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Für immer eins (2015)

Originaltitel: Io e lei
Für immer eins Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Für immer eins: Tragikomödie um die Beziehung zweier Frauen, bei der sich die eine noch daran gewöhnen muss, nicht mit einem Mann zusammen zu sein.

Seit fünf Jahren leben Federica (Margherita Buy) und Marina (Sabrina Ferilli) nun bereits zusammen. Für die ehemalige Schauspielerin Marina ist die offen gelebte Homosexualität längst Normalität. Federica hingegen kann auf keinerlei andere gleichgeschlechtliche Erfahrung zurückgreifen, war sie doch vor der Beziehung zu Marina mit ihrem Mann Sergio (Ennio Fantastichini) zusammen, mit dem sie auch Sohn Bernardo (Domenico Diele) hat, der inzwischen 24 Jahre alt ist. Die inzwischen als Restaurateurin arbeitende Marina gerät dann eines Tages in Konflikt mit ihrer Lebensgefährtin, als sie in einem Interview von ihrer Beziehung zu Federica erzählt. Diese fühlt sich daraufhin von ihrer Partnerin überfahren. Trotz dessen, dass ihr Umfeld sich eher positiv über das forcierte Outing äußert, ist es für die Architektin Federica alles andere als einfach die inneren Blockaden zu durchbrechen. Obwohl sie bereits über Jahre hinweg alles mit Marina teilt, von Gesichtscreme über Apartment bis hin zum Bett, fällt es ihr immer noch schwer, ihre Sexualität offen zu legen. Das geht so weit, dass die Beziehung der beiden merkliche Risse bekommt. “Für immer eins“ wurde von Maria Sole Tognazzi inszeniert. Die gebürtige Römerin versucht sich mit diesem Drama eigenen Aussagen zufolge an einer Hommage an Edouard MolinarosEin Käfig voller Narren“ aus den späten 1970er Jahren. Für die Filmemacherin ist es nach “Passato prossimo“, “L’uomo che ama“ und “Viaggio sola“ bereits der vierte Spielfilm. Auch am Drehbuch schrieb sie neben “Ivan Cotroneo“ und “Francesca Marciano“ mit. Das Trio lieferte bereits das Skript zum italienischen Drama “Viaggio sola“ ab, das im Jahr 2013 in den Kinos anlief.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gleichwohl auch in Italien die gesellschaftliche Akzeptanz homosexueller Beziehungen voranschreitet, ist das Thema im italienischen Film, wie in vielen anderen Territorien auch, stark unterrepräsentiert. Regisseurin Maria Sole Tognazzi erzählt in ihrer Tragikomödie vom Kampf zweier Frauen mit anderen, aber auch mit sich selbst um das Recht auf persönliches Glück. Margherita Buy und Sabrina Ferilli spielen die beiden Hauptrollen mutig und durchweg überzeugend. Dabei findet der Film stets den richtigen Ton zwischen traurigen und fröhlichen Momenten, wobei am Ende letztere gewinnen.

Darsteller und Crew

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