Jack Reacher (2012)

Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Jack Reacher: Tom Cruise als Kultfigur von Thriller-Autor Lee Child: Der gnadenlose Racheengel geht dem Fall eines Amok laufenden Scharfschützen nach.

Als in einer US-Kleinstadt fünf Menschen scheinbar willkürlich einem Scharfschützen zum Opfer fallen, fällt der Verdacht auf einen Ex-Soldaten. Doch dieser beteuert seine Unschuld, die ausgerechnet der Mann beweisen soll, der ihn wegen Kriegsverbrechen hinter Gitter zu bringen versuchte. So kehrt Ex-Militärcop Jack Reacher aus der Anonymität zurück, in die er lange abgetaucht war. Schnell erkennt der harte und smarte Analytiker und Aufräumer, dass hinter dem Massaker andere Motive, vielleicht auch andere Täter stecken.

Jack Reacher soll die Unschuld eines Mannes an einem Massaker beweisen, den er einst hinter Gitter bringen wollte. Erste Verfilmung eines Romans von Lee Child, dessen Titelheld von Tom Cruise ebenso smart wie agil gespielt wird.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Jack Reacher kam, wurde gesehen und ward dann auch schon wieder vergessen.
  • Mit seinem ersten, sehr gelungenen Auftritt als Lee Childs populärer Manhunter eröffnet sich Tom Cruise ein neues vielversprechendes Franchise.

    “Schlag schnell zu, schlag hart zu, schlag oft zu”. Es sind markige Statements wie diese, die Lee Childs in bisher 17 Romanen ermittelnden Ex-Militärcop zur Kultfigur gemacht haben. Reachers Leinwandpremiere ist dennoch kein Forum fürs Sprücheklopfen, sondern ein seriös entwickelter Qualitätsthriller, der auf große Vorbilder der 1970er Jahre verweist. Das Altmodische, prägendes Merkmal dieser Franchiseouvertüre, ist im Zeitalter von Speed-Erzählrhythmus und Digitalzauber geradezu revolutionär. “Jack Reacher” vertraut langen Einstellungen, dialogorientierten Szenen und intensiven Actionsequenzen ohne Exzess.

    Diesen Ansatz vermittelt Regisseur Christopher McQuarrie, Autor von “Die üblichen Verdächtigen” und auch dieser Adaption von Childs Bestseller “Sniper”, bereits in den ersten Einstellungen. Bedächtig sucht ein Zielfernrohr seine Opfer, spielt ein Scharfschütze Herr über Leben und Tod, bis er fünf Menschen aus dem Leben reißt. Als die Polizei einer US-Kleinstadt ermittelt, weisen die Spuren deutlich auf einen Ex-Soldaten mit mörderischer Vergangenheit hin. Dieser aber fordert zum Nachweis seiner Unschuld ausgerechnet den Mann an, der ihn wegen Kriegsverbrechen vergeblich hinter Gitter zu bringen versuchte. Jack Reacher ist dieses Phantom, das ohne Bindung und Besitz durch Amerika zieht und Verbrecher jagt, die ihrer gerechten Strafe entkommen konnten. McQuarrie mythologisiert im Dialog die Titelfigur noch stärker, als das Colonel Trautman seinerzeit bei Rambo tat. Doch sein Film hält, was er verspricht: Reacher ist smart und hart, ein effizienter Analytiker und Aufräumer.

    Aller Bedenken der Fangemeinde zum Trotz sind Cruise und die stoische Kultfigur kompatibel, stimmt auch die Chemie mit Rosamund Pikes taffer, aber emotionaler Anwältin und Robert Duvalls typischer Rolle als kauzig-sympathischer Brummbär. Die zentralen Figuren, fast alle von Misstrauen und Verstand geleitet, sind Pluspunkt einer einfachen, nicht alles erklärenden Story, die von plastischer, ungewöhnliche Perspektiven bietender Kameraarbeit, von düster-pulsierender Musik und einem präzisen, nie hektischen Schnitt veredelt wird. Die perfekte Synthese dieser Komponenten zeigt auch eine Car Chase, die mit James Grays “Helden der Nacht” zu den besten Autoverfolgungen seit den großen Copfilmen der 1970er Jahre zählt. kob.

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