Hot Tub - Der Whirlpool... ist 'ne verdammte Zeitmaschine! (2010)

Originaltitel: Hot Tub Time Machine
Hot Tub - Der Whirlpool... ist 'ne verdammte Zeitmaschine! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hot Tub - Der Whirlpool... ist 'ne verdammte Zeitmaschine!: Verrückte Komödie im Stil von "Hangover" über vier Freunde, die nach einer Partynacht im Jahr 1986 erwachen.

Das Leben war nicht gut zu einer Gruppe von besten Freunden: Adam wurde von seiner Freundin verlassen, Lou vermisst die Partys von einst, Nick leidet unter der Kontrollsucht seiner Frau, und Jacob, der Junior der Gruppe, verpasst sein Leben, weil er nur vor dem Computer herumhängt. Nach einem gemeinsamen Abend in einem Skiressort, der im Whirlpool endet, erwachen die vier im Jahr 1986: “Alf” läuft im Fernsehen, Walkmen sind der letzte Schrei, Poison angesagt, und Michael Jackson ist noch schwarz. Nach erster Panik erkennen sie, dass sich ihnen eine einmalige Gelegenheit bietet, ihr verkorkstes Leben in die richtige Spur zu bringen.

Das Leben war nicht gut zu einer Gruppe von besten Freunden: Adam wurde von seiner Freundin verlassen, Lou vermisst die Partys von einst, Nick leidet unter der Kontrollsucht seiner Frau, und Jacob, der Junior der Gruppe, verpasst sein Leben, weil er nur vor dem Computer herumhängt. Nach einem Abend in einem Skiressort, der im Whirlpool endet, erwachen die vier im Jahr 1986. Nach erster Panik erkennen sie, dass sich ihnen eine einmalige Gelegenheit bietet, ihr verkorkstes Leben in die richtige Spur zu bringen.

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Kritikerrezensionen

  • ‚Zurück in die Zukunft’ als derbe Teenie-Klamotte, deren neckische 80er-Jahre-Ausstattung unter einem jämmerlichen Berg tiefergelegter Doofi-Gags begraben wird.
  • Flippig-forsche Chaoskomödie, in der drei Freunde an der Schwelle zur Midlife-Crisis (plus ein junger Neffe) per Zeitreise die Gelegenheit erhalten, ihre Jugend während der 80er Jahre wieder zu erleben.

    Vier ungleiche Kumpel erleben einen Alkohol-getränkten Partytrip der Superlative und müssen diverse komische Komplikationen bewältigen, um sich aus einer bizarren Bredouille zu befreien. Die Rede ist nicht etwa von der Hitkomödie “Hangover”, sondern der Regiearbeit von Drehbuchautor Steve Pink. Er ist langjähriger Freund und Produktionspartner von John Cusack, mit dem er “Ein Mann – Ein Mord” und “High Fidelity” produzierte. Pinks “Hot Tub Time Machine” klotzt mit einem Bad-Taste-Gelage, bei dem es u.a. einen Hundekot-verschmierten Autoschlüssel, Kotzen im Projektil-Stil und einen fehlgeleiteten Urinstrahl zu bestaunen gibt. Das Gros des Humors des nostalgischen Buddyulks ergibt sich jedoch aus dem Vergleich der Gegenwart zu den 80er Jahren, die hier mit schriller Mode- und Frisurenauswahl vorgeführt werden. Darüber hinaus erscheint Mister “Sixteen Candles” und “Teen Lover” John Cusack, eine formidable Eighties-Ikone.

    Er spielt Adam, der von seiner Freundin verlassen worden ist und mit Nick (Craig Robinson) zum Krankenbett ihres gemeinsamen Freundes Lou (Rob Coddry) eilt. Um ihn aufzuheitern, fahren sie alle gemeinsam mit Adams Neffen Jacob (Clark Duke) im Schlepptau für einen Skiurlaub nach Kodiak Valley. Das Party-Mekka ihrer Jugend sieht inzwischen recht heruntergekommen aus, doch eine wild durchzechte Nacht im Whirlpool, der sich als Zeitmaschine entpuppt, ändert alles. Sie wachen im Jahr 1986 auf und finden sich in ihren jungen Körpern von damals wieder. Sie selbst (und die Zuschauer) sehen sie jedoch nach wie vor in ihrer “alten” Form. Adam, Nick und Lou haben nun Gelegenheit ihre Vergangenheit zum positiven zu verändern, Jacob hingegen hat Angst, dass dies seine Existenz gefährden und er nie gezeugt werden könnte.

