Ice Age (2002)

Ice Age Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ice Age: Gutherzige Eiszeit-Buddy-Komödie um die Abenteuer von vier prähistorischen Freunden auf dem Weg nach Süden.

Manni, das selbstgefällige und übellaunige Mammut, wird eines Tages von Sid, dem Faultier, über den Haufen gerannt. Denn die Nervensäge mit dem ewig ratternden Mundwerk zieht Ärger magnetisch an und sucht deshalb einen Beschützer. Und wer wäre da besser geeignet als ein riesiges Mammut? Ob Manni nun will oder nicht, er muss nun Sid dabei helfen, Roshan, das Menschenkind, zu dessen Familie zurückzubringen. Dem Trio schließt sich der verschlagene Säbelzahntiger Diego an. Doch der hat gehörigen Ärger mit seinem grausamen Boss am Hals.

Tricktechnisch dank modernster Computer-Zaubereien wie dem Raytracing vom Feinsten, befindet sich der eiskalte Spaß ganz auf der Höhe der Zeit. Chris Wedge realisierte sein Spielfilm-Debüt als ein für Groß und Klein gleichermaßen mitreißendes wie witziges Abenteuer.

Kurz vor der Eiszeit: Das Mammut Manfred, Säbelzahntiger Diego und das verpennte, aber hartnäckige Faultier Sid tun sich zusammen, um die Familie von Menschenkind Roshan zu finden. Währenddessen beschwört das gierige Rattenhörnchen Scrat wegen einer einzigen Nuss eine Katastrophe herauf. Auf ihrem Weg gen Süden müssen die Reisegefährten etliche Abenteuer bestehen.

Das Faultier Sid sucht sich das übellaunige Mammut Manni als Beschützer aus. Gemeinsam helfen die beiden dem Menschenkind Roshan, seine Familie wieder zu finden. Kurzfilm-Oscar-Preisträger Chris Wedge (“Bunny”) realisierte sein Spielfilm-Debüt als ein für Groß und Klein gleichermaßen mitreißendes wie witziges Abenteuer.

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Kritikerrezensionen

  • Während Animationsstudios wie Pixar und Pacific Data Images für Disney und Dreamworks an den Kassen üppige Ernten einfuhren, blieb Konkurrent Fox nur das Überlebensminimum. Nachdem der Flop des beeindruckenden, aber vom Publikum lustlos angenommenen Zeichentrickspektakels “Titan A.E.” das Aus für den Trick-Titanen Don Bluth markierte, präsentiert Fox nun seine mit Spannung erwartete computeranimierte Premiere. Bereits die beiden Teasertrailer mit dem hyperaktiven Urzeitnager Scrat, der Futterreserven anlegen will und dabei Katastrophen auslöst, waren in Kino und Internet ein Hit. Das sollte der Hauptgang zum Hors d’oeuvre auch werden, denn die in Farbgestaltung, Bewegungsablauf und Mimik perfekt animierte Geschichte dreier ungleicher Tiere, die on the road zu Freunden werden, kann dank Charme, Slapstick und Dialogwitz ein Publikum jenseits aller Altersgrenzen erobern.

    Wie zuletzt “Shrek” thematisiert auch “Ice Age” die Entwicklung einer eigentlich unmöglichen Freundschaft, die drei Einzelgänger am Ende zu einer Einheit zusammen schweißt. Die Gags sind überwiegend visuell, Toleranzbotschaft und Bedrohlichkeitsfaktor der dramatischen Szenen wirken weitgehend kindgerecht und der Ton scheint insgesamt auf ein jüngeres Publikum abgestimmt. Auch wenn in der Endbilanz in Witz und Handlungsreichtum Vorbilder wie “Das große Krabbeln” und “Shrek” nicht ganz erreicht werden, erweist sich der Spaßfaktor als überdurchschnittlich hoch, wenn 20.000 Jahre zurück in der Erdgeschichte eine neue Eiszeit für einen Massenexodus der Tierwelt sorgt. Faultier Sid, das im Auftreten stark an Sidekick Timon aus “Der König der Löwen” erinnert, ist als chronisches, in der deutschen Synchronisation von Otto gesprochenes Plappermaul, als Chaosstifter und Überlebenskünstler der Star des Films und auch sein Herz. Selbst die dicke Haut des brummigen, aber im Kern gutmütigen Mammuts Manfred, das widerwillig zu Sids Bodyguard wird, kapituliert schließlich vor dem rotzfrechen Kobold. So lässt sich der Riese überreden, einen Säugling, dessen Rettung seine Mutter mit dem Tod bezahlte, zu seinem Vater zu bringen. Eine Absichtserklärung, die am Ende einer beeindruckend animierten Actionsequenz steht, in der eine Gruppe von Säbelzahntigern Menschen attackiert, um ihrem Anführer das Baby als Vorspeise zu servieren. Sowohl der Angriff als auch der visuell ins Off verlegte Tod der Mutter sind dramatisch, aber rücksichtsvoll ohne übertriebene Terrorwirkung inszeniert. Im weiteren Verlauf des im Grunde recht einfachen Plots sorgt ein Säbelzahntiger, der im Auftrag seines Anführers die verlockende Fleischration aus Mammut, Faultier und Menschenkind auf das versteckte Rudel zutreiben soll, für Bedrohung, bis ihm durch einen selbstlosen Mammuteinsatz erstmals der Wert von Freundschaft dämmert. Die Reibereien zwischen Tiger und Faultier gehören zu den Höhepunkten des Films, wie auch eine urkomische Sequenz unter militärisch gedrillten Kampfvögeln, deren Phalanx Sid in bester Football-Manier durchbricht. Weitere Glanzstücke sind eine ausgedehnte Surfpartie in einem Eistunnel und eine künstlerisch sehr ambitionierte, den Status des klassischen Zeichentrickfilms vielleicht symbolisch kommentierende Sequenz, in der eine Höhlenmalerei mit Jagdszenen plötzlich lebendig und für Mammut Manfred sehr persönlich wird. Im Finale schließlich wird die Brücke zur Gegenwart von dem im Film als Running Gag periodisch auftauchenden Eiszeitnager geschlagen, der tiefgefrostet auf eine paradiesische Insel zutreibt, die ihm ein fatalistisch hingenommenes Déjà-vu bescheren wird. Beste Voraussetzungen im Gesamteindruck also, dass das Ei, das Regisseur Chris Wedge nach seinem Oscargewinn für seinen Kurzfilm “Bunny” zu den Osterferien ins Nest gelegt hat, als Hit ausgebrütet werden wird. kob.

Darsteller und Crew

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