Home - Ein smektakulärer Trip (2015)

Originaltitel: Home
Home - Ein smektakulärer Trip Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.1

Filmhandlung und Hintergrund

Home - Ein smektakulärer Trip: Animations-Spaß um einen tollpatschigen Außerirdischen, der mit einem coolen jungen Mädchen die Erde vor einer Invasion retten will - die er selbst verursacht hat...

Captain Smek ist mit seinem Volk, den Boov, auf der Flucht vor ihren Erzfeinden, den Gork. So landen sie schließlich auf der Erde, wo sie sich nach der Umsiedlung der Menschen nach Australien, gleich sehr wohl fühlen. Als der ewige Außenseiter Oh jedoch in seiner Schusseligkeit den Gork ihren Aufenthaltsort verrät, muss er versuchen seinen Fehler auszubügeln. Unterstützung erhält er dabei von dem zwölfjährigen Mädchen Tip, die gemeinsam mit ihrer schwergewichtigen Katze Pig nach ihrer Mutter sucht.

Ein Außerirdischer braucht die Hilfe eines Mädchens, um die Erde vor intergalaktischen Angriffen zu schützen. Galaktisches Animations-Abenteuer nach einem vor allem in den USA erfolgreichen Kinderbuch.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die durchschnittliche Qualität eines Dreamworks-Animation-Films ist trotz solcher Highlights wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ immer noch ein ganz anderes Kaliber als die einer Pixar-Produktion. „Shrek“, „Die Croods“ oder auch die „Madagascar“-Reihe erreichen nur selten den Tiefgang solcher Streifen wie „Toy Story“ oder „Ratatouille“, können jedoch mit allerhand Popkulturanspielungen aufwarten und sind trotz ihrer anvisierten, sehr jungen Zielgruppe nach wie vor auch ein kurzweiliger Erwachsenenspaß. Mit der Alienstory „Home – Ein smektakulärer Trip“, die im Rahmen eines Kurzfilmes vor „Die Abenteuer von Mr. Peabody und Sherman“ bereits erfolgreich angeteasert wurde, geht Regisseur Tim Johnson („Ab durch die Hecke“) erstmals einen leicht abgewandelten Weg und serviert dem Publikum einen Streifen, der sich nahezu ausschließlich an das ganz junge Publikum richtet. Wortwitz und Slapstick verstehen hier auch schon die Unter-sechs-Jährigen und wer sich als Erwachsener die mittlerweile zum Standardrepertoire eines modernen Animationsfilmes gehörenden Meta-Kommentare zum aktuellen Weltgeschehen erhofft, der wird enttäuscht. Johnson feuert viel lieber ein tendenziell harmloses CGI-Spektakel ab, garniert die opulenten 3D-Welten mit diversen Running-Gags und setzt vorzugsweise die niedlichen Boovs in Szene, die trotz ihres zahnlosen Auftaktfilms echtes Kultpotenzial besitzen.

    Die Geschichte von Partnern wider Willen, die angesichts einer Katastrophe zu wahren Freunden werden, ist nicht eben neu - sodass dieser Teil des Drehbuchs zu „Home“ nicht eben zu den Stärken des Films gehört. Daher eröffnet das Autorenteam um Tom J. Astle („Epic – Verborgenes Königreich“) auch direkt drei verschiedene Handlungsstränge; Neben dem "Feinde-werden-zu-Freunden"-Plot wird das Geschehen zusätzlich von Ohs Problem vorangetrieben, der mit einer fehlgeleiteten SMS die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich zieht. Und als sei das nicht genug, schwebt über allem der Versuch der Familienzusammenführung zwischen Tips und ihrer Mutter.