    Stulpen, Walkmen, Riesenhandys und Schulterpolster waren angesagt und werden hier als witzige Sightgags eingesetzt, die ebenso belustigen wie eine kurze Einblendung von Präsident Reagan. All dies mag zwar nicht besonders raffiniert sein, Lacher ergeben sich daraus dennoch und in die in beträchtlichem Ausmaß. Für treffliche Slapstick-Komik sorgt Crispin Glover als (potentiell) einarmiger Hotelangestellter. Chevy Chase, Comedy-Ikone aus den 80ern als “Fletch – Der Troublemaker”, taucht ebenfalls kurz auf, hat allerdings wenig zu witzeln. Ansonsten wird mit einem traumhaften 80ies Soundtrack aufgewartet, der von Public Enemy über Spandau Ballett hin zu Motley Crue reicht. Insgesamt hat die nostalgische Buddykomödie im “Old School”-Stil Chancen sich zu einem moderaten Sleeperhit zu entwickeln. ara.
  • Wenn der Whirlpool eine Zeitmaschine wäre und einen noch einmal 20 Jahre jünger machen könnte, dann ließen sich durchzechte Nächte mit rasanten Skiabfahrten am Tag darauf kombinieren und der Blick in den Spiegel würde noch an die Zukunft glauben lassen. Doch als Adam, Nick und Lou dieses Wunder erleben, finden sie es nicht mehr so lustig. Denn in den glorreichen Achtzigern passierten ihnen auch schon unfeine Dinge und außerdem sind sie auf ihrer Zeitreise immer noch im vollen Bewusstsein ihres jetzigen Alters und wissen also, was aus ihren Träumen wurde. Auch die Komödie von Regisseur Steve Pink hat außer einem akzeptablen Anfang und einem ebensolchen Ende wenig Spaß an der Sache.

    Das Thema hat Ähnlichkeit mit erfolgreichen Geschichten wie „Hangover“, in denen Durchschnittstypen für ein Wochenende ausbrechen und noch mal die Sau rauslassen, so wie in alten Zeiten oder so wie in Wirklichkeit noch nie. Hier aber funktionieren die Witze nicht, sie sind zu holzhammerhaft in eine unmotivierte Handlung gehauen, die so verwahrlost wirkt wie das Skihotel, in dem die drei Freunde und Adams 20-jähriger Neffe logieren. 1986 war es eine Top-Adresse, jetzt aber ist es eine Dauerbaustelle, auf der die Balken modern.

    Bevor sie dort ankommen, haben die Vier schon ihre Lebenskrisen offenbart. Adams Freundin hat zur Trennung die Wohnung leer geräumt, Nick muss sich beruflich um Hunde mit Übergewicht und Verdauungsbeschwerden kümmern, Lou liegt wieder mal in der Klinik, weil er sich das Leben nehmen wollte, und Adams Neffe weigert sich, das Computerspiel zu unterbrechen, um in die trostlose Wirklichkeit zu treten. Als dieses Quartett sich ins Auto setzt, um in den Bergen mal auf andere Gedanken zu kommen, sieht es für die Komödie noch ganz gut aus. Allerdings gab es schon ordinäre Scherze mit Hundekot und mit Urinbeutel und es warten noch Witze wie heftiges Erbrechen vor der Kamera und sexuelle Belästigung eines Mädchens, denn Nick wird seine Frau anrufen um mit ihrer Untreue abzurechnen, obwohl sie 1986 noch ein Kind ist.

    Die Hauptdarsteller John Cusack, Rob Corddry und Craig Robinson haben kaum Spaß an ihren Rollen, einzig Clark Duke als Neffe Jacob mausert sich im Laufe der Handlung zu einer aufgeweckten Figur. Ein weißhaariger Chevy Chase geistert als mystischer Handwerker durch die Geschichte, er scheint als Einziger von der Zeitreise zu wissen und auch, wie die Gruppe wieder zurückfinden kann. Auffällig sind außerdem so unterschiedliche Dinge wie der Kalte Krieg, im Jahr 1986 zumindest für die Kommunistenhasser unter den Hotelgästen noch ein großes Thema, und die für den heutigen Geschmack viel zu bunten Gewänder der Frauen.

    Jacob findet heraus, wer sein Vater ist. Ansonsten können die Zeitreisenden das Schicksal doch ein wenig zu ihren Gunsten abändern. Das aber hat nur noch geringen Unterhaltungswert, weil die ganze Zeit über der Eindruck vorherrschte, die Figuren hätten sich nicht nur in die falsche Zeit, ins falsche Hotel, sondern auch mental irgendwie verirrt. Sie durften sich nicht entscheiden, in welcher Zeit sie eigentlich sein sollten, also probierten sie es mit einer kruden Mischung, und sie konnten auch mit den Gestalten aus den Achtzigern, die wie Statisten in der Geisterbahn auf- und wieder abtauchten, nicht viel anfangen.

    Fazit: Vier Männer werden ins Jahr 1986 zurückkatapultiert, aber dort sieht diese Komödie ganz schön alt aus.
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