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Hulk (2003)

Hulk Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Hulk: Ang Lees aufwändige und spektakuläre Verfilmung des Marvel-Kult-Comics über den legendären, zur grünen Monsterkreatur mutierten Wissenschaftler.

Vom Marvel-Kult-Comic endlich auf die Leinwand – hier kommt der legendäre Hulk! Als Doktor Bruce Banner (Eric Bana), Atomphysiker mit Fachgebiet Gamma-Bestrahlung, bei einem Unfall mit einer großen Menge Strahlen belastet wird, verwandelt sich der Forscher von nun an bei jedem Anstieg des Aggressionspegels in eine zerstörungswütige grüne Monsterkreatur.

Kein Geringerer als Ang Lee (“Tiger & Dragon”) realisierte das effekt- und actionreiche Leinwandabenteuer des modernen Dr. Jekyll: Ein Superhelden-Film mit dem romantisch-tragischen Flair klassischer Horror-Movies.

Während eines Experiments wird Doktor Bruce Banner, Atomphysiker mit Fachgebiet Gamma-Bestrahlung, bei einem Unfall mit einer großen Menge Gammastrahlen belastet. Infolgedessen verwandelt sich der Forscher von nun an bei jedem Anstieg seines Aggressions- und Nervositätspegels in die übermächtige grüne Monsterkreatur Hulk.

Der Forscher Dr. Bruce Banner mutiert als Folge eines fehlgeschlagenen Experiments zum zerstörerischen grünen Muskelberg, sobald er wütend wird. Während Kollegin Betty, mit der ihn mehr als nur die Arbeit verbindet, zu dem vermeintlichen Monster hält, hat der Hulk auch viele Feinde. Beispielsweise den fiesen Wissenschaftler Glenn Talbot, der die “Kampfmaschine” militärisch “nützen” will, General Ross, der sie “ausschalten” möchte, und natürlich Vater David, der Schuld daran trägt, dass Bruce zum Ungetüm wurde.

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Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit der Leidenschaft und der Ambition, die er schon seinen vergangenen Filmen, von denen “Tiger & Dragon” der bekannteste ist, angedeihen ließ, nähert sich der Taiwanese Ang Lee mit seiner bislang aufwändigsten Arbeit auch dem tragischsten aller Marvel-Comic-Heroen, dem im Falle von Wut und Aggression zum grünen Monster “Hulk” mutierenden Dr. Bruce Banner. Das Ergebnis ist der bislang ernsthafteste Versuch, die so disparaten Formen Comic und Film visuell und inhaltlich zu verschmelzen, zu einer fast griechischen Tragödie im Stil klassischer Universal-Monstermovies. Vor allem “King Kong” stand Pate bei dieser packenden Meditation über das erdrückende Gewicht verschütteter Vergangenheitserlebnisse, verkorkster Familienbande und unterdrückter Emotionen, die mit ihren sensationellen Actionsequenzen aber auch mit allen Popcorn-Movies des Sommers mühelos mithalten kann.

    “X-Men 2″ mag der einzige andere Film sein, dem es bislang gelungen ist, die Fülle der unter der Oberfläche der gängigen Außenseiter-Plotten brodelnden Subtexte der Marvel-Stories mit dem gebührenden Ernst in einen Film einfließen zu lassen, der trotz der Schwere und Fülle seiner Themen immer noch in erster Linie unterhält. Ang Lee legt die Latte noch ein bisschen höher: Nachdem er sich mit “Tiger & Dragon” eigene Kindheitsträume erfüllte und den Wuxia-Roman mit seinen Schwertkämpferheroen zu neuem Filmleben erweckte, lässt er die gleiche Behandlung nun mit einem Budget von weit über 100 Mio. Dollar dem westlichen Äquivalent, dem Comic, angedeihen. Auch hier verblüfft die vollkommene Assimilation des entsprechenden filmischen Vokabulars, soll heißen: Mit dem innovativen Einsatz von Splitscreens, originellen Bildkompositionen und Szenenwechseln verweist er einerseits auf eine filmische Tradition (z. B. Norman Jewisons “Thomas Crown ist nicht zu fassen”), andererseits erinnern diese Mittel an jene Panele, die in Comics für Dynamik und Struktur sorgen. Obendrein helfen sie Lee, sehr komplexe Sachverhalte elegant und mit minimalem Zeitaufwand zu vermitteln.

    Weitere Parallelen zu “Tiger & Dragon” finden sich in der Thematik, wieder eine Variation über Familie, Loyalität und Vergangenheitsbewältigung, und im Aufbau des Films. Lange lässt sich Lee Zeit, bis er schließlich mit dem rausrückt, wofür das Publikum das Kinoticket gelöst hat. Wenn dann die Action einsetzt, ist das Ergebnis rauschartig – und die Figuren sind längst derart mit Leben unterfüttert und genau charakterisiert, dass neben dem unendlichen Spaß am Gezeigten immer auch Gewicht und Bedeutung mitschwingen. Hier geht es also um den emotional gehemmten Wissenschaftler Bruce (der ausgezeichnete Eric Bana), der bei einem Unfall Gammastrahlen ausgesetzt wird, was eine Kettenreaktion in seinem Körper auslöst. Er weiß nicht, dass sein Vater (Nick Nolte als ultimativer mad scientist) ihm die Auswirkungen eines Selbstversuchs vererbt hat, die sich nun auf vitale Weise äußern. Immer wenn Bruce sich aufregt, verwandelt er sich in das grüne Monster Hulk, eine Personifizierung aufgestauter Emotionen, der einen fast unkontrollierbaren Zerstörungstrieb auslebt – gewaltige Sätze vollführen kann, quasi unzerstörbar ist und über ungeheure Kräfte verfügt, wie so mancher Panzer, Hubschrauber und mutierte Kampfhund alsbald zu spüren bekommt.

    Dass der Hulk als rein CGI-generierte Figur zwar eine Meisterleistung von ILM ist, aber dennoch nicht immer echt aussieht, fällt nicht ins Gewicht. Denn zu diesem Zeitpunkt haben sich so viele Konflikte an verschiedenen Fronten verschärft, dass sie und nicht der grüne Berserker im Zentrum stehen: der irre Papa ist zurückgekehrt und fordert sein Recht ein; Bruces Verlobte Betty (Oscar-Gewinnerin Jennifer Connelly) hat ihrerseits mit ihrem emotional verkümmerten Daddy (Sam Elliott), einem Fünf-Sterne-General, der dem Hulk die Streitkräfte auf den Hals schickt, zu kämpfen; der karrieresüchtige Talbot (Josh Lucas) spielt gleichwohl ein übles Spiel mit allen Beteiligten. Wenn sich die innere Spannung des Films also in seinen zwei großen Actionszenen entlädt, dann spielen sich so viele Dinge gleichzeitig ab, dass der Fun immer auch die Story vorantreibt. Doch weder der Kampf gegen die Zerberusse des Vaters, noch die Zerstörungsorgie in der Wüste von Utah und San Francisco sind der Höhepunkt des Films. Der spielt sich auf eine minimal beleuchteten Bühne zwischen Vater und Sohn ab. Darum geht’s: um die Figuren – und die Schauspieler, wie zu erwarten brillant geführt von Ang Lee. Noch nie schmeckte Popcorn so sehr nach Freud und Jung, wie auch Psychotherapie noch nie so actiongeladen war wie in “Hulk”. Ein Blockbuster mit Hirn? Voilà. ts.

Darsteller und Crew

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