    Bei so vielen Konfliktherden bleibt zwangsläufig etwas auf der Strecke. Im Falle von „Home“ gehören dazu sowohl eine ausgefeilte Dramaturgie, sowie eine einheitliche Dynamik. Fast scheint es so, als hangele sich „Home“ von Finale zu Finale wodurch das Storytelling teils auf der Strecke bleibt. Diese Unentschlossenheit in der Ausrichtung findet sich sogleich auch im Soundtrack wieder: RnB-Star Rihanna, die in der Originalfassung die Figur der Tips spricht, darf in „Home“ einmal ihr komplettes Album abfeuern – und tut dies leider auch gut und gern zum völlig falschen Zeitpunkt. Doch all das wird diejenigen, für die der Streifen gemacht ist, wohl wenig stören. Und so wird „Home – Ein smektakulärer Trip“ seinen eigenen Ansprüchen völlig gerecht, denn das CGI-Abenteuer ist und bleibt nun mal ein astreiner Kinderfilm, der darüber hinaus mit hervorragendem 3D aufwarten kann.

    Fazit: „Home – Ein smektakulärer Trip“ ist ein bunter Animationsspaß für die ganz Kleinen, der mit einer flotten Story, einem tollen Design und einem beachtlichen 3D-Effekt aufwarten kann. Leider gelingt dem Drehbuch mit seinen drei Handlungssträngen und unzähligen Schlussakten keine kohärente Szenenzusammenführung, aufgrund dessen „Home“ kaum die Chance hat, beim älteren Semester zu punkten. Der Animationsfilm bleibt somit fern jedweder Dreamworks-Highlights wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ oder „Die Croods“, funktioniert jedoch als kurzweilige Kinderbespaßung und ist wie prädestiniert, in Sachen Merchandising ordentlich ausgeschlachtet zu werden. Dafür sind die lilafarbenen Boovs einfach zu knuffig.
  • Hilfe, jetzt wird aufgeräumt: Die Boovs machen die Erde zu ihrem neuen Heimatplaneten und die Menschen werden unfreiwillig umgesiedelt. Sie sind extrem ordnungsfanatisch und beginnen damit, alles neu zu organisieren. Als jedoch Tip, ein cleveres junges Mädchen, der Gefangenschaft entgeht, wird sie auf einmal zur Komplizin von Oh (gesprochen von Bastian Pastewka), einem verstoßenen Boov auf der Flucht. Schon bald erkennen die beiden ungleichen Freunde, dass es um viel mehr geht, als nur intergalaktische Beziehungen zu retten. Und so begeben sie sich auf eine fantastische Reise voll Spaß und Abenteuer, die ihr Leben und ihre Welt für immer verändern wird. Mit Bastian Pastewka und Uwe Ochsenknecht leihen zwei der beliebtesten deutschen Schauspieler den sympathischen Hauptfiguren der aufwändigen Dreamworks-Animation ihre Stimmen, im Original u.a. von Rihanna (die auch einige Songs beisteuert), Steve Martin und Jennifer Lopez gesprochen. Auf der Suche nach wahrer Freundschaft und einem Platz im Leben lernen sie, dass niemand ohne Fehler ist und gleichzeitig doch perfekt für den einen ganz bestimmten Menschen – oder Boov. Ein smektakulärer Abenteuertrip für die ganze Familie! Fazit: Zwei unzertrennliche Freunde! Tip verändert Ohs Welt und er ihr Zuhause.
  • "Home" wurde von Herbst 2014 auf das Frühjahr 2015 verschoben, um größere Chancen zu bekommen, ein Millionen-Publikum zu begeistern. Dass diese Idee wahrscheinlich gar nicht schlecht, zeigt der Blick auf die nächsten Animationsfilme, die da kommen werden. Gegen die "Minions" und Pixars neustem Streich "Alles steht Kopf" dürfte "Home" einfach kaum Chancen haben, dazu fehlt eine außerordentliche Story und Charaktere, die im Kopf hängen bleiben. Nichtsdestotrotz besitzt "Home" ganz viel Charme und ist definitiv ein gelungener Film.
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  • Zusammen mit dem Soundtrack und einer hochkarätigen Starbesetzung der Synchronisation ist Home - Ein smektakulärer Trip ein handwerklich perfekt umgesetzter Abenteuer-Klamauk, der allerdings das Potential der originellen Romanvorlage nicht ausschöpft. Slapstickmomente und Wortwitz sind schnell verbraucht und die lila Protagonisten erinnern zu sehr an die gelben Minions aus dem Erfolg der Universal Studios Ich, einfach unverbesserlich.
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Darsteller und Crew

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