Hier kommt Lola (2010)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hier kommt Lola: In jeder Hinsicht gelungene Verfilmung des ersten Buchs der Bestseller-Reihe von Isabel Abedi über ein junges Mädchen, das in ihren Träumen zum Popstar wird, aber in der realen Welt ihre wahre Freundin findet.

Lola hat einen brasilianischen Papa, besucht die Klasse 3c und in ihren Träumen verwandelt sie sich in den Rockstar Jacky Jones. Am allermeisten sehnt sich die aufgeweckte Schülerin aber nach einer besten Freundin. Klassenkameradin Flora könnte diese Rolle einnehmen, Lola findet aber, Flora stinke nach Fisch. Während Mama als Krankenschwester schuftet und Papa kurz vor der Eröffnung eines brasilianischen Restaurants steht, begreift die Tochter, dass Flora jemand sein könnte, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.

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Kritikerrezensionen

  • Nach Kästner und “Bibi Blocksberg” hat das erfolgsverwöhnte Duo Uschi Reich und Franziska Buch mit einer weiteren Bestseller-Adaption den nächsten Coup gelandet.

    Seit gut einem Jahrzehnt steht Uschi Reich für anspruchsvollen, qualitativ hochwertigen Kinderfilm aus deutschen Landen. Jetzt hat sich die Münchner Produzentin erneut mit Franziska Buch zusammengetan, mit der sie schon “Emil und die Detektive” und die Fortsetzung von “Bibi Blocksberg” realisiert hatte. Buch steht seit jeher für hintersinniges Kino ohne dabei den Unterhaltungsaspekt zu vernachlässigen. Und so war sie die ideale Regisseurin für Reichs nächsten Coup, die Adaption von “Hier kommt Lola!”, dem ersten Buch der Bestseller-Reihe von Isabel Abedi.

    Protagonistin ist die kleine freche Lola (Meira Durand). Sie hat einen brasilianischen Papa (Fernando Spengler), besucht die dritte Klasse und wenn sie schläft, verwandelt sie sich in ihren Träumen in den Rockstar Jacky Jones. Doch damit nicht genug. Lola liebt Hubba Bubba Kaugummis, hat eine Tante, die zwei Jahre alt ist und eine fürchterliche Frosch-Phobie. Am allermeisten aber sehnt sich die aufgeweckte Schülerin nach einer besten Freundin. Klassenkameradin Flora könnte diese Rolle einnehmen, Lola findet allerdings, Flora stinkt nach Fisch und überhaupt ist sie eine “kotzkackeblödefurzfiese Kuh”. Doch während Mama (Julia Jentsch) tagein tagaus als Krankenschwester schuftet und Papa kurz vor der Eröffnung eines brasilianischen Restaurants steht, begreift die Tochter nach und nach, dass Flora jemand sein könnte, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, kurz gesagt, die ideale allerbeste Freundin ist.

    Wenn Lola als Jacky Jones zu Beginn des Films ein fetziges Pop-Konzert gibt, glaubt man beinahe, man hätte es hier mit einer Kopie von “Hannah Montana – Der Film” zu tun. Doch “Hier kommt Lola!” ist definitiv anders als die gängige US-Ware, die uns und unseren Kindern mit oberflächlichen, knallbunten Bildern eine Schöne-Heile-Welt-Situation vorgaukelt. Denn diese Komödie um ein junges Mädchen mit ganz besonderen Eigenschaften ist nicht nur warmherzig und originell, sie singt auch ein Hohelied auf Ausländerfreundlichkeit, Patchwork-Familien und die pure Lust am Leben. Neben Newcomerin Meira Durand als sangesfreudiger Wonneproppen Lola tragen vor allem großartige Schauspieler wie Julia Jentsch als einfühlsame Mama, Axel Prahl als junger, kumpelhafter Opa und die viel beschäftigte Nora Tschirner (“Zweiohrküken”; “Vorstadtkrokodile 2″) als allein erziehende, Fisch verkaufende Mutter zu einem Familienvergnügen bei, das auf wunderbare Weise schwierige und heikle Themen, die selten in (Kinder-)filmen angesprochen werden, unspektakulär, aber sehr glaubwürdig, ohne moralischen Zeigefinger, aber unmissverständlich anspricht. lasso.

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