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Der Nvidia Shield TV-Test – Runde 1: Aufbau, Anschluss & Ersteinrichtung

Anfang Dezember haben wir zum großen Lesertest hier auf Kino.de aufgerufen. Es geht um das Shield TV, mit dem Nvidia den Markt der Multimedia-Setboxen erobern will. Drei Leser wurden schließlich ausgewählt, um die Konsole zu testen. Auch wir in der Redaktion haben uns dem Gerät einmal angenommen. Das Ergebnis der ersten Testphase erfahrt ihr hier.

In der ersten Phase des Lesertests des Nvidia Shield TVs ging es um folgende Aspekte: erster Eindruck, Anschluss und Einrichtung und erster Medientest. Unsere drei Testleser haben unter diesen Punkten ihre Meinungen zusammengetragen. Auf jene Stimmen werden wir in diesem Testbericht eingehen und hier und da unsere Meinung einstreuen. Ein erster Überblick zeigt, dass die Meinungen nicht weit voneinander abweichen.

Mehr dazu: Alle Infos zum Nvidia Shield TV gibt es hier!

Der erste Eindruck

Nvidia Shield TV 2
Ein Wort, welches bei all unseren Testern fiel, war “hochwertig“. Bereits die Verpackung lässt auf eine wertvolle Konsole schließen:

Die Verpackung kommt sehr hochwertig daher und allein schon das Unboxing macht jede Menge Vorfreude auf den Inhalt und verspricht eine hochwertige Konsole.

Beim Aussehen scheint sich Nvidia auch für das richtige Design entschieden zu haben:

Das Design der Konsole finde ich sehr gelungen (...), was meiner Meinung nach dann auch noch schick und edel aussieht...

“(Die Konsole) ist handlich, weder zu klein, noch zu groß und sehr dünn.

Folgendem Eindruck, den ein Lesertester hatte, können wir nur zustimmen. Es geht dabei um “Minimalismus” – ein Wort, das in Bezug auf das Äußere des Nvidia Shield TVs absolut zutrifft und sehr positiv konnotiert ist. Denn: “Das Shield Android TV ist perfekt minimalistisch und passt sich sehr gut in das Gesamtbild neben dem Fernseher ein.” Wer einige andere Spielkonsolen zu Hause hat oder andere technische Geräte neben seinem Fernseher zu stehen hat, wird froh sein, dass das Nvidia Shield TV eben so kompakt und platzsparend daherkommt.

Auch das Zubehör wurde bisher in allen drei Tests gelobt. “Die Fernbedienung ist sehr flach und macht einen stabilen Eindruck, die Gestaltung mit Klavierlack und gebürstetem Alu ist in meinen Augen sehr gelungen“. Die Ähnlichkeit zur Apple-TV-Bedienung wurde angemerkt, aber nicht kritisiert: “Ich finde sie sehr hochwertig und die Größe finde ich im Gegensatz (zum Gerät) vom Apple-TV viel angenehmer“.

Anschluss und Einrichtung

Über diesen Punkt müssen nicht viele Worte verloren werden. Wir haben die Konsole ebenfalls getestet und waren nach wenigen Minuten mit dem Anschluss durch.

Nvidia Shield TV 4

Der Anschluss ist kinderleicht. Zum einen, weil die Verkabelung recht übersichtlich ist und zum anderen wird alles in der Anleitung sehr gut beschrieben.

Der Anschluss der Konsole war ziemlich selbsterklärend: HDMI anschließen, Controller und Fernbedienung mit USB und Strom angeschlossen und dann ging es los.

Das Shield TV lässt sich leicht anschließen.

Je nach Internetverbindung kann das erste Update, welches sich die Konsole bei der Ersteinrichtung zieht, etwas dauern, ist aber auch nach spätestens 10 Minuten abgeschlossen.

Willkommen bei Android TV

Nvidia Shield TV 1
Hat man die Einrichtung abgeschlossen, präsentiert sich direkt das einfache und übersichtlich gehaltene Menü des Nvidia Shield TVs. Neben einigen vorinstallierten Apps, wie etwa Netflix, hat man direkt Zugriff auf die unterschiedlichen Google-Programme, wie etwa Google Music, Google Play und weitere.

Auch die Software ist sehr selbsterklärend und intuitiv gestaltet. Im Hauptmenü sieht man sofort die Möglichkeiten und weiß auf Anhieb, wo es lang geht.

Mit der Software findet man sich schnell zurecht, da es einfach und verständlich nach Kategorien unterteilt ist.

Was uns jedoch etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass auch der Google Play Store noch nicht viele Apps für das Nvidia Shield TV hergibt. Die Auswahl ist noch recht begrenzt, große Video-On-Demand-Anbieter fehlen. Dafür gibt es zumindest die Möglichkeit, die jeweiligen Apps auf dem PC über seinen Google-Account zu laden, um sie dann später auf der Shield Konsole zu installieren.

Erster Medientest

Der erste Test einiger Apps verlief ohne große Probleme. Wir selbst konnten uns direkt mit unserem Netflix-Account einloggen und direkt mit “House of Cards” loslegen. Dabei fiel uns auf, dass der Start der App sehr schnell vonstattengeht und auch der Wechsel zwischen den Apps wiederum flüssig möglich ist.

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Wer zudem noch über eine hohe Internetverbindung verfügt, wird mit den Apps kaum Probleme bekommen: “Die Apps laufen sehr flüssig. (...) Da ich (eine Internetverbindung mit hoher Geschwindigkeit) besitze, konnte ich keine Aussetzer oder langen Wartezeiten feststellen.” Dagegen hatte eine Testerin Probleme mit der Netflix-App, da die Ladeanzeige bei 25 Prozent stoppt und nicht mehr weiterlädt.

Diverse Videos und Lieder über den Google-Dienst aufzurufen, funktioniert dabei auch recht gut. Eigene Textansagen wurden immer erkannt, bei einem anderen Tester gab es zumindest leichte Probleme, was Textansagen in anderen Sprachen anbelangt. Dennoch ist es “dank der Google-Sprachsteuerung (...) kinderleicht, Musik oder Videos aufzurufen“.

Die zweite Runde des Lesertests, inklusive dem Fazit, wird nächste Woche veröffentlicht. Bis dahin testen wir das Gerät nochmal näher auf seine Funktionalität.

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