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Ich weiß, wer mich getötet hat (2007)

Originaltitel: I Know Who Killed Me
Ich weiß, wer mich getötet hat Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Ich weiß, wer mich getötet hat: Verworrener Psychothriller mit Lindsay Lohan in einer Doppelrolle, in der sie einem Serienkiller gleich zweimal begegnet.

Die Musterschülerin Aubrey (Lindsay Lohan) lebt mit ihrem Freund Jerrod (Brian Geraghty) bei ihren Eltern Daniel (Neal McDonough) und Susan (Julia Ormond) ein braves Leben – das vorbei ist, als sie von einem sadistischen Serienkiller entführt und grausam verstümmelt wird. Als sie im Krankenhaus, an Hand und Bein amputiert, zwei Wochen später zu sich kommt, hält sie sich für die Stripperin Dakota, die ihr aufs Haar gleicht. Eine posttraumatische Störung? Oder ist die echte Aubrey noch gefangen?

Stylischer Psychothriller mit Foltereinlagen, in dem Teenstar Lindsay Lohan eine Doppelrolle übernimmt. Mit mutigem Einsatz und viel nackter Haut führt sie durch ein alptraumhaftes Szenario zwischen “Captivity” und “Striptease”.

Die brave Musterschülerin Aubrey und die wilde Stripperin Dakota wissen nichts voneinander, sehen sich aber zum Verwechseln ähnlich. Als Aubrey eines Tages spurlos verschwindet, vermuten ihre Eltern Schlimmstes: Ein sadistischer Serienkiller macht seit einiger Zeit die Gegend unsicher. Tatsächlich taucht Aubrey wieder auf, gefoltert, eine Hand und ein Bein sind amputiert. Auch sonst ist sie nicht mehr dieselbe, zumal sie behauptet, Dakota zu heißen, und fortan das Leben der armen Familie auf den Kopf stellt. Was ist die Wahrheit?

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sieht man sich den blutigen Thriller, eigentlich mehr ein Horrorfilm, bis zum Ende an, stellt man ernüchtert fest: „Ich weiß, wer mich getötet hat“ ist Trash. In einer hanebüchenen Geschichte wird die vielversprechende Lindsay Lohan verheizt. Den lüsternen Blicken des Männerpublikums muss sie sich an der Stripperinnen-Tanzstange darbieten, mal in roten Handschuhen oder in schwarzen Lederstiefeln, während die Kamera genüsslich ihre entblößte, sommersprossige Haut abtastet. Sie wird in bestialischen Aufnahmen vom unsichtbaren Folterer amputiert, und die Kamera fahndet nach einem Ausdruck von Qual auf ihrem Gesicht.

    Dabei ist Lindsay Lohan selbst in diesem ausbeuterischen Film sichtbar an der verheißungsvollen Schwelle zwischen Mädchen und Frau – was für eine Fülle von Rollen könnten dieser Schauspielerin mit ihrer emotionalen Bandbreite jetzt zufliegen! Sie beginnt, ihre jugendliche Frische mit ersten Spuren von Lebenserfahrung zu mischen, mit einem Anflug von Schwere, die sie für das Drama geradezu empfiehlt. Und was den unsäglichen Film angeht, so schafft die Regie von Chris Sivertson es immerhin, über eine geraume Zeit Suspense und Spannung aufrecht zu halten.

    Aubrey lebt in einer Villa in New Salem als behütete Tochter mit schickem Auto, hat männliche Verehrer, und doch leidet sie an einer unerklärlichen Zerrissenheit, der sie in ihren Aufsätzen Worte verleiht. Nach dem Albtraum in den Fängen des Serienkillers ist Aubrey eine andere. Als strippende Tochter einer inzwischen gestorbenen, drogenabhängigen Mutter zieht diese Fremde, die sich Dakota nennt, ins Haus von Aubreys entgeisterten Eltern. Diese glauben wie die Polizei, dass sie nur ihr Gedächtnis in Folge des Traumas verloren hat. Doch die Dinge liegen etwas anders – und der Film gründet seine gesamte Existenzberechtigung darauf, die Spuren möglichst lange labyrinthisch zu streuen.

