Hoffnungslos verliebt (2000)

Originaltitel: Whatever It Takes
Hoffnungslos verliebt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hoffnungslos verliebt: Quietschbunte, nicht allzu anspruchsvolle Teeniefilmvariante von "Cyrano De Bergerac".

Der unauffällige Ryan träumt davon, bei Ashley, dem coolsten, aber auch oberflächlichsten Girl der Schule, zu landen, doch die will nichts von ihm wissen. Da bietet ihr Cousin Chris, der tumbe Schulschönling, Ryan an, ihm zu helfen, wenn der ihm Tipps gibt, wie er bei Ryans bester Freundin Maggie landen kann. Ryan schlägt ein, muss aber bald feststellen, dass er in Wahrheit eine andere liebt.

Ryan, smart aber eher unauffällig, hat sich in Ashley, das sowohl coolste als auch oberflächlichste Mädchen der Schule verguckt. Sie will aber nichts von ihm wissen. Da bietet der leicht unterbelichtete Schul-Beau Chris, Ashleys Cousin, dem erfolglosen Freier einen Deal an: Er würde Ryan in Sachen Ashley einschlägig beraten, wenn dieser ihm wiederum die nötige Hilfestellung gäbe, um bei Ryans bester Freundin Maggie zu landen. Ryan willigt kurzentschlossen ein, nur um bald festzustellen, dass er eigentlich eine ganz andere liebt…

Ryan will Ashley und Chris will Maggie. Also schließen die beiden Jungs einen Deal: jeder hilft dem anderen, um an das jeweilige Traumgirl heranzukommen. Doch dann kommt alles ganz anders! Ein Komödien- und Highschool-Spaß mit ganz ordentlichen Kalauern.

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Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem Vorbild von “Gefährliche Liebschaften” (bei “Eiskalte Engel”), “Pygmalion” (bei “Eine oder keine”) oder “Der Widerspenstigen Zähmung” (bei “10 Dinge, die ich an Dir hasse”) darf ein weiterer Klassiker mit seinem guten Namen als Vorlage für eine Teenagerkomödie dienen: Bei “Hoffnungslos verliebt” ist “Cyrano De Bergerac” Ideengeber für eine flotte Romantikplotte über komplizierte Liebeswirren, die neben attraktiven Darstellern und bunten Bildern aus dem Beliebig-Album auch noch die wichtige Lebenserkenntnis bereit hält, dass das Glück oft näher liegt als man glaubt. Na also!

    Vor allem aber folgt dieser bescheidene Spaß – das nicht allzu ambitionierte Majorfilmdebüt von David Raynr – den mittlerweile allzu bekannten Regeln, Topoi und Typen, wie sie in obig genannten Werken für den Teenagerfilm des neuen Jahrtausends als sinngemäße Fortführung der Genreklassiker von John Hughes (“Breakfast Club”, “Ferris macht blau“) festgelegt wurden. Streng genommen handelt es sich bei “Hoffnungslos verliebt” also bereits um die Kopie einer Kopie, und das merkt man dem unbeschwerten Filmchen auch an. Unverkennbar nehmen die Abnutzungserscheinungen dem als solches kaum verhüllten Reißbrettprodukt einiges an jenem Drive, den man sich mit dem “Cyrano”-Handlungskniff erhofft hat. Problematisch sind aber auch die wenig originell erdachten Figuren, die mit den denkbar breitesten Pinselstrichen gezeichnet sind. Im Vergleich zu diesem Strichmännchen-Sammelsurium wirken die von Freddie Prinze Jr. in seinen nicht unbedingt für ihre Komplexität bekannten Filmen gespielten Typen im Vergleich wie die Travis Bickles der Fun-Generation. Aber zu hart sollte man nicht ins Gericht gehen mit “Hoffnungslos verliebt”, der nicht mehr will als seiner Zielgruppe 90 Minuten kurzweilig zu vertreiben. Auf dem Weg werden beileibe keine Bäume ausgerissen, aber identifizieren kann man sich mit Akkordeon spielenden Bravling Ryan allemal, der davon träumt, bei Ashley, dem coolsten, aber auch oberflächlichsten Girl der ganzen Schule, zu landen. Eine Mission: Impossible für den unauffälligen Nerd – bis sich Ashleys tumber Cousin und Schulschönling Chris anbietet, Ryan Tür und Tor zu öffnen, wenn der ihm Tipps gibt, wie Chris bei seiner besten Freundin Maggie zu landen. Der Plan scheint zunächst aufzugehen, doch dann stellt Ryan natürlich fest, dass er tatsächlich eine ganz andere liebt. Man ahnt, dass beim Abschlussball (inklusive kleiner Hommage an die Tanzszene in Frank CaprasIst das Leben nicht schön?“) jedes Töpfchen sein Deckelchen finden wird und jeder, der es verdient hat, sein Fett abbekommt. So ist der Film wie seine hoffnungsfrohen Stars: nett, adrett, unambitioniert, sauber, ein bisschen farblos und doch irgendwie ganz sympathisch. ts.

Darsteller und Crew

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