führt. Er will eine Brause brauen, die alle Kinder dieser Welt gefügig und willenlos macht. Dieses verbrecherische Unterfangen müssen Jasper, Kakapo und die kleine Emma verhindern.

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Kritikerrezensionen

  • Der blaue Pinguin Jasper, Held einer TV-Zeichentrickserie, erlebt jetzt sein erstes Kinoabenteuer. Die deutsche Animation ist eine Koproduktion mit Frankreich und Rumänien, bei der Jasper-Autor Eckart Fingberg Regie führt und am Drehbuch mitwirkte. Das Abenteuer der ungleichen Freunde Pinguin, Papagei und Menschenkind Emma ist spannend, lustig und besticht durch liebevoll bunte Bildfantasien.

    Die Geschichte beginnt in der Eintönigkeit des antarktischen Eises. Jasper und sein quirliger kleiner Bruder Junior, der ihm überall hin folgt, wollen wissen, was sich hinter der weißen Landschaft verbirgt. Ihre Eltern haben ihre liebe Not mit den Bengels, die bei Menschen eventuell als hyperaktiv gelten würden. Glücklich, in dem Kreuzfahrtschiff endlich den Beweis gefunden zu haben, dass die Welt hinter dem Horizont nicht endet, steigt Jasper mit dem grünen Kakapo an Bord, den Bruder im Schlepptau. Die neugierige kleine Emma, die gerade auf Piratensuche ist, entdeckt die muntere Truppe sofort.

    Der Kapitän glaubt, dass mit seiner Tochter die Fantasie durchgeht, als die von den seltsamen Vögeln berichtet. Und auch, dass sie den Passagier Dr. Block für einen Verbrecher hält, nimmt er ihr nicht ab. Damit Emma beaufsichtigt ist, schickt der Kapitän eine Opernsängerin in ihre Kabine, eine Diva, die für die Kleine gerne die liebe Tante spielt und sie zum Zähneputzen anhält. Emma aber entkommt der Sängerin mühelos, um mit Jasper, Junior und Kakapo die geklauten Eier zu suchen. In der Kabine von Dr. Block und seinem vertrottelten Assistenten haust ein dicker böser Kater, den es zu überlisten gilt.

    Die flotte Handlung wird von vielen komischen Einlagen bereichert, wie dem Kakapo in der Waschmaschine oder den Abstechern des neugierigen Junior, der seinem großen Bruder immer wieder davonläuft. Warum Dr. Block die Kakapo-Eier für seine Limonade braucht, klingt allerdings etwas überkonstruiert. Die insgesamt spannende, lustige Geschichte aber fängt solche Holprigkeiten auf.

    Auch die Animation ist überwiegend gelungen und bezaubert sogar mit einzelnen Bildern, wie dem riesigen Ozeanschiff oder der runden Weltkarte mit dem gemalten afrikanischen Kontinent, an dessen Küste die Reiseroute verläuft. Der Hafen, an dem das Schiff schließlich anlegt, gehört zu einem bunten, sehr fantasievoll gezeichneten Städtchen. Auch Emma und der grüne Kakapo machen im Kino eine gute Figur, während die blauen Pinguine rein optisch eher bescheiden daherkommen. Der Bilderbuch-Malstil des Films bringt eine beschauliche, ruhige Note in das actionreiche Abenteuer.

    Fazit: Schön bebildertes und lustiges Abenteuer von Pinguin Jasper und seinen Freunden, die einem Bösewicht an Bord eines Schiffs in die Quere kommen.
  • Nach dem “kleinen Eisbär” geht nun mit Pinguin Jasper ein weiteres Polartier in einem von Filmzitaten gespicktem Animationsabenteuer auf Erstkinogängerfang.

    Deutsches Animationskino für die ganz jungen Filmfans ist derzeit durchaus gefragt und auch erfolgreich, sofern die Werke auf eingeführten Marken basieren. In diesem Jahr geht nach “Prinzessin Lillifee” und “Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde” nun der kleine Pinguin “Jasper” ins Rennen. Kindergartenkinder kennen ihn als Teil des Programms der “Sendung mit der Maus”, sind also mit dem antarktischen Vogel bereits bestens vertraut. Eckart Fingberg, der schon die 52 jeweils fünfminütigen TV-Episoden als Autor verantwortet hat, führt nun gemeinsam mit dem für die CGI-Effekte zuständigen Kay Delventhal erstmals auch Regie. Dabei kam es bei “Jasper und das Limonadenkomplott” insbesondere darauf an, Look und Charaktere der Fernsehserie beizubehalten und diese in eine tragfähige Spielfilmhandlung einzubetten. Dies ist auch ganz gut gelungen. Kaum beginnt sich der kleine Jasper in seiner winterlichen Heimat zu langweilen, gerät er schon auf einen Luxusdampfer, wo er zum einen die kecke Kapitänstocher Emma kennen lernt, zum anderen dem komischen Paradiesvogel Kakapo helfen soll. Dieser behauptet, der zwielichtige Limonadenfabrikant Dr. Block hätte wertvolle Eier aus seiner Kolonie geklaut, mit denen er Böses im Schilde führt: nämlich eine Brause brauen, die alle Kinder dieser Welt gefügig und willenlos macht. Dieses verbrecherische Unterfangen müssen Jasper, Kakapo und die kleine Emma natürlich verhindern.

    Klare, sehr einfache Animation und eine simpel strukturierte Story deuten darauf hin, dass Fingberg und sein Team den Erstkinogänger als Zielgruppe fest im Visier haben. Gleichzeitig erweisen sich die “Jasper”-Macher aber auch als große Filmfans und zitieren Naheliegendes wie die Doku “Die Reise der Pinguine” (in der Anfangssequenz) oder “Der kleine Eisbär” (den Plot betreffend). Aber auch ein Fitnessprogramm im “Rocky”-Stil und ein Abseilakt à la “Mission: Impossible” sorgen für Spaß und Spannung. Schade nur, dass durch Schwarzblenden der episodenhafte Charakter der Geschichte noch betont wird. Für manche etwas nervig-schrill ist die von Malte Arkona gesprochene Stimme von Jasper, während Rufus Beck als Kakapo mit dem Song “Ich bin so furchtbar traurig” seine Sangesqualitäten unter Beweis stellt und Christoph Maria Herbst gewohnt souverän den fiesen Dr. Block synchronisiert. Letzterer steht auch im Zentrum der vielleicht schönsten Sequenz des Films, als zu surrealistisch anmutenden Bildern das teuflische Dr.-Mabuse-Labor des Limonadenmannes mitsamt seiner “Essenz des Grauens” in die Luft fliegt. lasso.

Darsteller und Crew

News und Stories

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