    Die optische Umsetzung ist gar nicht die schlechteste. Liebhaber der Farbe Blau werden ihren Geschmack nach diesem Film noch mal überdenken. Die haarlose Katze der Familie trägt ein blaues Halsband, der schicke Wagen Aubreys ist blau, sie bekommt blaue Rosen geschenkt, und dann geht die blaue Orgie richtig los: Der Serienkiller trägt blaue Plastikhandschuhe, das Klinikpersonal ebenfalls, die Kittel sind blau, die Eltern erscheinen in Blau, und man ist geneigt zu glauben, dass Aubrey schon wegen der Übermacht dieser Farbe den Verstand verliert. Es gibt neckische visuelle Spielchen mit Visionen und Albträumen, aber der Ekel in Form von braun-gequetschten Gliedmaßen und Fingern, die mit medizinischer Aufmerksamkeit abgeschnitten werden, begleitet den Film bis zur bitteren Neige.

    Fazit: Hanebüchene, blutrünstige Geschichte, die zwar die Spannung lange in der Schwebe hält, aber ihren Star Lindsay Lohan verheizt.
  • Abstruser Psychothriller mit Torture-Porn-Einschlag, mit dem Hollywood-Wild-Child Lindsay Lohan (“Girls Club”) ihrer angeschlagenen Karriere nichts Gutes tut.

    Halle Berry hatte ihr “Catwoman”, für Lohan erweist sich dieser unausgegorene Serienkiller-Reißer als peinliches Debakel. Wie schon in ihrem Disney-Debüt “Die Elternfalle” übernimmt La Lohan eine Doppelrolle, natürlich um einiges erwachsener und extremer. Nun porträtiert der einst viel versprechende Kinderstar lediglich bedingt überzeugend sowohl die kultivierte Musterschülerin Aubrey als auch die rüde Stripperin Dakota. Letztere gibt gleich mit der ersten Einblendung im roten Weichzeichnerlicht eine laszive Tanzeinlage. Im Kontrast dazu sitzt Aubrey daheim in der elterlichen Villa und übt Klavier. Wenig später wird sie als vermisst gemeldet; ihre Eltern (Julia Ormond und Neal McDonough) befürchten das schlimmste, da ein sadistischer Serienkiller sein Unwesen in der Gegend treibt. Als ihre Tochter einige Tage aufgefunden wird, ist sie zwar am Leben, doch ihr Peiniger hat ihr die rechte Hand und das Bein unterhalb des Knies amputiert. Darüber hinaus behauptet sie, Dakota zu heißen. Ihre Eltern sind ihr fremd. Dakotas vulgäre Persönlichkeit wird alsbald mit einer lächerlichen Sexszene herausgearbeitet, in der sie sich laut stöhnend mit Aubreys Freund (Brian Geraghty) vergnügt, während Muttern verzweifelt-nervös das Küchenwaschbecken schrubbt. Im dritten Akt driftet die vom Novizen Jeff Hammond verfasste Story dann in völlig lachhafte Gefilde ab.

    Die Kombination aus Erotik und Ekel quillt mit unfreiwillig komischen Szenen über wie Lohan aus ihrem Stripperbustier, auch (oder gerade weil) Indie-Regisseur Chris Sivertson (“The Lost”) voll prätentiöser Ernsthaftigkeit inszeniert. Dabei scheint er vorrangig David Lynchs surreal angehauchtem visuellem Stil nachzueifern, wenn er die Farbe Blau konstant als unheilschwangeres Motiv (darunter blaue Rosen, die offensichtlich aus Plastik sind) einsetzt. Eine weitere Lynch-Connection (zu seiner Tochter Jennifer) ergibt sich durch die Parallele zu “Boxing Helena” hinsichtlich der Amputationen. Allerdings werden diese hier im ungeschminkt-unappetitlichen Detail gezeigt, was wie zuletzt beim thematisch verwandten Frauenquäler-Flop “Captivity” eine nachträglich eingearbeitete Konzession an eine mittlerweile auch schon wieder verebbende Horrorwelle zu sein scheint, um sich beim “Saw”-Publikum lieb Folterknecht zu machen. ara.

Darsteller und Crew

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